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Regen.
Es ist das erste Mal seit Langem, dass ich Regen wieder als angenehm empfinde, auch wenn es furchtbar nass und die Kleidung abartig feucht ist.
-Er hat fast etwas Reinigendes.
Wie letztes Jahr, als ich gerne im Regen getanzt hätte, um die Erinnerungen und den Ekel fortzuspülen.
Dieses Mal ist es anders.
Dieses Mal muss ich an einen Spruch aus einem Film denken:
„Regen sind die Tränen des Himmels um ein Mädchen, dessen Liebe nicht erwidert wird.“ Oder so ähnlich.
Ich fühle mich fast ein wenig erleichtert. Es ist fast beruhigend, zu wissen, dass jemand um einen weint, dass der Himmel um einen weint.
Ich möchte gerne selbst weinen.
Und ich weiß, dass noch so viele Tränen in mir schlummern und einfach nicht ausbrechen können.
Die Frau mir gegenüber im Zug sagt zu ihrem Sohn, sie wünschte, der Regen würde aufhören.
-Nein, der Regen soll nicht aufhören.
Ich mag nicht, dass es aufhört.
Ich wünsche mir etwas anderes.
Und deshalb weint der Himmel.
~~ Ende ~~