
Allerhand Gerüchte ranken sich um die legendären Fiurgerminari,die besten Feuerkünstler der Welt.Der beste von ihnen,Azra,hat ein Geheimnis vor seinen Freunden.Hat es mit dem Verschwinden seiner Familie zu tun?Und warum folgt ihm der 12jr.Dasim so eisern?
Rated: Fiction T - German - Adventure/Family - Chapters: 2 - Words: 5,196 - Updated: 01-03-12 - Published: 01-02-12 - id: 2984789
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Winter in Tausendstrom
Die Fiurgerminari1 waren Gaukler. Feuerkünstler, um genau zu sein. Wie für das Fahrende Volk üblich zogen sie von Stadt zu Stadt und gaben dort ihre Vorstellungen. Sie galten als die besten Feuerkünstler ihrer Zeit; manche behaupteten, sie würden die Sprache des Feuers beherrschen und könnten so das Feuer locken und verleiten, ihnen zu dienen; einige berichteten, sie wären Dämonenbeschwörer und könnten aus den Dämonentiefen Feuer- und Blitzdämonen rufen, die sie sich dann unterwarfen; andere wiederum glaubten, die Fiurgerminari seien selbst Dämonen, bestünden aus erkalteter Lava und Magmagestein, während an Stelle eines Herzens ein Feuer in ihrer Brust loderte. In welche Himmelsrichtung Ihr Euch auch wendet, welchen Volksglauben Ihr auch hört, überall liebt und fürchtet das Volk die Fiurgerminari gleichermaßen – liebt sie wegen der Schönheit ihrer Feuerdarbietungen, fürchtet sie wegen der Unglaublichkeit derselben und wegen der Geschichten und Gerüchte, die man sich über sie erzählt. Die Gegebenheit, die ich Euch nun erzählen will, ist nur eine davon.
In jenem Winter zogen die Fiurgerminari durch das westliche Gebiet von Dusuntstroum2 – die Ostregionen waren schon zu jener Zeit unsicher und nahezu unbewohnbar, aber die Landbevölkerung hielt noch beharrlich an ihrem Land fest. Erst Jahre später, als auch der letzte Bauer fortgezogen war, erhielten die Ostregionen den Namen Ödmark, das Vorland der Ödlande.
Die Fiurgerminari hatten ihr Lager vor den Toren der Stadt Waterborg aufgeschlagen. Einer von ihnen, Azra, stand am Rande des Marktplatzes und betrachtete das bunte Treiben. Es waren unzählige Stände aufgebaut: einfache Handkarren aus billigem Holz und Eselskarren, die verschiedene Zwecke erfüllen konnten, aber auch aufwändig gearbeitete Marktstände, deren Wert von den reicheren Kaufleuten durch teure Verzierungen oder edle Stoffe noch unterstrichen wurde. Ein dicker Geräuschteppich bedeckte den Marktplatz. Azra konnte das Marktgeschrei der Händler und Marktfrauen ausmachen, ihre Ware anpreisend, die Feilscherei mit den Kunden, hier und da ein lautstarker Streit über den Preis oder die Qualität einer Ware; dort drüben lachten und riefen ein paar Jungen, die sich einen Ball zuwarfen, da lief eine Gruppe Mädchen kichernd und kreischend durchs Gemenge, Marktfrauen keiften den Kindern hinterher, wenn sie ihre Stände anstießen oder Kunden anrempelten; Pferde wieherten, Ochsen muhten, Esel schrien, Maultiere stampften mit den Hufen, Hühner gackerten – der Lärm kam einem Schlachtfeld nahe.
Von all dem unberührt ließ Azra seinen Blick über den Marktplatz schweifen, auf der Suche nach einer guten Stelle für eine Vorführung. Möglichst viele Leute sollten sie sehen können, sollten verleitet werden stehen zu bleiben, im besten Falle sogar Münzen da zu lassen. Der Feuerkünstler hatte ein geübtes Auge, er konnte erkennen, wie der Marktplatz am Abend und ohne Marktstände aussehen würde.
