Autor: Mika

E-Mail:

Name: Zurückgekehrt

Teil: 1/??

Fandom: ähhh, eigentlich reality, doch da kommt Telepathie drin vor... also auch etwas fantasy und scince fiction wohl auch, denk ich...

Warnungen: yaoi, rape, lime wohl auch, violence und lemon... des jedoch späääter, vielleicht noch death, ma gucken...

Rating: MA ( denk ich. Wenn nich wird's noch geändert^^

Kommentar und sonstiges:

Gaaaaanz liebe grüße an Blacktears! *knuddel* Hab dich lieb! Und ein großes Dankeschön an alle, die mir für "Es gibt keine Liebe" Review geschrieben haben! *knuddelt alle ordentlich*



Zurückgekehrt

Ich bin zurückgekehrt- ich weiß nicht wie. Ein sanftes Wunder ist an mir geschehen. Ich hör' der Heimatglocken Melodie, die Berg und Wälder darf ich wiedersehen. Ich bin zurückgekehrt- mir ist so weh! Ist alles anders, als es einst gewesen, weil ich's mit jenen neuen Augen seh', mit denen ich das Leid der Welt gelesen. Ich bin zurückgekehrt !- Oh frag mich nicht nach jenen Schatten die die Sinne meistern und bei des Mondes weißem Totenlicht des Nachts durch die zersprungne Seele geistern.

* Warum bin ich noch da? Warum existiert mein Körper, meine Seele noch? Ich wollt es doch beenden. Ich sollt es doch beenden. Hatte man mir nicht befohlen, es zu tun? Warum also kann ich noch denken, warum noch fühlen? Wer hat mich nicht gehen lassen? Ich wollte doch gehen. Und jetzt muss ich trotzdem hier sein... So sagt mir doch warum? Welchen Grund gibt es noch? Gibt es etwas für das es sich zu existieren lohnt? Wenn ja, dann hab ich es noch nicht getroffen, noch nicht gefunden. WER ZUR HÖLLE HAT MICH NICHT EINFACH GEHEN LASSEN??

~*~ Der Wecker fiept. Zur Hölle mit ihm. Verfluchtes scheiß Ding. Oh, prinzipiell hat er nichts dagegen aufzustehen. Nur heute ist es weniger angenehm. Gut, es war jeden Tag nicht angenehm, aber heute noch weniger.

Ein rummsen, ein poltern aus dem Nebenzimmer und seine 16 Jährige Zwillingsschwester betritt stürmisch sein Zimmer. Wie jeden Morgen.... "Los, steh auf du Faulpelz! Du willst doch nicht zu spät kommen? Oder besser wir." Lachend zog sie ihn hoch.

"Na los doch, Malte! Ich mach Frühstück, zieh dich an! Ma wartet auch schon..." Damit war sie auch wieder raus. Mit leerem Gesichtsausdruck sah er ihr hinterher. Dann verzog er seine Mundwinkel nach unten. Wenn es war wie immer, dann würde das seine erste und letzte Regung in seinem Gesicht sein.

Stumm duschte er sich und trocknete sich ab. Nur mit einem Handtuch um den Hüften ging er in sein Zimmer. Unterdessen war seine Schwester ungeduldig geworden. Sie brachte ihm sein Frühstück hoch. In seinem Zimmer betrachtet er sich rasch im Spiegel. Nicht das es ihn wirklich interessiert hätte, aber Marianne war der Meinung, er sollte sich öfter im Spiegel anschauen. Und im dem Moment kam sie mit Frühstück und Verbandszeug, sowie verschiedenen Pflastern und Salben zurück.

Wie jeden Morgen begutachtete sie die verschiedenen Schnittwunden an Maltes muskulösem Oberkörper, sowie die Wunden an seinem Hals. Schürfwunden, von einem tief eingeschnittenen Seil. Nachdem sie ihm einen Verband quer über dem Brustkorb, sowie um den schlanken Hals und die Handgelenke gewickelt hatte, zog sie ihm zum Kleiderschrank. Er war zu sehr daran gewöhnt, das sie ihn ankleidete, als das er protestiert hätte. Außerdem war es ihm egal. Er hätte eh nur schwarzes angezogen...

Letzten Endes sah er für sie passabel aus. Lockere Jeans und ein enganliegendes T-Shirt ohne Ärmel, mit Rollkragen, damit man seinen Verband nicht sah. Alle seine Oberteile hatten jetzt Rollkragen. Denn die Narben am Hals, an den Handgelenken würden immer bleiben. Diese Bastarde... Doch er war nicht mal wütend. Er hatte eh nur noch selten eine Gefühlsregung. Seit damals.

