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Fiction » Horror » Vorspiel font: B s : A A A . width: full 3/4 1/2
Author: ChristianMasters
Fiction Rated: M - German - Horror - Published: 06-23-08 - Updated: 06-23-08 - id:2535832

Ganz langsam näherten sich ihre Lippen einander, bis sie sich schließlich zum - von ihm lang ersehnten – Kuss verbanden. Erregung lag in der Luft. Lust. Leidenschaft.
Sie küssten sich ganz zärtlich und für ihn wurde ein Traum war. Diese Frau war das Ebenbild dessen, was man eine Traumvorstellung nennen konnte: schwarzes, langes Haar, welches im Schein der auf dem Tisch stehenden Kerze sanft schimmerte, im Kontrast dazu leuchtend blaue Augen, umschlossen von einem schmalen, ebenen Gesicht, gekrönt von einer süßen, vollends zu dem Gesicht passenden, Nase. Aber nicht nur ihr Gesicht war eine Wucht, auch ihr Körper, den er in diesem Augenblick mit sanftem Streicheln verwöhnte war unfassbar. Hätte er von Tammy gehört, so hätte er es nie geglaubt, hätte er ein Foto von ihr gesehen, so hätte er gedacht, dieses wäre einem Grafikprogramm, einem sehr hoch entwickelten, entsprungen.
Doch er hatte sie hier bei sich, in seiner Zwei-Zimmer-Wohnung, auf seiner Couch, in seinen Armen, an seinem Mund, Körper an Körper, Zunge an Zunge, Herz an Herz. Sie saß breitbeinig auf seinem Schoß und bewegte sich langsam auf und ab. Er umfasste ihre Taille, streichelte über ihren Rücken, langsam, und strich über ihren Hintern. Sein Mund wanderte ihren Hals hinab, küssend, saugend, die Zunge zart ihre sanfte Haut massierend, was sie durchaus zu begrüßen schien, denn sie begann sich intensiver zu bewegen und ihre Atmung wurde schneller. Er konnte auf seinem Schoß die wohlige Wärme fühlen, die von ihrem ausging.
Sie hob den Kopf, streifte ihre Bluse ab und legte einen rosa BH mit Spitzen frei. Danach flüsterte sie ihm heiser ins Ohr: „Das Gegenstück erwartet dich ein Stockwerk tiefer.“
Begleitet von einem lüsternen Grinsen riss sie ihm das T-Shirt vom Leib, mit einer Intensität, die ihn fast schon erschreckte, aber danach nicht weiter kümmerte.
Nein. Warum sollte ihn das kümmern, er hatte was er wollte. Er hatte seine Traumfrau bei sich, und was noch viel wichtiger war, nach dieser Nacht würde er sie besitzen, er würde mit ihr verschmelzen, eins werden, sie um den Verstand vögeln, auf dass sie ihn nie mehr vergisst, geschweige den verlässt. Ja, in der Tat, er war sehr von sich überzeugt, aber Tammy wäre nicht die erste gewesen. Er konnte sich durchaus eines guten Rufes brüsten und das sollte Tammy nun in Vollendung spüren – sie war die Frau, für die er Zeit seines Lebens geübt hatte, und er hatte nicht wenig geübt.
Mittlerweile küsste Tammy sich in Richtung seiner Brustwarzen hinab, welche sie eine Zeit lang zärtlich bearbeitete, daran saugte, leicht hinein biss, mit den Zungen umspielte, bevor sie weiter hinab ging.
Er genoss, was sollte er anderes tun. Sie bot sich an, ihn zu verwöhnen, und er hatte gelernt, dass es unhöflich ist, Damen in diesem Bestreben zu unterbrechen.
Sie küsste sich hinab, seinen Waschbrettbauch verwöhnte sie mit geschlossenen Augen, lustvoll stöhnend, während sie ihm mit beiden Händen sanft über den Schritt streichelte.
Er schloss nun die Augen.
Sie bringt mich um den Verstand
dachte er, als sie begann ihm die Hose zu öffnen und auszuziehen. Er legte seine Hand auf ihren Kopf, als sie begann ihn oral zu verwöhnen, obwohl sie das eigentlich nicht mehr bräuchte, denn voll Einsatzbereit war er bereits, jedoch ließ sie es sich nicht nehmen. Er bemerkte aber nicht, dass sie die Zeit nutze, um sich ihrer restlichen Klamotten zu entledigen.
