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Gott, ignoriert das geschwollene Vorwort!!!
Also, ich lehne mich hiermit gegen diese Japanwelle!!! Ich persönlich habe weder etwas gegen Japan noch gegen Japaner/innen, aber jetzt nervt mich dieses ganze Japan-Gedudel schon ein wenig… ich gebe zu, ich lese auch Manga und sehe Anime, aber die deutschen Leute, die das ausstrahlen, denken, das sehen Kleinkinder und deshalb ist das Niveau der deutschen Fassungen – meiner Meinung nach – ziemlich niedrig gehalten… Aber ich will hier nicht über das ganze Zeugs diskutieren und erst recht nicht über die Marketing-Strategie der Fernsehsender…
Also, ich lehne mich gegen die Japanwelle und schreibe eine Geschichte über China… *fg* lasst euch überraschen… *g*
Der Prolog ist sehr kurz, aber aller Anfang ist nun mal schwer und ich finde es immer am schrecklichsten, das erste Kapitel zu schreiben… *g* also seid gnädig mit einer armen Sela (die heute Geburtstag hat *fg*).
In dieser Geschichte werden historische Personen aus der Ming-Dynastie (1279-1368) erwähnt. Ich werde diese dann kennzeichnen (irgendwie…) und mich so gut es geht an die Daten halten, die ich über sie gefunden habe. Alles Weitere ist frei erfunden und nur auf meinen ersten Besuch in einem China-Restaurant zurückzuführen. Da habe ich mir den Schmarrn ausgedacht und ihr leidet jetzt darunter… Wenn sich der eine oder andere wundert, dass er/sie andere Jahreszahlen bezüglich der Yuan-Dynastie gefunden hat – ich hab auch unterschiedliche, aber ich hab jetzt die ausgewählt. Nähere Informationen gibt’s dazu am Ende des Prologs, aber ich glaube nicht, dass sie groß nutzen werden… Aber ich will euch nicht unwissend lassen *g*. Also viel Spaß und ehrliche Kritik oder auch Lob *zwinker*
Der Sohn des Kaisers und das Mädchen mit dem schwarzen Hengst
Prolog: Kein kleines Mädchen
Sie rannte wie von wilden Furien gejagt durch die langen dunklen Gänge, die ihr wie ein Labyrinth vorkamen. Immer wieder sah sie sich gehetzt um ohne stehen zu bleiben, damit sie sicher gehen konnte, dass ihr niemand folgte. Denn eigentlich wäre es normal, wenn sie jetzt verfolgt werden würde. Schließlich klebte an ihren Händen das Blut eines anderen Menschen.
Sie wusste nicht, ob sie ihn wirklich umgebracht hatte. Es war alles so schnell gegangen. Vielleicht war er auch nur bewusstlos… aber all das Blut… es war wohl eher wahrscheinlich, dass er tot war.
Deswegen rechnete sie damit, dass sie verfolgt wird. Mörder werden immer verfolgt. Und sie war ein Mörder. Ein äußerst attraktiver Mörder mit schwarzen Haaren und gut ausgeprägten Kurven. Dazu noch lange, schlanke Beine und klare blaue Augen. Ihre geschwungenen Lippen vollendeten ihr Äußeres bis hin zur Perfektion.
Wie es gekommen war, dass sie durch diese Gänge rannte, versuchte, aus diesem Haus herauszufinden und diesen schrecklichen Ort mit all dem Blut hinter sich zu lassen?
Wie war es soweit gekommen, dass dieses attraktive Mädchen zur Mörderin oder zumindest zu einer Person, die einer anderen ohne mit der Wimper zu zucken einen Degen durch die Leibesmitte gestoßen hatte, geworden war?
Das ist schnell erklärt:
Sie war im Jahre 1249 in Khanbalik (dem heutigen Peking) als Kind von armen Händlern zur Welt gekommen. Jetzt, im Jahre 1265, hatte sich an ihrem gesellschaftlichen Stand nichts geändert.
