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Fiction » Fantasy » Duschen gefährdet ihre Gesundheit font: B s : A A A . width: full 3/4 1/2
Author: Seepferd-Chan
Fiction Rated: T - German - Fantasy/Horror - Reviews: 5 - Published: 05-16-03 - Updated: 05-16-03 - id:1304157

Duschen gefährdet ihre Gesundheit...     Oder: Ärger keine Polizisten

Disclaimer: Alles mir!!!

Widmung: Meiner Schwester Jeanette, die immer der größere Doors Fan von uns beiden bleiben wird.

Nach einem wirklich anstrengendem Arbeitstag ging Susan Peters langsam zu ihrem Auto, das sie am Strassenrand etwa zwei Blocks von ihrer Arbeitsstelle entfernt geparkt hatte. Sie arbeitete in einem Bekleidungscenter, kurz Klamottenladen, und beriet die Kundinnen. Während sie ihren Arbeitstag Revue passieren ließ. erreichte sie ihr Auto und stieg ein. Mist! Sie hatte einen Strafzettel, wegen Falschparkens??? Sie parkte immer hier, ohne dass sie einen Strafzettel bekam. Was für eine Frechheit! Das war doch überhaupt kein Parkverbot!!

Sie beschloß erst noch mal im örtlichen Polizeirevier vorbeizusehen, um herauszufinden, was es mit diesem ominösen Strafzettel auf sich hatte. Sie konnte und wollte nicht für einen mickrigen Strafzettel, den sie ohnehin nicht verdiente auch noch 40 $ bezahlen. Nein, dass ging nun wirklich zu weit, wofür zahlte sie schließlich Steuern!!

Im Revier angekommen, fragte sie direkt den erst besten Polizisten nach ihrem Strafzettel. Sie hatte Glück, sie erwischte sofort den ‚Schuldigen‘.

„Sie, entschuldigen sie mal, wieso habe ich einen Strafzettel bekommen, ich habe dort ordnungsgemäß geparkt und mich keines ‚Park’vergehens schuldig gemacht! Ich möchte sie bitten, diese Strafe auszusetzen!“

Der Polizist starrte sie nur etwas dümmlich grinsend an. „Sie haben falsch geparkt, ganz einfach. Funny hat das auch so gesehen. Also müssen sie doch Strafe zahlen, wenn sie falsch geparkt haben, und dann standen sie da auch noch den ganzen Tag so. Nein, Funny und ich haben mehrmals die Runde gemacht und immer fiel uns ihr Auto ins Auge, da konnte ich nicht anders, als jedesmal den Strafzettel zu erhöhen. Funny war auch sehr erbost.“

Völlig verwirrt starrte Susan den Mann nur noch an. Wie meinte er das? Sie hatte doch völlig korrekt geparkt! Ausserdem, wer war Funny und warum sprach er die ganze Zeit von ihr, als ob sie da wäre?!?

„Hören sie, was meinen sie mit falsch geparkt? Das ist der Parkplatz meiner Arbeitsstelle, bzw., ich bekomme ihn von meinem Arbeitgeber gestellt. Ich muss nicht mal einen Parkschein ziehen, etc. Ich kann da doch gar nicht falsch parken!“

„Ihr Auto stand zehn Zentimeter über der rechten Spur!!!! Sie hätten ein anderes Auto, das neben ihnen parken wollte, verletzen können!! Ausserdem meinte Funny, dass sie so weit rechts gestanden hätten, dass gar kein Mensch mehr neben ihnen hätte parken können!!! Das geht nicht, dass ist unerhört!!“

Die letzten Sätze hatte der Mann fast geschrien. Er war puterrot im Gesicht und schnaufte ein wenig. Er ekelte Susan etwas an. Wegen so einer Kleinigkeit musste er sich so aufregen?

Inzwischen waren einige andere Polizisten auf ihren Eklat aufmerksam geworden und kamen langsam her, um zu sehen, was los war.

Hilfe suchend sah sich Susan um und hatte Glück. Ein etwas älterer Polizist erhob das Wort und sagte, dass er alles mitangehört habe und das er fände, Henry, der ‚schuldige Polizist‘, wie Susan ihn bereits betitelte, einer so hübschen Frau doch sicherlich den Zettel erlassen könne, zumal ihr ‚Vergehen‘ doch keinen ernsthaft geschädigt hatte. Henry stimmte zum Erstaunen von Susan sofort zu, als der ältere Polizist ihn fragte. Doch etwas gab ihr zu denken, der fast vor Hass zischende Blick, den sie von Henry erhielt, bevor er ging. Sie bedankte sich bei dem älteren Polizisten und fuhr direkt nach Hause.

Als sie zuhause war und zu Abend gegessen hatte, stieg sie unter die Dusche. Sie hörte beim Duschen immer eine Mix-Platte von den Doors, eine ihrer Lieblingsgruppen. Sie stellte den CD-Player auf Wiederholen der gesamten CD ein und entledigte sich ihrer Kleider. Sie ließ das warme Wasser laufen und wartete einige Minuten bevor sie unter das nun heisse Wasser stieg. Während sie sich einschäumte, dachte sie wieder an den Vorfall bei der Polizei zurück und erschauerte leicht, als sie an den Blick dachte, den dieser Henry ihr zum Abschied zugeworfen hatte. Dem wollte sie sicher nicht wieder begegnen. Nachdem sie sich auch die Haare gewaschen hatte, stand sie nur noch einfach so unter dem warmen Wasserstrahl und entspannte sich zu der Musik.

‚Aah, schön, mein Lieblingslied‘, dachte sie, als Crystal Ship anfing. Gerade bei ihrer Lieblingsstelle ‚The days are bright and filled with pain, enclose me in your gentle rain...‘ spürte sie einen Stich an ihrem Knöchel. Sie hatte nur noch eben Zeit verwundert nach unten zu sehen und im Angesicht dessen was sie sah, ein erschrockenes „WAS?“ abzugeben, als sie paralysiert zusammensackte.

Langsam kroch eine etwa 1 Meter lange, schlangenähnliche Kreatur aus dem Abflußrohr und fing an ganz langsam Susans Fuß zu verspeisen. Sie hatte viel Zeit, dass wusste Funny. Ihr Gift würde noch mindestens die ganze Nacht anhalten und das war sehr viel Zeit. In dieser Zeit könnte sie Susan ganz langsam Stück für Stück bei lebendigem Körper und Geist verspeisen. Vergnügt starrten die grünen Augen der Kreatur in die weit, vor Panik aufgerissenen Augen der Frau, deren Fuß sie gerade am Verzehren war.

Im Hintergrund liefen weiter die Doors, weiter und weiter, es war eine lange CD und auch eine lange Nacht.....

Anmerkung des Autors: Die Idee zu der Geschichte ist mir kurioserweise beim Duschen gekommen. Ich höre nämlich dazu auch immer die Doors....



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