
Luke Evans ist 29 Jahre alt. Vor 10 Jahren erlebte er etwas, was ihn für immer veränderte. Nun will er seine Geschichte teilen. Werdet ihr ihm zuhören? Bin mir wegen Rating noch unsicher. Es ist im Moment T. Wenn ihr das falsch findet, sagt mir bitte Bescheid.
Rated: Fiction T - German - Fantasy/Adventure - Chapters: 2 - Words: 1,634 - Reviews: 1 - Follows: 1 - Updated: 12-09-12 - Published: 11-18-12 - id: 3075328
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Kapitel I: Unwille
Hallo, mein Name ist Luke Evans. Ich bin neunundzwanzig Jahre alt und werde euch heute meine Geschichte erzählen. Glaubt mir oder nicht, aber das was ich euch jetzt erzähle ist vor zehn Jahren wirklich passiert. Damals war ich neunzehn und lebte noch mit meinem kleinen Bruder Dylan und meinem Vater Marcus zusammen. Meine Mutter war erst ein Jahr zuvor an Krebs gestorben und wir alle kamen noch nicht richtig damit klar. Meine Beziehung zu meinem Vater begann zu bröckeln und mit meinem Bruder hatte ich mich noch nie wirklich gut verstanden.
Ich war damals faul und hatte keinen Bock mir einen Job zu suchen und so saß ich nur zu Hause herum und fiel allen auf die Nerven.
Irgendwann im Sommer hatten wir einen riesigen Streit.
Mein Bruder brüllte mich mal wieder an, weil ich seinen Computer verwendet hatte. Was soll ich sagen? Ich war zu faul mir einen eigenen zu kaufen und Geld hatte ich sowieso nicht. An dem Tag schloss ich mich wütend in meinem Zimmer ein und schmiss mich aufs Bett. Irgendwann bin ich dann wohl eingeschlafen.
Als ich aufwachte, lag ich aber nicht in meinem Bett, sondern auf einer großen Ebene. Ich konnte den Wind auf meinem Gesicht spüren und mir wurde kalt. Ich schaute mich um und sah zu meiner Rechten ein großes Tor in einer Steinwand. Auf den anderen Seiten standen hohe Tannen gemischt mit einigen Laubbäumen, die in schillernden Farben leuchteten, doch auf diese achtete ich nicht. Das Tor hatte mein Interesse geweckt. Ich öffnete es vorsichtig und trat hindurch. Sofort fiel es hinter mir zu und meine Umgebung war in völlige Dunkelheit getaucht. Ich versuchte mich an eine Wand heran zu tasten, aber egal wie weit ich seitlich ging, es stellte sich mir keine wand in den Weg. Langsam verlor ich meinen Orientierungssinn und Panik machte sich in mir breit. Ich hatte nichts, woran ich mich hätte festhalten können, nichts, das mir auch nur im entferntesten Sinne die Richtung weisen hätte können oder mir zumindest meine Position hätte anzeigen können. Nach einer Weile fiel mir auf, dass der Boden ganz glatt war. Es gab keine Wände und keine Hindernisse auf dem Boden, die mich hätten aufhalten können. Nun sah ich meine Chance.
Ich dachte mir: "Wenn es keine Hindernisse gibt, und keine Wegweiser, ist es dann vielleicht egal, in welche Richtung man läuft?"
Es machte zwar keinen Sinn, aber es machte generell keinen Sinn, dass man durch ein Tor geht, das ganz klar von Felsen eingerahmt war und in einen Raum kam und das Tor und die Wände auf einmal weg waren. Ich packte also meine Chance am Kragen und rannte. Ich rannte so schnell es ging in irgendeine Richtung und obwohl alles um mich herum dunkel war, wusste ich, dass ich irgendwo ankommen würde. Ich gab nicht auf und lief weiter und meine Hartnäckigkeit wurde belohnt. Nach einer kurzen Zeit tauchte ein licht auf und wurde immer größer. Ich lief anscheinend genau darauf zu.
Als ich es erreichte strich eine kühle Brise um mich herum und im nächsten Moment stürzte ich zu Boden und rollte einen kleinen felsigen Abhang hinunter. Als ich meine Augen wieder öffnete sah ich einen sehr blauen Himmel und ein Mädchen, dass mit gerunzelter Stirn auf mich hinab blickte.
Sie konnte nicht älter sein als ich und hatte lange, wellige, kirschrote Haare und große, himmelblaue Augen. Ich schaute sie für einen Moment nur an und sie schaute zurück.
Dann sprach sie, als wäre ich nicht gerade einen Abhang hinunter gerollt und vor ihren Füßen gelandet: "Hallo, mein Name ist Kirioth... Nett dich kennenzulernen!"
Ich schluckte und antwortete dann leise: "Hallo... M-mein Name ist Luke."
Hallo, Luke hier!
Das nächste Mal wird Kirioth weiter erzählen.
Falls ihr irgendwelche Fragen habt, fragt einfach nach. Ich und Kirioth sind für alles offen!
Bis dann, meine Freunde!
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