| Home Just In Communities Forums Beta Readers Dictionary Search | Login Register Extras |
Disclaimer: Alles meins!! HAHA!!!!!
Widmung: Die Story widme ich meiner besten Freundin Fried-chan, die die Story selber noch nicht gelesen hat!
Prolog:
„Komm schon!!!“ ‚Hach Mann, nie lässt einen diese Kuh in Ruhe!‘ In Gedanken verfluchte sie ihre große Schwester, die sie ständig zur Eile antrieb. ‚Warum kann sie mich nicht einmal in Ruhe lassen? Sie will doch sowieso, dass ich mitkomme!! Dann sollte sie mir wenigstens die Zeit lassen, das ich mich fertig machen kann!!‘ Leise vor sich hin schimpfend ging sie zu dem Auto ihrer Schwester, wo diese sie schon sehnsüchtig erwartete.
„Na los! Sonst macht die Tankstelle noch zu und wie soll ich dich dann morgen zur Schule fahren?!? Obwohl, du könntest ruhig, zur Abwechslung, mal wieder mit dem Bus fahren....So wie andere Jugendliche auch!!“-„Aber du musst doch sowieso dahin, da kannst du mich doch gut mitnehmen!! Nächstes Jahr fahre ich dann gerne wieder mit dem Bus. Vorausgesetzt ich hab dann wieder ein Busticket...“
Die beiden Schwestern stritten immer so vor sich hin. Vor allen Dingen wenn es darum ging zusammen zur Schule zu fahren. Kikyo, die Ältere der Beiden, hatte nur noch die Abiturprüfungen vor sich und würde dann Jura studieren, jedenfalls hatte sie das vor.
Motoko, die jüngere Schwester von Kikyo, besuchte das gleiche Gymnasium, allerdings war sie eineinhalb Jahre jünger als ihre ältere Schwester und war daher erst Stufe 12. Sie war bereits einmal durch die Fahrprüfung gefallen und wurde deswegen immer von Kikyo aufgezogen, die die Fahrprüfung auf Anhieb bestanden hatte.
Kikyo war 19 Jahre alt und hatte am 18.6. Geburtstag. Ihr Eto-Zeichen (chinesisches Tierkreiszeichen) war das Schwein.
Motoko hatte erst vor ein paar Wochen ihren 18. Geburtstag gefeiert, ihr Eto-Zeichen war der Drache.
Sie hatten beide lange schwarzbraune Haare, die selben Gesichtszüge, die sie von ihrer schönen Mutter geerbt hatten, die schlanke Erscheinung des Vaters und sahen fast aus wie Zwillinge.
Nur ihre Augen war so unterschiedlich sie nur sein konnten. Kikyo hatte pechschwarze, mandelförmige Augen, fast ihr ein orientalisches Äußeres verlieh, während Motokos durchdringend grüne Augen ihr das Aussehen einer menschlichen Katze verliehen.
Ebenso unterschiedlich waren ihre Hobbys und Vorlieben. Während Motoko alle asiatischen Kampfsportarten geradezu studierte und eher ruhig und Fremden gegenüber verschlossen war, liebte Kikyo es, zu zeichnen, sie war im Begriff Mangaka zu werden, eine sehr erfolgreiche dazu.
Doch sie vertrat die Ansicht, dass sie nur dann eine professionelle Zeichnerin werden wollte, wenn es dazu diente, ihr Jura Studium zu finanzieren. Sie fürchtete eines Tages einmal keine guten, erfolgreichen Manga mehr zu verfassen und dann völlig ohne andere Ausbildung zu sein. Sie ging gerne auf Partys, mischte sich unter Leute. Sie ging völlig in der Unruhe und der Stimmung, die auf einer guten Party herrschte, auf.
Motoko hingegen brauchte die Ruhe des Dojos um völlig zu sich selbst zu finden und konzentrierte sich dann am Besten, wenn sie Aikido machte. Zuerst hatte sie Karate, dann Judo und schließlich sogar Teakwondo ausprobiert, bis sie auf den kleinen ruhigen Aikido-Dojo stieß. Nicht dass sie in den anderen Kampfsportarten nicht erfolgreich gewesen wäre, ihr fehlte lediglich immer irgend etwas, dass sie bei Aikido fand.
Sie fuhren also grade zur Tankstelle um Kikyos kleinen grünen Golf 2 aufzutanken, als das Unfassbare geschah. Sie stritten sich wie immer, doch mehr spasseshalber, als ihnen ein anderer Wagen auf der kleinen Landstraße entgegen kam.
Motoko sah ihn zuerst kommen, sie bemerkte die Scheinwerfer des Wagens, die auf Fernlicht eingestellt waren und wachte wieder ein wenig auf. Trotz der Tatsache, dass sie sich mit Kikyo unterhielt, döste sie meistens ein wenig vor sich hin, wenn sie abends im Dunkeln mit dem Auto fuhr (Als Beifahrer!!). Sie gähnte und rieb sich den Nacken. Sie fühlte wie die Sehnen und Muskeln sich über den Knochen der Wirbelsäule bewegten, als sie den Kopf zu ihrer älteren Schwester drehte, um ihr von dem entgegenkommenden Wagen zu berichten. „He, Kikyo, da kommt uns jemand entgegen....“-„Was? Ach ja, ich fahr mal was langsamer. Gut so, Miss Ich-bin-durch-die-Praxis-gefallen?!?“ Motoko knurrte als Antwort nur verächtlich und schloß für einen Moment wieder die öffnete sie jedoch wieder ruckartig, als Kikyo laut fluchte. „Iaaaaaaaah, was macht der Kerl denn da auf meiner Spur???? Kuuuuuuuusoooooooo!!!“ Sie sah auf die Strasse und erschrak. Der schwarze Punto fuhr erschreckend schnell, zu schnell zum ausweichen und ... –Auf ihrer Spur. Ein Geisterfahrer!
Das letzte was Motoko auf dieser Welt sah und hörte war ein lautes Krachen und das Schreien ihrer Schwester, als Kikyo aus dem Wagen geschleudert wurde und gegen einem Baum flog. Dann wurde die Welt schwarz und tonlos.