Dort drüben, gegenüber dem Ratshaus, wo im Moment zwei Tischler ihre Stände aufgebaut hatten (sie schienen lautstark und wild gestikulierend darüber zu streiten, wessen Eichentruhe wohl die schönere oder robustere sei), dort wäre ein guter Ort, um eine Feuervorstellung zu geben. Abends wäre es in der Ecke besonders dunkel, sodass das Feuer noch viel heller leuchten würde. Viele Leute würden dort vorbeikommen, würden sie sehen, würden stehen bleiben. Ja, dieser Ort war perfekt. Zufrieden nickte Azra und tauchte in das Menschengetümmel ein, das zum Marktplatz hinströmte. Als er sich entgegen dem Strom zu den Stadttoren durchkämpfte, spürte er, wie der Wind drehte und einen ekelhaften, stechenden Gestank aus den Gassen der Gerber und Färber mit sich trug.
Als es am späten Nachmittag langsam dunkelte, standen die Fiurgerminari an dem Ort, den Azra vorgeschlagen hatte, und bereiteten ihre Vorstellung vor. Die meisten trugen bunte Kostüme. Azra bevorzugte dunkle Gewänder; sie betonten das Feuer stärker. Er überprüfte noch einmal, ob alles bereit stand. Die Flaschen, der Eimer, die Fackeln... Ja, alles war an seinem Platz.
Azra sah zu Borgil hinüber, dem Anführer der Fiurgerminari. Dieser nickte ihm zu; das vereinbarte Zeichen.
Azra nahm eine Fackel in die eine Hand, schirmte sie mit der anderen ab und murmelte die Worte: „Blûch, flamma pehskeida!"3 Die Fackel entzündete sich auf sein Kommando hin. Er nahm einen Schluck aus einer der Flaschen und spuckte die Flüssigkeit knapp über der Fackel in die Luft. Ein Feuerstoß zuckte durch die Luft. Einige Leute blieben stehen, schauten interessiert zu.
Wieder und wieder spuckte Azra die Flüssigkeit in die Luft, das Feuer kunstvoll in immer neue Formen bringend – ein Ball, eine Säule, eine Wolke, ein Nebel. Aber auf sein Wort formten sich die Flammen auch zu Blüten, zu riesigen Drachen, dreiköpfigen Hunden, einem Regenschauer aus kleinen Flämmchen, Herzen, Vögeln, Bäumen, Elfen, Kobolden, einem Schloss mit vier Türmen und schließlich zu einem Einhorn. Und immer wieder spuckte Azra Feuerstöße in die dunkle Nacht – auch einen besonders langen und eindrucksvollen, ein Drachenfeuer, das das Publikum mit lautem Beifall kommentierte.
Mehr und mehr Menschen blieben stehen, sahen Azra und den anderen Feuerspuckern zu. Er erkannte Bewunderung in ihren Gesichtern, aber auch Erschrecken und Missbehagen. Die Leute freuten sich an dem Feuerfest, aber sie fürchteten die Künstler – das Feuer galt als unberechenbar, wer sollte es zähmen können? Was für ein Zauber mochte dahinter stecken? Waren die Gerüchte über die Fiurgerminari am Ende wahr?
Als wüsste er nichts von den Sorgen und Überlegungen der Zuschauer, entzündete Azra drei weitere Fackeln und warf sie hoch in die Luft. Er jonglierte mit ihnen vor dem Körper, hinter dem Körper... Er schien sie aus der Luft zu pflücken, als hätte er sie eben erst dorthin gezaubert. Staunend stand das Publikum vor ihm und den Fiurgerminari. Mittlerweile hatte sich eine ganze Menschenmenge vor ihnen versammelt. Die Kinder beobachteten ihre Feuerspiele mit glänzenden Augen.
Azra fing die vier Fackeln mit beiden Händen auf, warf sie in einen Eimer Wasser und verbeugte sich vor dem Publikum. Er wusste, nun war die Zeit gekommen, ein bisschen tiefer in die alten Feuerkünste zu greifen.
