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Poetry » General » Zeitreisen ist gefährlich font: B s : A A A . width: full 3/4 1/2
Author: Ravana
Fiction Rated: K - German - Sci-Fi - Reviews: 4 - Published: 10-01-02 - Updated: 10-06-02 - id:994139
Das Zeitreiselied.

Eigentlich war das Folgende ursprünglich eine "Kampfstern Galactica 1980" - Parodie. In einer Folge hupfen die drei (Dillon, Troy und Wie-auch-immer- sie heißt) wie nicht ganz gescheit durch die Geschichte der Erde. Dann kam mir der Gedanke: Zeitreisen ist eigentlich recht gefährlich...

Und in einem Anfall von kreativer Langeweile habe ich das vorliegende Ding dann noch am gleichen Tag aufgeschrieben und so 8 Stunden später vertont.

Aber da Ravana es für "Zeitreisen und andere Abenteuer" adoptiert hat, denke ich, dass wir es auch gleich hier posten können.

Refrain als Motto am Anfang, nach jeder Strophe, aber die letzten beiden werden direkt zusammen gesungen, und danach der Refrain als der Weisheit letzter Schluß am Schluß.

Zeitreisen ist Gefährlich

(c) Text und Melodie Th&C, 1999

Zeitreisen ist gefährlich

Stark und Klug und Schlau und Ehrlich

Muß der Mensch auf Reisen sein

Sonst schätzt er die Gefahr falsch ein.

Das erste Mal auf Reisen nahm die Mutter mich mit Acht

Der Vater war der Zeitpilot und hat mich gut bewacht.

Und als ich ihm dann doch entkam bracht' mich ein Junfer heim

und sagt' zum Vater: "Lieber Pa, mit sechzehn muß es sein!"

Es fallen Regentropfen in so manchen grünen See

Genauso bringt der Lauf der Zeit den Wiesen wieder Schnee.

Doch in dem steten Fluß der Zeit ein Schmetterling erscheint

Und wie das Tier dem Wetter ist der Mensch des Menschen Feind.

Die nächste Reise wurde schon zur Ausbildung genutzt

Und mit der Zeit hat man mir auch die Zähne fein gestutzt

Denn keiner der Piloten welche Zeiten navigier'n

Kann es sich leisten auch nur eine Crew dort zu verlier'n.

"Beschütze das, was wichtig ist," so kryptisch war der Job.

Und ich unvorbereitet, als der Schild sich von mir hob.

Meine Kleider hab' ich gleich verbrannt, die Uhr war auch dabei,

Von der Leine einer Bauersfrau bediente ich mich frei.

Dort lief ein kleines Mädchen, mein junges Spiegelbild -

Ich hob es auf und bracht's zurück zum Vater untern Schild.

Denn ich war sechzehn, paradox, das Kindchen das ich trug

War ich vor vielen Jahren, als ich nach den Reisen frug.



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