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Sonntag, 2.März 2008
Ein kahler, dunkler Raum
ich sitze am großen Fenster
einsam.
In der Schwärze, von Zeit zu Zeit
schwache Laternen
erzeugen mehr Düsternis als Licht.
Ein kahler, nackter Baum
reckt seine dürren Äste gen Himmel
in einem vergeblichen Flehen nach Gnade
vor der allumfassenden Kälte.
Es gibt keine Rettung.
Der Boden ist entblößt
hilflos dem gnadenlosen Frost ausgeliefert
wie die Erde eines frischen Grabes im November.
Die Stille dröhnt mir in den Ohren
wird immer lauter
bis mein Trommelfell zu platzen droht.
Keine Vögel, kein Lebenszeichen weit und breit.
Nur ich
in einer Hölle ohne Ausgang.
Es gibt keine Rettung.
Werde hilflos erfrieren
wie ich zuvor alles Leben um mich erfrieren ließ
vernichte mich selbst.
Vergessen von der Welt
versinke ich unwiderruflich
im Winter meiner Seele.