 issachar 2008-12-25 . chapter 1das ist ein schöner traum, den du hier träumst. leider sieht's anders aus. du weißt es, sonst hättest du das gedicht nicht in dieser art verfaßt. schmerzen, die angst vor dem tod. das loslassen enes anderen menschen, der die beziehung für beendet erklärt hat, ebenso die arbeit, die einen treibt - all das zählt ebenso wie das kälbchen, der schlehenduft, die veilchen und die berührung auf der haut, oder die blauen augen und das lächeln. ist nun mal so. die frage ist nur, wie man dem negativen streß gegenübertritt. ihn gelassen annehmend oder verzweifelt? gelassenheit, vielleicht auch mal nach dem motto: 'augen zu und durch' und sich in jedem falle sagen, daß das leben eigentlich nur eine ansammlung von erfahrungen ist. man lernt aus ihnen. macht man keine erfahrungen, ist man eigentlich schon tot, bevor man gestorben ist.
ich denke, beides zählt im leben, ist wichtig, um sich weiterentwickeln zu können.
danke für den denkanstoß.
lg, issachar |
 Erlkoenigin 2008-04-08 . chapter 1Ein schönes, berührendes Gedicht. Mir gefällt der symmetrische Aufbau, in dem plus und minus (oder besser minus und plus) genau ausgewogen sind und trotzdem die Bilanz positiv erscheint. Dein Kälbchen ist angetan einem zum Vegetarier zu bekehren, aber ich finde das Bild gut. Rehlein oder junge Hunde wären kitschig. So entsteht ein wehmütig, lyrischer Eindruck. |