Marianne zog ihn hinter sich her, die Treppe hinab. Die Taschen waren gepackt. Malte suchte im Wohnzimmer nach etwas, seine Mutter hielt es ihm hin. Schweigend sah er die Schachtel an. Schweigend seine Mutter. Dann nickte er knapp dankend und steckte seine Zigaretten samt Feuerzeug ein.

Marianne drückte ihrer Mutter eine Kuss auf die Wange. "Tschüß Mutti!" Und raus waren sie. Während der fünf Minuten zum Bus redete Marianne unaufhörlich. Er schwieg wie immer und rauchte seine Zigarette. Marianne schaute in sein Gesicht. Ausdruckslos wie immer. Und doch vollkommen ausdrucksstark und anziehend. Es war eine seltsame Mischung. Dazu das Rauchen...

Früher, ja, früher hat er oft gelacht. War offen und witzig. Aber jetzt. Seitdem diese Arschlöcher ihm das angetan haben, seitdem er sich selbst das angetan hat... Doch er hatte keine schuld.

Marianne seufzt und schweigt. Dann seufzt sie noch mal. "Was ist?" die ersten Worte die er heute gesagt hat.

Marianne schaute ihn überrascht an. Dann grinst sie. "Ich bin froh das du mit mir auf eine 'gemischte' Schule gehst." Sie zwinkerte. Um seine Mundwinkel zuckte es.

"Hey! Es ist nicht leicht, bi zu sein! Es ist sogar verdammt kompliziert! Und dazu noch nicht einmal besonders erlaubt auf 'getrennten' Schulen... Zum Glück gibt's auf unserer Neuen alles. Homo, hetero und bi." Sie schaute ihn kurz an. "Dürfte sich sogar etwas für dich finden lassen" Schweigen. Er zündet sich noch eine Zigarette an. Die Bushaltestelle war voll, der Bus noch voller. Marianne und er mussten stehen, wurden eingezwängt. * Panik. Plötzlich überkam Malte dieses Gefühl von Panik wieder. Seit damals hatte er jetzt unglaubliche Angst vor größeren Menschenmassen. Vor den verschiedenen Körper die sich um ihn und an ihn drängten...

Prüfend sah er sich um, ein leicht panischer Gesichtsausdruck hatte sich auf sein Gesicht gelegt. Noch hatte er es unter Kontrolle. Noch brach es nicht aus.

Wo war bloß Marianne? Sie half ihm immer bei solchen Situationen. Er hasste es, diese Panik zu spüren. Er hasste es, sie nicht abschalten, nicht unterdrücken zu können. Alles, nur diese Panik nicht. Und er hasste sich dafür. Er hasste es, sich nicht unter Kontrolle zu haben. Panik war ein Gefühl. Und Gefühle machten schwach. Er hasste sie, er besaß kaum noch welche.

Unauffällig sah er sich um. Nicht da! Sie war nicht da!! Jetzt war es soweit, es kam wieder. Unkontrollierte Panik stieg in ihm auf. Er wand sich in der Menschenmasse. Fühlte sich immer unwohler... Hielt es einfach nicht aus... Diese ganzen Körper, gegen die er gedrückt wurde... Die sich gegen ihn drückten... Bald würde er schreien... Bald würden die Erinnerungen zurück kommen. Dann würden sie wieder für Wochen zurückgekehrt sein... * Marianne sah ihn. Sie sah seine aufkeimende Panik, sah, wie sie ihn überrollte. Verdammt, und sie war nicht bei ihm. Das war das einzige, /fast einzigste/, korrigierte sie sich schnell, wobei er Gefühle zeigt.

Beunruhigt sah sie sich um. Der Junge vor Malte machte sie aufmerksam. Er gestikulierte zu ihr. Marianne nickte mit dem Kopf. Und kurze Zeit später wurde Marianne die Sicht versperrt und sie wartete auf einen Schrei. Doch er kam nicht. * Malte sah überrascht nach oben. Zwei fremde Hände legten sich auf seine Schultern und die Panik vermehrte sich. Was sollte das jetzt? Der Junge vor ihm war etwas größer als er selbst, hatte blonde Haare und grüne Augen. Jetzt blickte er ihn an und lächelte. Malte spürte seine Panik, konnte sein Gesicht aber nicht abwenden. Diese Augen hielten ihn gefangen.

"Keine Bange. Ich tue dir nichts. Deine hübsche Freundin da drüben macht sich bloß Sorgen, weil du so panisch wirkst. Ich mach dir nur etwas mehr Platz." Er zog ihn in seine Arme und erweiterte so den Raum etwas. Oder verkleinerte ihn, wie man's nimmt.

