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Fiction » General » Der Weg bis zu einem Anruf font: B s : A A A . width: full 3/4 1/2
Author: Koishii
Fiction Rated: K - German - General - Reviews: 1 - Published: 05-20-05 - Updated: 05-20-05 - id:1917735

Der Weg bis zu einem Anruf

Ich sollte dich anrufen, ich weiß das.

Ich weiß auch, was ich dir sagen will, aber wahrscheinlich nicht sagen werde.

Fast hätte ich dich vorhin angerufen, aber ich war zu feige.

Ich weiß, dass ich es bereuen werde, wenn ich nicht zum Hörer greife; das merke ich schon daran, dass sich meine Gedanken ausschließlich um dich drehen, wenn auch nur untergründig.

Trotzdem. Ich bin böse auf dich und das würde ich dir gern an den Kopf werfen.

Dass ich sauer bin, weil du mir nicht offen sagen kannst, was Sache ist, dass ich dir womöglich auf die Nerven gehe.

Und ich will dir sagen, dass ich weiß, dass ich zwei Jahre zu spät bin, dass ich weiß, dass du mich nicht mehr willst.

Ich würde dir das gerne sagen, wenn ich dir gegenüberstehe. Aber das könnte noch ewig dauern.

Auf Briefe würdest du nicht eingehen. – Es ist fast ein Wunder, dass du bei unserer letzten Verabredung meinen direkten Fragen nicht ausgewichen bist. Dass du mich von dir aus in den Arm genommen hast. –

Also muss ich dich anrufen, wieder an einem Freitag, wieder wirst du genervt sein, nicht?

Entschlossen greife ich nach dem Hörer, bevor sich wieder irgendein Zweifel in meine Gedanken schleichen kann.

Herzklopfen, es rattert, alles dreht sich, dann:

„Hallo?“

„Philipp? – Ich bin’s.“


Fin

So, salut ihr da draußen! Hm, ein paar Zeilen von mir, ist mir so in den Sinn gekommen, das Ganze. Ich denke, ich würde es zu den kurzen Stories wie "Ein schöner Junitag" und "Wenn der Himmel weint" ordnen. Man merkt, dass der Frühling da ist, die Sonne, da schreib ich gerne solche Sachen, irgendwie Ich bitte um Reviews! Alles Liebe Koishii



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