 Ellerfru 2006-04-30 . chapter 1Ich liebe dieses Gedicht, die ruhige halb fröhliche und halb traurige Stimmung die du mit so wenigen Worten erschaffst. Besonders die letzte Strophe hinterlässt mich melancholisch, der Kontrast zwischen Liebe und Glück, und dem weinenden Sprecher. 'liebe keimt in kalten herzen' ist hier vermutlich meine Lieblingszeile, weil sie den Frühling so perfekt symbolisiert. Warum der Sprecher weint, bleibt wohl offen, für mich scheint es aber so, als ob er vor Sehnsucht weint, weil er sich vom Frühling (und von allem wofür der Frühling steht) ausgeschlossen fühlt. Dafür spricht auch, dass der Sprecher erst ganz am Schluss im Gedicht aufkommt, sozusagen am Rande. Mit der Interpretation kann ich natürlich auch total danebenliegen... Jedenfalls, ich mag das Gedicht sehr gern! |
 Edraith 2006-04-29 . chapter 1Wunderwunderschön und hat mich tief berührt, vor allem das Ende, dieser Kontrast zwischen dem Gedanken an Glücklichsein und dem "weinend". Das kommt unvermutet, und man fragt sich, ob es Freudentränen sind, oder ob der Sprecher an vergangenes/ ihm/ihr versagtes Glück denkt und deshlab trotz der Frühlungsstimmung traurig ist. Ich denke beides ist möglich und kann von Leser je nach eigener Stimmung herausgeholt werden. Die Atmosphäre, die du mit deinen Worten erweckst, und die bilder, die du dem Leser vor augen malst, auch mit den vielen Farben ,die du verwendest, sind mal wieder wunderschön gewählt. Sehr gelungenes Gedicht. |
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