Sie war zusammen mit ihren Eltern und ihren drei jüngeren Schwestern vor fünf Jahren aus Khanbalik fortgezogen, da ihr Vater einen Bauernhof geerbt hatte, der viel Gewinn versprochen hatte. Leider war der Gewinn ausgeblieben und ihr Vater vor zwei Jahren verstorben. Die anfallende Arbeit auf dem Feld konnte nun keiner mehr erledigen und auch die Tiere mussten sie mit der Zeit verkaufen. Sie besaßen nur noch einen schwarzen Hengst.
Aus diesen Verhältnissen heraus hatte sie sich dann zu einer Art Meisterdiebin entwickelt.
Angefangen hatte sie mit den Keksen ihrer Mutter. Immer, wenn diese nicht hinsah, griff sie sich einen. Mit der Zeit wurden es dann die Kekse von anderen und noch später schließlich wurden aus den Keksen ganz andere Dinge. Erst Nahrungsmittel, dann Dinge, die man gut verkaufen konnte. Nun brach sie auch ein, um wertvolle Gegenstände wie ein Schwert, einen Degen oder etwas anderer Art zu stehlen. So auch an diesem Abend. Sie hatte einen Degen stehlen wollen, der mit Edelsteinen, Diamanten und Gold geschmückt war, aber sie war vom Besitzer überrascht würden und hatte aus dem Affekt heraus ihrem Gegenüber den Degen in den Bauch gestoßen.
Es war ein älterer Mann gewesen. Sie hätte leicht vor ihm fliehen können, aber stattdessen hatte sie ihm den Degen in die Leibesmitte gestoßen.
Endlich hatte sie nach draußen gefunden.
Gierig sog sie die kühle Nachtluft ein, blickte in den sternenklaren Himmel und rannte dann weiter zu ihrem schwarzen Hengst, den sie ein paar Gassen weiter angebunden hatte. Schnell und gekonnte stieg sie auf und galoppierte davon. Den Degen hatte sie zurückgelassen…
Im Morgengrauen erreichte sie ihr Zuhause.
Das Blut an ihren Händen war inzwischen getrocknet…
Ihr Name?
Shu Chenhang.
Das war also erst einmal der Prolog… *skeptischbin* ich hoffe, jemand reviewt?!? Ich hab doch heute Geburtstag!!! *fleh* Bitte! *bettel* *aufknienrumrutsch*
Wie versprochen noch ein paar Informationen zur Yuan-Dynastie:
Yuan-Dynastie (auch Yüan), mongolische Dynastie, die China von 1279 bis 1368 regierte. Die mongolische Besetzung des nichtchinesischen Jin-Reiches auf nordchinesischem Territorium begann unter Dschingis-Khan im frühen 13. Jahrhundert und wurde unter seinem Sohn Ogadai fortgesetzt. In den fünfziger Jahren des 13. Jahrhunderts eroberten die Neffen Ogadais, Mangu Khan und sein Bruder Kublai, die Provinzen Sichuan, Yunnan und Annam. Kublai gewann zwischen 1267 und 1279 die Kontrolle über das Song-Reich im südlichen China. Er wurde 1260 zum Großkhan der Mongolen gewählt. Als Herrscher von China nahm er den Dynastienamen Yuan an. Während seiner Herrschaft wurde Peking (damals unter dem Namen Khanbalik) zum ersten Mal Hauptstadt Chinas. Der Handel florierte. Neue Literaturformen bildeten sich heraus. Die Landwege durch Asien, die das Reisen zwischen Europa und China erleichterten, standen unter mongolischer Kontrolle. Zu den Europäern, die Gast an Kublais Hof waren, zählte der Venezianer Marco Polo, in dessen Schriften sich das Yuan-Reich wieder findet.
Den Chinesen wurde der Zugang zu hohen Ämtern verwehrt, was Widerstand provozierte. Unter Kublais Nachfolger wurde der mongolische Einfluss in China schwächer. Schließlich wurden die Mongolen von Zhu Yuanzhang, dem Begründer der anschließenden Ming-Dynastie, gestürzt.
Der Artikel ist aus der Microsoft Encarta Enzyklopädie 98 wortwörtlich raus… ich betreibe keinen Handel damit und ich verdiene hiermit kein Geld. Die Copyright-Rechte liegen einzig und allein bei Microsoft und ich hoffe, ich kriege deswegen keinen Ärger *ängstlichumschau*