„Herakwim, Fiúrin!"4, murmelte Azra. Vor ihm, mitten in der Luft, tauchte ein Feuerball aus dem Nichts auf. Der Feuerball ähnelte einer menschlichen Gestalt, mit Armen und Beinen, Rumpf und Kopf, Mund und Augen – ein Feuerdämon. Azras Feuerdämon. Die Menschenmenge schnappte wie ein einziger Mund nach Luft und wich wie eine Person zurück. Rings um Azra löschten die übrigen Fiurgerminari nun auch einer nach dem anderen ihre Fackeln.
„Salzo, Fiúrin, salzo!"5, rief Azra – tanz, Fiúrin, tanz! Und Fiúrin tanzte. Er tanzte durch die Luft und führte den uralten Feuertanz vor. Er wirbelte herum, hierhin und dorthin, schlug Saltos und bewegte sich so schnell, dass man ihn nur noch als Flammenspur sehen konnte. Er beschrieb Kreise und Spiralen, tanzte hinauf und hinunter, kreuz und quer über den Platz. Staunend verfolgten die Bürger der Stadt Waterborg die Spur des kleinen Feuerdämons Fiúrin. Sie wirkten wie festgenagelt, ob durch ihre Angst oder durch ihr Staunen wusste Azra nicht.
Da gesellten sich weitere Feuerdämonen zu Fiúrin – genau wie abgesprochen. Die Feuerdämonen der anderen Fiurgerminari tauchten ebenfalls aus dem Nichts auf und fielen in den uralten Feuertanz mit ein. Sie tanzten umeinander, miteinander, gegeneinander, eine Spur von Flammen hinter sich herziehend. Sie tanzten sich geradewegs in die Herzen der Betrachter, bis diese selbst ihre Angst vergaßen. Die Kinder sahen sehnsüchtig zu und wünschten sich, auch das Feuer beschwören zu können.
Zum Schluss schlossen sich die Feuerdämonen zu einer einzigen Gestalt zusammen – zu einem großen, stattlichen Einhorn, das einmal quer über den Platz galoppierte und dann ins Nichts verschwand. Dunkelheit erfüllte die Nacht – Dunkelheit und Stille. Einige Herzschläge lang war auf dem Marktplatz nichts mehr zu hören oder zu sehen. Dann flammten in den Metallschalen rund um die Feuerkünstler herum Feuer auf und erhellten die Dunkelheit. Alle Fiurgerminari hatten sich nebeneinander aufgestellt und verbeugten sich nun.
Das Publikum jubelte und klatschte laut Beifall. Hände griffen in Taschen und warfen Münzen in die Runde der Gaukler; viele, viele silberne und bronzene Münzen. Ein Junge von vielleicht 12 Jahren lief herum und sammelte die Münzen in einen Lederbeutel.
Wärme flutete über Azras Gesicht, als er sich an das große Lagerfeuer setzte. Er seufzte zufrieden. Die Vorstellung hatte viel Geld eingebracht; mehr, als er erwartet hatte. Aber schließlich war gerade Weihnachten gewesen, da waren die Menschen noch etwas spendierfreudiger. Die Münzen hatten die Fiurgerminari unter sich aufgeteilt, sobald sie ihren Lagerplatz einen Kilometer außerhalb der Stadt erreicht hatten.
Der Junge, der auf dem Marktplatz die Münzen aufgesammelt hatte, setzte sich neben Azra. Schweigend reichte er ihm eine Schale Eintopf. Schweigend nahm Azra die Schale entgegen. Der Junge erinnerte ihn an sich selbst…
Die Fiurgerminari waren seine Familie geworden, nachdem er seine eigene verloren hatte, damals, als er noch ein kleiner Junge gewesen war. Die Fiurgerminari waren von seinem Talent beeindruckt gewesen und hatten ihn in ihre Reihen aufgenommen, um ihn zu einem richtigen Feuerkünstler auszubilden. Als Azra zu einem jungen Mann herangewachsen war, hatte er die Fiurgerminari wieder verlassen, um seiner eigenen Wege zu gehen und seine eigenen Ziele zu verfolgen, aber er hatte seine Ersatzfamilie nie vergessen. Immer wieder schloss er sich ihnen vorübergehend an, wie jetzt, und zog mit ihnen gemeinsam durchs Land, erfuhr Neuigkeiten und Gerüchte von ihnen, die ihm sonst entgangen wären.