Zischend sog er die Luft ein. Die Hände hielten ihn sanft und doch sicher fest. Doch die Panik nahm ab. Verebbte langsam, aus unerklärlichen gründen. Maltes Hände ruhten auf der Brust des Fremden. Er spürte seine Muskeln unter dem Shirt, spürte seinen Herzschlag. Sein Duft beruhigte ihn ungemein. Er erinnerte ihn an seine Schwester. Vollkommen beruhigt schloss er die Augen. Es fühlte sich gut an, der Fremde war so warm.

Lächelnd sah dieser auf ihn hinab. Er hatte ihn beobachtet, seit er im Bus stand. Jetzt, mit den Händen auf seiner Brust und den geschlossenen Augen verflüchtigte sich dieser ausdruckslose Gesichtszug. Entspannt sah er aus, zufrieden. Doch im nächsten Augenblick wurde Malte aus dem Bus hinausmanövriert und stand in der Sonne. Und hatte vor allem wieder Platz. Auch wenn ihm diese unbekannte Nähe gut gefallen hat.

Marianne kam kurze Zeit später an, doch da hatte Malte wieder einen ausdruckslosen Blick drauf. Leise seufzt sie. Sie bedankt sich bei dem fremden Jungen und zog Malte weiter.

~*~

Das nächste mal sahen sie den blonden Jungen in ihrer Klasse. Beide standen vorn und wurden offiziell vorgestellt.

Ihre Plätze bezogen sie kurze Zeit später. Marianne neben dem Blonden. Malte neben einem anderem Kerl, der interessiert zu ihm geblickt hatte. Schweigend setzte sich Malte in die letzte Reihe neben diesem Typ, der ihn mit seinen Blicken fast verschlang. Widerlich. Aber egal, wen interessiert' s. Solange er ihm nur nicht zu nahe kam. * Die Hälfte der Stunde war rum. Marianne hatte viel geredet. Mit dem Lehrer, mit dem Tischnachbar, mit den Anderen aus der Klasse. Malte blieb stumm. Kein Wort, keine Regung.

Der Kerl neben ihm beugte sich zu ihm, Malte spürte seine schmale Hand auf seinem Knie, die mit langsamen streichelnden Bewegungen höher fuhr. Dann eine leise Stimme in seinem Ohr. Für andere wahrscheinlich verführerisch.

"Hey schöner Junge! Hast du alle teile deines Körpers so gut unter Kontrolle wie dein Gesicht?" Leises lachen. Die Hand legte sich zwischen seine Beine und fing dort an zu streicheln. "Komm schon, du willst es doch auch..." hauchte er ihm ins Ohr. Malte zuckte nicht mit der Wimper. * "Hey! Schau was der Tobias mit deinem Freund macht!" Mariannes Tischnachbar stieß sie an. Marianne sah auf. Sah die Hand zwischen Maltes Beinen. Sah dann prüfend in sein Gesicht. Ruhe. "Willst du nicht einschreiten? Er tut anscheinend nichts dagegen." "Erstens ist Malte mein Bruder, nicht mein Freund und zweitens kann er sich alleine wehren. Er überprüft nur, wie man so etwas lästiges wie ihn abwimmeln kann, möglichst schnell noch." Zweifelnd sah der Blonde zu den beiden Jungen. Dann hob er überrascht eine Augenbraue. * Maltes Finger schlossen sich überraschend stark um das Handgelenk von Tobias. Der sah verwirrt in die ausdrucksstarken Augen. Malte drückte noch fester zu. Dann beugte er sich zu ihm, legte die fremde Hand in den Schoß seines Tischnachbars. Beugte sich zu seinem Ohr. Mit schreckweiten Augen hörte Tobias die geflüsterten Worte.

"Das solltest du lassen. Kommst du noch einmal so nah an mich heran, dann zeige ich dir persönlich wie man an körperlichen Gelüsten langsam und qualvoll zu Grunde gehen kann." Somit saß er wieder gerade. Während er diese Drohung aussprach, zeigte sein Gesicht wieder keine Regung. Stocksteif saß Tobias da. Verwirrt und verängstigt wagte er es nicht, Malte noch einmal anzusehen. * Marianne grinste. "Siehst du? Kein Grund sich aufzuregen." "Was hat er ihm gesagt?" "Keine Ahnung, frag ihn selbst."

Pause. Es klingelt und alle scharrten sich um Marianne und Malte. Malte wurde von Marianne einfach mitgerissen. Schweigend saß er auf Mariannes Stuhl, neben den Blonden. Der lächelt ihn an. "Hallo, ich bin Andy!" Kurz sah Malte ihn an. Nickte knapp.

