Reviews for Die Heimat
Eirien chapter 1 . 11/15/2010
Ich kann dem, was Erlkönigin sagt, eigentlich nur zustimmen. Zuerst hat mich die "altertümliche" Ausdrucksweise bei manchen Wörtern etwas gestört, weil man das heute nicht mehr so sagen würde, aber dann passt es doch wieder gut zum Thema, das Beständige der Heimat, das einem im Wandel anderer Orte (und Zeiten) einen Halt gibt. Erlkönigins Vergleich mit Hölderlin legitimiert diese Ausdrucksweise noch mehr.

Ich bin eigentlich keine Person, die sich sehr mit ihrer Heimat identifizieren würde, ich fühle mich in manchen anderen Ländern wohler, und doch hat dein Gedicht dieses Heimatgefühl beim Lesen etwas für mich heraufbeschworen, greifbar gemacht, was für die Leserwirkung deines Textes spricht. Das erreichst du durch die schönen, "heimeligen" Bilder vor allem im ersten Teil, in die man sich richtig gut hineinversetzen kann.

Die Form des Gedichtes finde ich auch interessant, dass es sich in einem einzigen langen Satz dahinwindet, das erinnert mich an Walt Whitman. Alles in allem echt gelungen.
Erlkoenigin chapter 1 . 11/12/2010
Das finde ich recht beachtlich. Der hymnische Tonfall erinnert an Hölderlin. Du hast ein heikles Thema gut behandelt. Mir gefällt auch, dass mit den Autos die Moderne thematisiert wird

LG

Franziska