„Deine Vorstellung war ziemlich beeindruckend", begann der Junge zögerlich, als ob er eigentlich auf etwas ganz anderes hinaus wollte. Er hieß Dasim. Azra mochte ihn. Der Junge hatte Talent, würde eines Tages einen vorzüglichen Feuerkünstler abgeben.
„Danke", antwortete Azra schlicht.
Dasim räusperte sich und öffnete den Mund, als wollte er etwas sagen, aber er schloss ihn rasch wieder.
In dem Augenblick setzte sich der Anführer der Fiurgerminari, Borgil, dazu. „Gute Vorstellung, Azra", sagte er und setzte mit einem Funkeln in den Augen hinzu: „Wie immer!"
„Du schmeichelst mir", entgegnete Azra mit einem schiefen Lächeln. „Aber es wird nicht funktionieren."
Borgil lachte. „Das habe ich auch nicht anders erwartet. Wie oft habe ich schon versucht, aus dir herauszubekommen, was du treibst, wenn du alleine durch die Welt ziehst, wohin du gehst… Wie oft habe ich versucht, dich davon abzuhalten, etwas Gefährliches zu tun. Aber hat es jemals genützt?"
Azras Gesicht verdüsterte sich. „Woher willst du wissen, dass es gefährlich ist?", fragte er leise.
„Du verheimlichst uns, was du tust, wenn du alleine losziehst. Das würdest du nur tun, wenn du wüsstest, dass wir dich sonst davon abhalten würden. Also muss es gefährlich sein", sagte Borgil mit einem Schulterzucken.
Azra schwieg. Wie gerne würde er Borgil einweihen, wie gerne würde er ihm alles erzählen. Sie waren beide Waisen gewesen, als sie zu den Fiurgerminari gekommen waren; sie hatten die Fiurgerminari beide als ihre neue Familie angenommen; sie beide hatten von ihnen nahezu alles gelernt, was sie nun beherrschten. Borgil war für ihn immer mehr zu einem großen Bruder geworden. Ihm nicht zu sagen, was los war, kam einem Vertrauensbruch nahe. Aber er konnte es ihm nicht erzählen. Er konnte ihn da nicht mit hinein ziehen. Es würde ihn in Lebensgefahr bringen. Und nicht nur ihn, sondern alle Fiurgerminari mit ihm…
Azras Herz wog schwer wie ein Stein in seiner Brust bei diesem Gedanken. Er ließ seinen Blick über das Lager schweifen. Nein, er könnte unmöglich diese Leute, seine Familie, einer solchen Gefahr aussetzen. Es war schon gefährlich genug für sie, dass er immer wieder zu ihnen zurückkehrte. Er durfte nicht zulassen, dass irgendjemandem von ihnen etwas zustieß.
Plötzlich fühlte Azra, wie Angst in ihm aufbrandete. Er war schon viel zu lange mit den Fiurgerminari unterwegs. Es wurde Zeit für ihn weiterzuziehen. Wie lange wären die Fiurgerminari noch sicher, wenn er blieb?
Azra schloss die Augen und atmete tief durch. Er musste noch diese Nacht aufbrechen. Er hatte keine andere Wahl, wenn er seine Freunde in Sicherheit wissen wollte.
„Ich wünschte, du würdest mir erzählen, worum es geht!" Borgils leise Stimme riss Azra aus seinen Gedanken. „Du bist beunruhigt, das kann ich sehen." Borgil runzelte die Stirn. „Ich mache mir Sorgen um dich", fügte er dann noch leiser hinzu. „Ich wünschte, du würdest bei uns bleiben."