Sie beendete ihr Oralspiel nach fünf Minuten, stand auf und setzte sich auf seinen Schoß, in den er ohne Schwierigkeiten eindrang. Sie begann ihn zu reiten, erst langsam, dann immer schneller und intensiver, und sie war so herrlich eng. Sie stöhnte, er stöhnte, um mit jedem Auf und ab wurde sie schneller, ihr Stöhnen lauter, ihre Bewegung intensiver, bis sie sich aufbäumte, zu schreien begann, und mit ihm gemeinsam einen der stärksten und lang anhaltendsten Orgasmen, den er je erlebt hatte.
Tammy begrub ihr Gesicht in seinen Schultern, immer noch von Flutwellen des Orgasmus durchströmt. Er merkte nur einen Stich in seiner Schulter, erst gering, doch innerhalb kürzester Zeit anschwellend in dem Maße, wie sein Orgasmus gerade verklungen war. Tammy – oder besser das, was bis gerade eben Tammy gewesen ist – riss den Kopf zurück und bleckte ihm einen blutigen Mund entgegen, gespickt mit Spitzen Zähnen, die auf dem Fleisch herumkauten, dass sie ihm gerade aus der Schulter gebissen hatte.
Er blickte panisch auf seiner Schulter und sah die klaffende Wunde, die stark blutete, blickte wieder zurück, wollte sich bewegen, aufspringen, doch konnte nicht, denn sie, ES, hatte auf einmal scheinbar das Gewicht von 300 Kilo, die auf seine Hüfte drückten.
Er sah es an, die dünnen, grauen Lippen, die vorhin noch so voll und rot gewesen sind, um eine Schar blitzender, scharfer, spitzer, roter Zähne zu einem grausamen Lächeln geformt.
Hab keine Angst mein Süßer“, sprach sie mit verzerrter Stimme. „Es wird schön langsam vonstatten gehen“.
Das Lachen was nun folgte schmerzte ihm in den Ohren und betäubte für kurze Zeit seine schmerzende Schulter.
Sie riss den Mund auf und biss ihm ein weiteres Stück Fleisch aus der Schulter, zerrte daran, bis auch die letzten Muskelstränge und Nerven abgerissen waren und sie das Stück herunterschlucken konnte.
Er hatte vor Schmerz die Augen verschlossen, schlug auf das Monster ein und bemerkte nicht, wie sie die Arme ausbreitete, als wolle sie ihn umarmen, er sah nicht, dass aus ihren Fingernägel rasiermesserscharfe Krallen geworden wären, die sie ihm nun durch den Arm rammte, um ihm auch noch seine letzte Bewegungsmöglichkeit zu rauben. Sie verhackte ihre Arme hinter ihm in der Couch, so dass er sich nicht mehr bewegen konnte.
Eine spitze, glatte Zunge erschien aus ihrem Mund, leckte über seinen Hals, über die Lippen, die Wangen hinauf bis zu den Augenliedern, die geschlossen waren. Er wusste nicht, dass es ihre Zunge war, und er wusste auch nicht, dass es kein gutes Zeichen war, dass er diese nicht mehr auf seinen Augenliedern spürte.
Sie bewegte ihre Zunge etwas von ihm weg und stieß ihm diese in die Augenhöhle, was er mit einem fürchterlichen Schrei begleitete, der jedoch innerhalb kürzester Zeit abschwächte, genauso wie sein empfinden für alles um ihn herum. Seine Welt bestand nur noch aus Schmerz, aus Schmerz und Blut, welches ihn die Arme, die Schulter und das Gesicht herab rann.
Sie hatte ihre Zunge mittlerweile wieder aus seinem Auge gelöst, näherte sich seinem Ohr und flüsterte in ihrer menschlichen Stimme, die Stimme in die er sich so verliebt hatte:
„und nun mein Schatz ein letzter…“
Beim letzten Wort Schrie sie, dass ihm das Trommelfell platzte, doch er konnte ihr letztes Wort noch verstehen – sie hatte
„Kuss“ gesagt.
Jetzt hörte er nicht mehr, doch er fühlte ihre Zunge in seinem Hals, fühlte die scharfen Zähne, die seine Lippen aufschnitten und ab bissen, und fühlte, wie sie ihm die Seele aus dem Leib sog und in sich aufnahm. Was er nicht mehr fühlte war ihr Bauch, der begann zu wachsen, denn sie erwartete ein Kind von ihm.


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