"He! Malte! Was bedeutet eigentlich 'Hundredweight'?" Malte sah sie böse an. Immer zwang sie ihn, etwas zu sagen. Sie grinste nur. Alle schauten ihn an. "'Hundredweight' ist eine englische Währungseinheit und..." erklärte er emotionslos der überraschten Klasse. Jetzt waren alle Feuer und Flamme, woher er dieses Wissen besitze. "Malte liest viel. Normalerweise wäre er ja auch schon eine Klasse weiter." Malte schaute seine redselige Schwester düster an. Wenn Blicke töten könnten...

"Aber wieso? Ich denke ihr seid Zwillinge?" Malte blickte zwischen dem Mädchen und Marianne hin und her. Wehe sie erzählt das... Wehe sie.... Sie tat es doch. "Malte ist ja auch eine Spur intelligenter als ich. Das heißt eigentlich etwas viel mehr. Er ist bloß in dieser Stufe weil... weil..." jetzt fing sie an zu stocken. Unsicher schaute sie zu Malte. Der sah sie nur ausdruckslos an. Dann erhob er sich, nahm seine Kippen und ging auf den Schulhof.

"Warum ist er hier?", bohrte Tobias nach. "Weil... äh... er... er hatte sich äh... verletzt, schwer. Das hat sich... äh... lange hingezogen... und deswegen und ...ähm... wegen etwas anderem... äh... haben sie ihn zurückgestuft." Unsicher blickte sie umher. Schweigen. "Da steckt noch mehr dahinter, nicht?" "Wie kommst du darauf, Tobias?" "Weil er mir gedroht hat, wegen, äh, unwichtig." Andy erhob sich. Ein kurzer Blick zu Marianne, die nickte leicht. Er ging hinunter zu Malte. * Der stand auf den Hof an einer Mauer und rauchte eine. Da kamen ihm zwei bekannte gestalten entgegen. Schon vom weitem erkannte er sie. Gelähmt blickte er sie an. Das kann nicht sein. Das kann nicht sein! Das darf nicht sein!!

Wie haben sie hierher gefunden? Er hatte extra die Schule gewechselt, jetzt haben sie ihn sogar hier aufgespürt... Was solle er gegen sie unternehmen? Angst schnürte ihm die Kehle zu. Das waren die einzigen Menschen, die bei ihm irgendwelche Gefühle hervorriefen. Wenn auch überwiegend negative. * Andy kam gerade um die Ecke, als er Malte sah. Er wollte ihn rufen, doch kurz vorher stutzte er. Malte stand verkrampft da. Die Zigarette drohte seinen schlanken Fingern zu entgleiten. Was erschreckt ihn so? Dann sah er die beiden Männer auf ihn zu gehen. Beide leicht bekleidet, nicht unbedingt stark aussehend. Die scheinen sich zu kennen. Auch wenn das Vergnügen ganz sicher nicht auf Maltes Seite lag. * Malte wollte schreien. Doch nur ein heiserer Laut kam aus seiner Kehle. Er wollte wegrennen. Doch seine Beine versagten ihren Dienst. Schon waren beide bei ihm angekommen. Er trat einen Schritt zurück, spürte die kalte Mauer hinter ihm, spürte die Angst. Er hatte keinen Fluchtweg. * "Na Kleiner? Hast du uns vermisst? Dachtest du, du würdest uns entkommen oder warum hast du so schnell die Schule gewechselt? Aber wir finden dich eh überall, verlass dich drauf.", lächelnd blickte der Fremde ihm ins Gesicht. Unverständliche Laute, welche wie 'Arschloch' klangen und Malte senkte den Blick. "Du hast keine Chance. Wie immer. Entweder freiwillig oder mit Gewalt, such es dir aus!" Er sah es. Schon wieder. Da war es wieder. Dieses Funkeln, das Malte so bekannt war. Er presste sich an die Wand. "Lass mich doch einfach in Ruhe!" "Nein." Kurz entschlossen packte er Malte an den Schultern, drückte ihm sanft aber fordernd seine Lippen auf den Mund. Malte wehrte sich, wollte sich wehren, aber er kam gegen diese geistige Kraft nicht an. All das Training, all die Mühe, nur um ihn abzuwehren. Aber er hatte ihn in der Hand. Entweder er oder seine Schwester... Dann lieber er... * Chaos. Er richtete Chaos in seinem Kopf an. Wirbelte hier Staub auf, blickte das an. Durchkramte seine Erinnerungen. Schlug geliebte Momente achtlos beiseite, zerschlug wichtige Augenblicke. Dann fand er es endlich.

