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Die drei Monde
Author:
Randwulf PM
Das Erscheinen von drei ungewohnten Monde im Firmament verkündet den Beginn einer neuen Welt, in der Zauber und Natur wieder einmal walten.
Rated: Fiction T - German - Fantasy/Sci-Fi - Chapters: 2 - Words: 1,724 - Reviews: 1 - Favs: 1 - Updated: 06-27-12 - Published: 05-16-12 - id: 3023088
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Der grüne Mond

Die Nacht war nun ein merkwürdiges und zauberhaftes Ding geworden. Jeder Mond wurde durch einen besonderen Phasenzyklus beherrscht, und somit vermischten sich in jeder Nacht verschiedene Mengen ihrer jeweiligen Farben: Rot, Blau, und Grün, und dabei glänzten die Wolken und die Erde immer mit einer ein maligen Färbung.

Der grüne Mond tauchte erst vor dreiundsechzig Tagen auf.

Damals war ich auf einem sanft grasbedeckten Hügel, der vom Mitten in den Wiesen jenseits der Stadt in die Sommerluft hervorragte. Ich war ganz allein. Im Grunde war ich dort gegangen, um Eingebung für eine Geschichte zu bekommen; Jedesmal, wenn ich das Rasseln einer Geschichte hinten in meinem Kopf spüren konnte, pilgerte ich in die Wiesen und rollte mich wie ein Verrückte durch das feuchte hohe Gras. Es ist vielleicht eine etwas seltsame Sitte, aber es funktioniert, und jedenfalls, nie habe ich gesagt, dass ich ganz recht bei Trost bin!

"Denk... doch... mal... nach!" verlangte ich von mir selbst, während ich einen Spin am Boden drehte, meine Kapuze fest um meinen Kopf gezogen. Wegen des starken Winds, peitschte das Gras gegen meinen Rücken, aber das tat mir gar nicht weh. Vielmehr schien die Welt als ob sie mit mir tanzte und nebenbei hörte sie meine Bemühungen und verbreitete die weit und breit.

Und dann schließlich... "Aha!" Ich hatte eine Spur. Eine Spur, die ich verfolgen konnte. Ich setzte mich auf, um genauer zu denken, aber ungeachtet was auch immer diese Idee war, wurde sie sofort ganz weggewischt.

Denn im Firmament, scheinbar direkt vor meinen Augen, begleitete unseren vertrauten Mond ein anderer. Er hatte die gleiche Größe und die gleiche Form, aber wurde von dem reinsten Grün, das ich je gesehen hatte, durchtränkt.

Ich saß gebannt da für ein paar Sekunden, nicht imstande zu denken, und dann richtete ich mich und stand langsam auf.

Ich machte mich auf den Heimweg, durch die riesigen goldenen Wiesen und dann durch einen kleinen Wald, in dem sich die Insekten in einer Kakophonie ausbrachen, und schließlich an meine leise Straße entlang. Ich fühlte mich taub, aber trotzdem konnte ich spüren, dass irgendwie die Welt sich geändert hatte. Es ist schwierig zu erklären, aber wenn ich atmete, schmeckte die Luft ein bisschen anders, als ob ihre Zusammensetzung dünner geworden war.

"Friedrich! Da bist du! Geh sofort rein!" rief meine Mutter von dem Vorbau, von dem sie den Himmel anschaute."

Vielleicht bin ich dann also nicht verrückt, dachte ich. Ich hatte mich im Ernst gefragt, ob ich vielleicht einfach spann, ob vielleicht der Rest der Welt die gleiche wie immer war, und nur war ich anders geworden.

Aber nein. Ganz echt war der neue Mond, der den Himmel nun zierte. Und wegen der Angst, die er mitgebracht hatte, arbeitete am nächsten Tag niemand. Die Leute sprachen von dem Ende der Welt, der Entrückung. Alle Menschen blieben jeweils mit ihrer Familien und fragten sich was als nächstes passieren könnte. Die Wissenschaftler hatten gar keine Antworten. Alles wurde gestoppt.

Drei Tage später begannen die Leute zurück an die Arbeit zu gehen. Es ist erstaunlich, wie schnell man sich an etwas neues anpassen kann. Die meisten Leute waren noch immer sehr ängstlich, aber sie hatten angenommen, dass das Ende wahrscheinlich nicht hier war. Wenn es war, dann würde etwas schreckliches passieren, nicht wahr? Ok, so haben wir jetzt einen neuen Mond. Und sonst was? Nichts?

Weitere drei Tage später begannen sich die befürchteten Sachen zu ereignen, obwohl zuerst in relative harmlosen Weisen. Es stellte sich bald heraus, dass die Autos auf der ganzen Welt sich mit einem leicht schlechteren Benzinverbrauch befanden. Bald danach wurde es von der Regierung bestätigt, dass alle Kraftstoffarten ähnlich betroffen waren. Es gab immer noch keine Antworten von der Wissenschaftler. Nur die Priester und die Schwarzseher behaupteten, die Antworten zu haben, und die riefen sie immer lauter und lauter aus.

Mittlerweile wurde das Problem schlechter und schlechter, als die Tage vorbeimarschierten. Zehn Tage nach dem Auftreten des grünen Mondes kam die Rationierung. Fast alle Arten von Energie wurden beschränkt. Nur hatte die Hälfte der Häusern auf der Straße Strom zu jedem bestimmten Zeitpunkt.

"Es ist wirklich das Ende der Welt!" weinte meine Schwester eines Tages wenn unser Strom ausgeschaltet wurde. Sogar wusste der Hund, dass etwas nicht stimmte, und er benahm sich immer traurig und gekränkt.

Ungefähr eine Woche später schalten sich unsere Lichter aus, und nie wieder an.

Einundzwanzig Tage nach dem Erscheinen des grünen Mondes, wenn es schien, dass nichts schlimmer sein könnte, und als alle Gesellschaften zum Boden zerkrümelten, dann kam der blaue Mond.

Also... du hast wahrscheinlich festgestellt, dass ich kein Muttersprachler bin. Ich hoffe, dass die Geschichte nicht zu schlecht geschrieben ist. Wenn sie aber ist, sag mir bitte! Aber ich hoffe, sie ist nicht ^^ Die nächsten zwei Kapiteln werden wahrscheinlich ebenfalls schnelllebig laufen, und dann wird sich die Handlung wesentlich verlangsamen.

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