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Author: Achtzehnzehn
Fiction Rated: K+ - German - General/Fantasy - Reviews: 12 - Published: 06-05-03 - Updated: 08-15-03 - id:1321164

Legendary Ragnarock

Kapitel 1: Sündenfall der hohen Wesen. (oder: Die Sünde Gottes)

Seit Anbeginn der Zeit wacht eine heilige Macht über alles Leben, über die Erde und über das Wasser.

Der höchste aller Götter, Iridal, wachte über die Menschheit. Er symbolisierte die Kraft in allen ihren Formen und erstrahlte in weißem Licht, hell und mächtig.

Runadi wachte über die Weisheiten der ewigen weiten des Universum. Sie war die zweit höchste Instanz der Götter und hatte die Macht über Meere und Seen.

Doch im inneren der Erde schlug das Hertz Des bösen. Der Gott Filotyr hatte die erste Sünde der höheren Wesen begangen: Sein Verrat hatte der Menschheit Unvernunft verliehen, hatte ihnen ermöglicht, sich die Welt untertan zu machen.

Dafür beteten die Menschen ihn an, ihn, der er in der Erde gefangen gehalten wurde zur Strafe seiner Sünden! Sie beteten zu ihm als „unsichtbarem“ Gott, der mächtigste Gott sollte er nach ihrem Glauben sein!

Er unterstützte diesen Glauben, indem er seine Macht gebrauchte, um Meere zu teilen, Spontane Feuer zu entfachen und um Blut und Vernichtung über die Törichten Menschen zu bringen.

Schon bald ließen die Menschen von den wahrlich Mächtigen Göttern ab, um nur dem „einen Gott“ zu huldigen. Diese fühlten sich trotz des Verrates der Menschen noch immer verpflichtet, ihnen zu helfen.

Doch so stärkten die großen Götter nur den Glauben der Menschen, dass sie nicht existierten. Iridal sprach mächtige Flüche über Filotyr aus, in Donnergrollen und Sturm zu hören: „Teufel, Verräter an den Göttern!“

Der Groll des Mächtigen Gottes Band Filotyr an die Erde, verschmolz sie mit ihm. Sein Hertz vereinigte sich mit dem Kern der Erde und das Fleisch  des Gottes verband sich mit der Natur.

So begann ein Kapitel der Geschichte, dass die Götter fort an „Strafe des Segens“ bezeichneten.

Die Menschen, durch Filotyrs Macht in die Lage versetzt, ihre Welt zu beeinflussen brauchten nicht lange, um aus dem Gleichgewicht der Natur, an das Filotyr Gebunden war, ein Chaos an Korruption und Kriegen zu Formen. „Gott“ wurde bald gleichbedeutend mit Krieg und Terror. Berge wurden ausgebeutet, Wälder verbrannt und Meere verschmutzt.

Filotyr selbst erfuhr da, was auch die Natur erfuhr. Er erlitt Qualen, die ihm durch die Menschliche Zivilisation zugefügt wurden und verfluchte diese Sterblichen, die ihm gleichzeitig huldigten und Qualen erleiden ließen.

„Teufel“ wurde währenddessen zum Synonym des Bösen, das durch die Eigenschaften definiert wurde, die den Menschen gerade durch „ihren“ Gott gegeben wurden.

Die Großen Götter wandten sich von der Erde ab, um andere Planeten mit Leben zu segnen, das nicht auf solch schreckliche Weise verderbt werden würde.

Dennoch brachten sie es nicht über’s Hertz, die Menschen einfach ihrem Schicksal zu überlassen, und so Hinterließen sie ihre Zeichen bei der Erde: die Sonne würde fortan Iridals kraft ersetzten, die den Menschen Leben schenkte, Runadi hinterließ den Mond, um den Menschen auch in der Nacht eine Stütze zu sein und um das Wasser davor zu bewahren, vollkommen unter Filotyrs Kontrolle zu sein. Alle anderen Götter erschufen unscheinbare Begleiter für die Erde, um immer zu wissen, was auf der Erde passierte: Die Planeten.

Doch als sein Leiden durch die Industrialisierung und durch die Verbrennung von Öl, gas und Kohle unerträglich wurde, leitete Filotyr mehrere Versuche ein, die Menschheit und die Fessel „Erde“ zu vernichten: Er überzog die Kontinente mit Krieg und Leid, brachte Naturkatastrophen und Hungersnöte über die Sterblichen, aber alles nützte nichts: Immer schlossen sich Menschen zusammen, um die von ihm geschickten Völker aufzuhalten. Und selbst als er die Göttliche Energie für diese Kreaturen möglich machte und ihnen Waffen gab, die die Erde heißer als 1000 Sonnen glühen lassen konnten, wendeten die Menschen immer wieder die Bedrohung ab.

Die Unvernunft, die Filotyr ihnen eingepflanzt hatte, versagte immer dann, wenn sie davor waren, die Ketten „ihres“ Gottes zu sprengen.

Doch bald würde Filotyr etwas einleiten, dass nicht nur die Endgültige Vernichtung herbeiführen würde, sondern ihn auch zum mächtigsten Gott des Universums machen würde: Er würde die Ragnarock, den Krieg der Götter, das Sterben der Unsterblichen einleiten, das nicht nur seine Fesseln lösen, sondern auch das Universum zu einem Ort des Feuers machen würde. Inzwischen hatte Filotyr nämlich die Einstellung und den Charakter vom Teufel übernommen: Er war Sadistisch, verschlagen und abgrundtief böse geworden.

Das Göttersterben würde bald beginnen, zu dem Zeitpunkt, zu dem Iridal blind für die Menschheit werden würde! Doch zum entfachen dieses Krieges gab es nur eine Person, einen Menschen, ein Wesen der Niedrigsten Stufe, das es Vermochte, den Zorn der Götter zu wecken. „Gott“ musste den kleinen Idioten nur noch überreden, die Erste Fessel an die Erde zu brechen. Das Siegel an die Erde!

Miklaw Glence, 25 Jahre alt, besaß allein die Entscheidungsgewalt über Gedeih und Verderb des Universums. Filotyr musste ihn nur noch dazu bringen...

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Gut, ich gebe zu, das ist leicht blasphemisch, aber ich finde das Thema an sich recht interessant.

Wäre nett, wenn ihr Reviewt. Ich habe noch keine Konkreten Vorstellungen, ob ich das hier wieder löschen werde, oder ob ich es weiter schreibe.



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