Reviews for Der Abend des vierten Tages
Jerronja chapter 1 . 11/10/2013
Oh, nein, der Satz ist gut, so wie er ist. Er gibt Hoffnung, da wo man eigentlich mit Selbstmitleid gerechnet hätte. Er mildert auch mit wenigen Worten das Bild, das man von einer enttäuschten Frau hätte haben können: er zeigt eine Gunda voll Sanftmut und Wärme statt einer Frau mit Kalkül und Bitterkeit ... ein bisschen so wie die junge Miranda.
Eine schöne, wehmütige Geschichte, passend unterlegt von Ravel und Chopin! LG, Jerronja
Michael Urban chapter 1 . 11/4/2013
Also ich finde es nicht unrealistisch, dass unser Gehirn in auswegloser Situation wenigstens in Gedanken noch einen Strohhalm sucht. Das ist kein Happyend, daran, dass du hier eine Tragödie im Telegrammstil durchgibst, ändert auch der letzte Satz nichts. Den Erwartungen deines Zeitschriftenpublikums hätte es entsprochen, wenn du die Geschichte als die von Heinz und Miranda entwickelt hättest, mit einer mild lächelnd verzichtenden und in ihrer Reife ruhend zurückbleibenden Gunda, die Turteltäubchen über den Wolken unterwegs zur Klinik unter Palmen. Stattdessen ein Notturno in Moll, dass ohne die etwas helleren, gedämpft melancholischen Anschläge der Schlussfigur für mein 'Gehör' zu trostlos im Raum hängen würde. Bravo.
Franziska chapter 1 . 11/4/2013
Liebe Gisela,

dieser letzte optimistische Satz ist typisch für dich! Die Geschichte wäre aber vielleicht "besser" ohne ihn.

LG
Franziska