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Reviews For: Fünf Sinne
Franziska 2009-10-19 . chapter 5
Die zweite Variant ist nicht nur besser. Sie ist das beste Haiku der ganzen Serie. Der „Nebel“ passt zu dem schrägen Sonnenstrahl, ist aber auch übertragen zu sehen. Und das Licht trifft die Vorstellung von Gott besser
Keskonrix 2009-10-17 . chapter 3
Hm. Ich muss wohl einen Grundkurs in deutscher Grammatik machen oder so...
Keskonrix 2009-10-17 . chapter 5
Die zweite Version gefällt mir besser, da durch den "Nebelwald des Bewusstseins" noch eine zusätzliche Bedeutungsebene hereinkommt, nämlich dass wir Gott nur undeutlich, schemenhaft wahrnehmen können. So ähnlich wie Pauls "dunkles Bild durch einen Spiegel" aus dem 1. Korintherbrief.
Erlkoenigin 2009-10-17 . chapter 5
Stellst du dir Gott farbig vor? Ich eher als blendendes Licht.

Dies ist ein schöner, positiver Abschluß der Serie.
Erlkoenigin 2009-10-17 . chapter 4
Auch hier verblüfft, dass das Schmecken eine Matapher ist. Eigentlich erstaunlich, was man alles aus einem Haiku machen kann.
Erlkoenigin 2009-10-17 . chapter 3
Ich finde es synthaktisch doch eindeutig. Wäre das Herz Subjekt müsste es „deinen Kuss“ heißen!

Genial sind die kurzsilbigen Wörter. Ich habe die Schlusszeile an den Fingern abgezählt, weil ich nicht glauben wollte, dass es wirklich nur 5 Silben sind.
Erlkoenigin 2009-10-17 . chapter 2
Sehr originell: Man erwartet, dass das lyrische Ich der Riechende ist, aber nicht dass es selbst sich verströmt, Auch die für das Haik typische Wendung ist wieder sehr gut gelungen!
Erlkoenigin 2009-10-17 . chapter 1
Eine interessante Idee: die Sinne als reliöse Haikus! Hier gefällt mir die unerwartete Wendung zur Stille, die man bei dem Hörsinn nicht vermutet hätte.
Keskonrix 2009-10-16 . chapter 5
Hm, ich weiß nicht ganz, was ich mir da vorstellen soll - vielleicht einen beeindruckenden Regenbogen? Oder ein buntbemaltes, sonnendurchflutetes Kirchenfenster? Wie auch immer, das ist auf jeden Fall eine beeindruckende Beschreibung einer sinnlichen Gotteserfahrung, wie die anderen 4 Gedichte auch.
Keskonrix 2009-10-16 . chapter 4
Sehr schöne Veraunschaulichung der Sehnsucht, Gottes Gegenwart mehr zu spüren oder vielmehr zu genießen - nicht nur weil Honig in der Bibel (bzw im Hohelied) eine bestimmte Bedeutung hat...
Keskonrix 2009-10-16 . chapter 3
Interessant, dass in der dritten Zeile syntaktisch nicht eindeutig klar ist, ob der Kuss Subjekt und das Herz Objekt ist oder umgekehrt... ist es das Herz, das in Bewegung ist oder der Kuss? Regt auf jeden Fall zum Nachdenken nicht nur über das Gedicht selbst, sondern auch über Gottes Liebe an.
Keskonrix 2009-10-16 . chapter 2
Hm... zuerst habe ich in der 3. Zeile "sich" gelesen - "mich" ist hier ziemlich unerwartet, macht aber bei näherem Nachdenken durchaus Sinn, wenn man weiß, dass ein Mensch, der sich nach Gott sehnt, ein "Wohlgeruch" vor ihm ist... ich weiß nicht, ob du diesen Begriff im Kopf hattest, als du das geschrieben hast, aber der Vergleich ist so oder so genial.
Keskonrix 2009-10-16 . chapter 1
Sehr schön, wie der Bezug von den kleinen Singvögeln über das Universum zum Schöpfer von beiden hergestellt wird - über Musik/Gesang zur kontemplativen Stille...
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