Reviews for Fehler
Erlkoenigin chapter 2 . 4/25/2012
Diese Rückbezüge auf die alten Griechen erinnern mich an meine eigenen (Mach)werke. das Gedicht ist formal sehr gelungen und wie immer bei dir richtig ergreifend. Nur, dass ich glaube, dass du mit deinen "Schuld" zu skrupulös bist. kein Mann würde so etwas schreiben und so sind sie dann auch!

LG

Franziska
Bishou chapter 2 . 4/25/2012
Ich hab's jetzt ein paar Mal durchgelesen. Beim ersten Mal dachte ich (was die ersten beiden Strophen betrifft): "Was für ein elendiches Gejammer!" (mag keine Jammer-Gedichte, erinnern wohl zu sehr an eigene -_-) Doch wenn ich es öfter lese und die Bilder visualisiere, finde ich mich plötzlich in der heutigen Welt (ohne die schöne Fassade) und ... naja ... ich finde, es trifft es sehr gut und vorallem gefällt mir der Satz "weil ich auch nicht besser bin".

Zu den letzten beiden Zeilen habe ich gemischte Gefühle, die vorallem den Inhalt betreffen. Ich schreibe auch "Bitten" an Gott in meinen Gedichten oder sage es in meinen Gedanken und sobald es mich selbst betrifft, muss ich mir vorstellen, wie Gott dabei genervt die Augen verdreht und sagt "Heb' gefälligst deinen faulen Arsch und mach' das alleine!" (und dann lösche ich die entsprechenden Zeilen meist wieder aus meinem Gedicht) Naja, wahrscheinlich sagt er auch eher sowas wie "Du musst die Kraft in dir selbst suchen, mein Kind" oder was man als Gott so sagt, aber du weißt, was ich meine ...

Andererseits ist es, glaube ich, ganz gut, Vertrauen in Gott zu haben (was ja dein Satz absolut ausdrückt!), vorallem, dieses Vertrauen zu BEHALTEN, angesichts dem Hass und der Wut, die einem entgegenschlägt (und die man manchmal auch selbst ausstrahlt)! Das ist auch eine starke Leistung.

Schön ist der letzte Satz aufjedenfall. Schon allein, weil er in dieses ganzes Dunkel sehr viel Hoffnung bringt! Wenn man sich mal diese Relation ansieht: Dunkle Sachen - 6 Zeilen. Hoffnung-Zeilen: 2 Zeilen, und doch sind sie so machtvoll, dass das Dunkle beinahe lächerlich und klein daneben wirkt.

Könnt' mir echt gefallen, dein Gedicht. Aber jetzt hab' ich dich genug bequatscht. Ich hör' mich ja an, wie von den Zeugen Jehovas (hoffentlich bist du jetzt nicht bei denen tätig! Ich hasse es in Fettnäpfchen zu treten ...).

Bye bye, Shou
Erlkoenigin chapter 1 . 4/27/2009
Auch dies wieder formal ganz phantstisch umgesetzt und emotional gut nachvollziehbar, selbst für Jemanden, der die Fehler eher bei anderen sucht.

Dieses heulen, kreischen, stechen, beißen ist genial. du solltest Horror-Geschichten schreiben, ich glaube, dass könntest du gut.

LG Franziska
Nyha chapter 1 . 8/8/2004
Das Gedicht ist echt schön. Mir gefällt deine Art, mit den Worten umzugehen, die Metaphern, die du benutzt.
Und auf die Frage mit der Band, ja ich singe in einer, für die ich seit kurzem auch die Songs schreibe.
Shamana chapter 1 . 7/23/2004
Oh ja, das ist wohl mein Leben in etwas arg pessimistische Worte gepackt...darin konnte ich mich leider nur zu gut wieder finden. Gerade deswegen hätte ich mir einige Worte der Hoffnung gen Schluss gewünscht...dann wäre es aber wohl ins Triviale abgerutscht, aber nichts ist trivial...
flyingwords chapter 1 . 7/22/2004
schönes gedicht. klar und deutlich, ich mag deine sprachwahl. das problem ist wirklich arg, vor allem, weil die fehler eben so einfach zu vermeiden wären, aber irgendwie gelingt es nicht und plötzlich hat man jemanden verletzt...
ich mag das gedicht.
marshbar960 chapter 1 . 7/8/2004
i'm sorry..i guess i'm going to have to read the english version to understand this. no offense though!
Khadija chapter 1 . 7/7/2004
Hi!
Du schaffst es gut deine Gedanken und Gefühle auszudrücken. Aber die dritte Strophe hängt durch die Wortwiederholungen ein bißchen.
lg Khadija