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Fiction » Fantasy » Akenisomaru font: B s : A A A . width: full 3/4 1/2
Author: Fried-chan
Fiction Rated: T - German - Supernatural/Drama - Reviews: 19 - Published: 02-18-03 - Updated: 08-28-04 - id:1238602
Akenisomaru

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Cold be hand and heart and bone,

And cold be sleep under stone:

Never more to wake on stony bed,

Never, till the Sun fails and the Moon is dead.

In the black wind the stars shall die,

and still on gold here let them lie,

till the dark lord lifts his hand

over dead sea and withered land.

-Gesang der Grabunholde

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Kapitel 1

Als sie aufwachte, war sie allein. Sie wusste nichts mehr. Nichts. Nicht, wer sie war. Nicht, was geschehen war. Ihr Kopf schmerzte. Ihr Körper schmerzte. Um sie herum war Dunkelheit. Sie hob die Hände an den Kopf und streifte mit den Armen an kalten Felsen über sich. Verwirrt fühlte sie die Decke über sich ab. War sie begraben? Sie fand eine Rille im Stein und konnte die Platte, mit der ihr kaltes Grab verschlossen worden war, zur Seite schieben. Mit aller Kraft stemmte sie sich hoch und zog sich aus der Mulde heraus. Schwaches Licht drang an ihre Augen. Es war zu dunkel für Tageslicht und zu hell für die Nacht. Sie merkte, dass ihr Herz sich verkrampfte, als ihr Blick auf ihre Umgebung fiel.

Der Himmel war von einem schmutzigen, schwarz durchzogenem gelb. Und das Land war kahl. Leblos. Nur schwarzer nackter Fels, wohin sie auch sah. War das etwa schon immer so gewesen? Sie versuchte, sich zu erinnern, doch sobald sie sich konzentrieren wollte, war es, als stürze sie in einen tiefen schwarzen Abgrund. Sie sah sich selbst an. Was einmal ihre Kleidung gewesen war, hing in blutigen Fetzen von ihrem zerschundenen Körper herab. Sie war von Fleisch- und Brandwunden bedeckt. Warum nur konnte sie sich nicht erinnern, was passiert war??

Sie presste die Hände vor die Augen und suchte verzweifelt nach Erinnerungen. Ein greller weißer Blitz flammte in ihrem Kopf auf. Wieder stürzte sie in den Abgrund. Sie spürte, dass ihr Körper zurück auf die Felsen fiel und sie diesmal nicht zurück konnte. Sie fiel weiter. Tief unter ihr erschien ein leuchtender Punkt. Es wurde wärmer um sie herum. Das Feuer. Unter ihr war das Feuer, und sie würde hineinfallen. Ihr wurde wärmer und wärmer. Angst packte sie. Sie würde verbrennen.

Ein weißer, zarter Arm streckte sich ihr entgegen. "Halt dich fest!", rief die sanfte, warme Stimme eines Kindes. "Halt dich fest, rette dich!" Sie gehorchte. Sie griff nach dem Arm und wachte auf.

Sie lag in einer Höhle. Sie war zugedeckt und verbunden worden. Ein Feuer prasselte im Eingang der Höhle. Blinzelnd öffnete sie die Augen und sah direkt in ein Gesicht, das das Antlitz eines Engels hätte sein können. Es war ein Kind von vollkommener Schönheit. Seine großen klugen Augen blickten sie an und weiteten sich erfreut, als sie sich regte. "Wir haben es geschafft! Du bist dem Abgrund entkommen!", rief es. Sie erkannte seine Stimme. Dieses Kind hatte ihr seinen Arm angeboten und sie gerettet.

Das Kind brachte ihr Wasser und ließ sie trinken. "Ich bin Toyobu und wie heißt du?"

Sie senkte den Kopf. "Ich weiß es nicht."

"Du weißt es nicht??", fragte Toyobu ungläubig.

"Nein. Ich habe alles vergessen. Ich weiß nichts mehr."

"Ist das so? ...Darf ich dir einen neuen Namen geben?"

Sie lächelte den kleinen Jungen an.

"Ja."

"Dann nenne ich dich Akenisomaru!!!"

-Fortsetzung folgt-

^^' Ähähähä... Ich hoffe die Geschichte gefällt jemandem... wenn sie denn jemand liest... Ich würde mich über Reviews freuen!!



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