Azra gab keine Antwort, starrte nur ins Lagerfeuer und schüttelte fast unmerklich den Kopf. Borgil seufzte, stand auf und ging zu seinem Zelt hinüber.
Azra lächelte traurig ins Feuer. Weniger aus Hunger und mehr, um sich abzulenken, wandte er sich wieder seinem Eintopf zu, der inzwischen nicht mehr ganz lauwarm war. Er holte ein Stück Brot aus seiner Tasche, tunkte es in den Eintopf und biss ab. Nach einer Weile bemerkte er, dass Dasim immer noch neben ihm saß und ihn schweigend beobachtete. „Was ist?", fragte er.
Die Wangen des Jungen färbten sich rosa. „Ich... Ich dachte nur gerade... Vielleicht könntest du mich mitnehmen, wenn du wieder gehst?"
„Auf gar keinen Fall. Das ist zu gefährlich. Du hast keine Vorstellung, welche Gefahren auf mich warten, sobald ich das Lager der Fiurgerminari verlassen habe. Ich werde garantiert keinen zwölfjährigen Jungen da mit hineinziehen!", entgegnete Azra schroff, ohne Dasim anzusehen.
„Borgil sagt, du seist der beste Feuerkünstler in allen Landen", wechselte Dasim verdächtig schnell das Thema, „und ich soll dich bitten, mir Unterricht zu geben."
Azra sah Dasim scharf an, antwortete aber nicht.
Dasim starrte in seine leere Schüssel. „Ich will auch einmal so gut sein wie du. Ich will das Feuer verzaubern können."
„Man kann das Feuer nicht verzaubern! Man kann es nur höflich bitten, sich einem in den Dienst zu stellen. Und manchmal beschließt das Feuer, dass es sich nicht in deinen Dienst stellen will...", antwortete Azra automatisch.
Dasim lachte leise. „Das erzählen sie uns auch ständig. Aber das Feuer ist dein Freund. Es würde sich dir nie entgegen stellen." Nach einer kurzen Pause fügte er noch leiser hinzu: „Ich will, dass es auch mein Freund ist…"
Azra zuckte mit den Schultern. „Ich werde morgen in aller Frühe aufbrechen. Vielleicht das nächste Mal, wenn ich wieder hier bin."
Dasim nickte und bohrte seine Schuhspitzen in die hartgefrorene Erde. „Atolja behauptet, du suchst nach den Leuten, die deine Familie getötet haben", sagte der Junge langsam und mit kaum hörbarer Stimme, „um dich an ihnen zu rächen…"
„So? Behauptet Atolja das?" Azra musste sich den Mann unbedingt zur Brust nehmen. Was bezweckte er damit, den Kindern so etwas zu sagen? Azra konnte sich vorstellen, worauf Dasim hinauswollte. Immerhin wurde auch seine Familie zerstört, vermutlich sogar von den gleichen Leuten, die auch Azras Eltern und Schwester auf dem Gewissen hatten. Azra seufzte und stählte sich für die Diskussion, die unweigerlich folgen würde.
Aber Dasim schwieg. Er ließ eine kleine Flamme auf seinem Fingernagel tanzen. Mit einem abwesenden Gesichtsausdruck, als denke er an etwas ganz anderes.
Azra sah ihn von der Seite her an. Er war sich sicher, der Junge plante etwas. Er wusste nur nicht, was.
1 Wortschöpfung: fiur = ahd. „Feuer"; germinari = ahd. „der Beschwörer"
2 Wortschöpfung: dusunt = ahd. „tausend"; stroum = ahd. „Strom"
3 Satzkreation: bluhhen = ahd. „brennen"; flamma = ahd. „Flamme, Feuer"; pehskeida = ahd. „Fackel (wörtl. Pechscheit)"
4 Herakweman = ahd. „herkommen"; fiurin = ahd. „feurig, brennend, aus Feuer bestehend, Feuer tragend" –Übers.: „Komm her, Fiúrin!"
5 Salzon = ahd. „tanzen"
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