Reviews for Worte
Tessa Black chapter 1 . 9/29/2014
Schönes Gedicht. Manchmal verbringt man soviel Zeit damit, der Vergangenheit nachzutrauern, das man der Gegenwart keine Chance gibt.
Giselas Geschichten chapter 1 . 9/13/2014
Du hast Recht, die Erinnerungen dürfen uns nicht daran hindern, in der Gegenwart zu leben. Eine Gegenwart, die wiederum zur Erinnerung wird. Aber ganz "zerhacken" - ausser es sind zerstörende Erlebnisse - würde ich sie trotzdem nicht, schliesslich gehören sie zu unserer Lebenserfahrung. Allerdings soll man diese Erinnerungen auch nicht "bemüht" immer wieder aufwärmen, wie du sehr richtig sagst.
So, mein Kommentar ist länger geworden als dein Gedicht "lol", ein Beweis, dass deine "Worte" einen wunderbaren Denkanstoss darstellen!
LG, Gisela
Eirien chapter 1 . 9/13/2014
Da steckt sehr viel drin in der Dichte dieses Gedichtes. Kein Wort zuviel, alle wohlplatziert. Gute Metaphern um das Bedauern auszudrücken, aber auch die Tatsache, dass nichts zweimal dasselbe ist. Irgnedwie werden deine Gedichte immer philosophischer...?
Michael Urban chapter 1 . 9/13/2014
"Ihr Wiesen unter dem Wind, Gott spottet des Dichters. Stumm ist vor Leben, was lebt." schreibt Franz Janowitz. Ja, warum dann überhaupt etwas sagen? Weil Sprache, Wörter und Sätze selbst eine Wirklichkeit haben wie die Wiese, die Halme, der Wind. Die vergisst unser Bewusstsein leicht, wenn es sich fesseln lässt vom 'normalen' Sinn- und Zweckzusammenhang der Gegen- und Zustände, der Aussage von Gesagtem. Gegen solches Vergessen macht Van Gogh verdreckt und nutzlos (!) in der Ecke stehende Bauernschuhe zur Mitte eines Gemäldes, zeigt auf die stumme Wirklichkeit dahinter. Wie dein Gedicht.