Ah, da ist es ja... Gedanken. Fremde Gedanken in seinem Kopf. Als Malte merkte welche Erinnerung da ausgegraben wurde, öffnete er seinen Mund leicht um zu protestieren. Ein Fehler.

Gnadenlos drang eine warme weiche Zunge in Maltes Mundhöhle. Streichelte hier seinen Gaumen, liebkoste dort seine Zunge. /Lass mich in ruhe, Mario!/ Wieso? Magst du es nicht? Gequält stöhnte Malte auf. Seine Augen schlossen sich von ganz allein. Einzelne Tränen bildeten sich.

Mario intensivierte den Kuss noch mehr, drückte seine Hüfte an Malte. Dieser fing leise an zu wimmern. Die Erinnerungen... Marios Hände fuhren unter Maltes T-Shirt. Er stutzte.

Er löste den Kuss, gab Malte frei, sah ihn irritiert an. Seine Hüfte presste sich immer noch gnadenlos gegen Malte. Er war so nahe gekommen, das sein gesamter Körper Malte aufrecht hielt. "Wieso Verbände?" Malte antwortete nicht. Dann, kurze Zeit später. "Bitte..." Mario fing wieder an, seine Hände auf Wanderschaft zu schicken, während sein Mund über Maltes Gesicht geisterte und feurige Spuren hinterließ. Unter Maltes Ohr hielt Mario inne.

"Was denn?" flüstert er leise und beschäftigte sich dann hingebungsvoll mit Maltes weicher Haut. Sanft saugte er daran. Eine einzelne Träne lief Maltes Wange hinab. "Bitte... mach... das es ... weg... geht! Ich... ich will... das nicht. wissen..." "Du weißt es aber. Doch ich hab Mitleid. Ich werde dir meine letzte Erinnerung durch eine neue ersetzen. Ich helfe dir." Seine Hand wandert zu Maltes Hosenbund, öffnet den Knopf und Reißverschluss und fuhr schließlich zärtlich über Maltes Männlichkeit. * Überrascht hob er den Kopf. Es hörte sich an, als würde der andere gerade zusammengeschlagen. Und tatsächlich, Andy war hervor gerannt und hatte mit einen scharfen, schnellen Schwung seiner rechten den anderen Ohnmächtig geschlagen. Mario drehte sich sauer um. Er mochte so ne Art von Verzögerungen nicht.

Langsam ging er auf Andy zu. Dieser funkelte ihn wütend an. * Malte war auf den Boden gesackt, keuchte und wischte sich notdürftig die Tränen weg. Plötzlich kam Marianne angerannt. Plötzlich waren auch die anderen aus der Klasse da. Plötzlich erschienen Lehrkörper. Plötzlich schien die halbe Schule anwesend zu sein. "Scheiße", krächzte Malte. /Und das am ersten Tag./ Marianne kam zu ihm. Nahm ihn in den Arm.

Schwarz. Einladend wirkte die Dunkelheit. Eine Ohnmacht war wirklich schön... Noch immer mit offener Hose, verrutschten T-Shirt und sichtbaren Verbänden lag Malte ohnmächtig in Mariannes Armen. Diese hielt ihn weinend fest. * "Verdammte scheiße! Was zum Teufel willst du von ihm, Mario? Du hast doch schon mehr als genug Unheil angerichtet!" schrie Marianne wütend zu Mario. Der checkte jetzt die Lage, nahm seinen Kumpel und wartete.

Kurze Zeit später kam ein Helikopter und Mario hielt sich an der Leiter fest. Kurz vorher rief er zu Marianne etwas hinüber, die daraufhin blass wurde. 'Alles' das letzte Wort verklang im Wind. * Andy kam zu Marianne. Diese sah ihn an. "Was haben sie gemacht?" Stumm schüttelte Andy den Kopf und deutete auf die Schüler. Doch das verrutschte T-Shirt und die offene Hose sprachen Bände.

Jetzt kam leben in die Lehrer. Sie verteilten die Schüler, oder versuchten es. Einer beugte sich zu Marianne hinunter. "Soll ich einen Krankenwagen rufen?" Stumm schüttelt Marianne den Kopf. "Ein Bett wäre praktischer..." Ratlos stand der Lehrer auf. Andy trat hervor, hob Malte hoch und hielt ihn fest. Dann bedeutete er Marianne, ihm zu folgen.

"Ganz in der Nähe wohnt meine Mutter, sie ist gelernte Krankenschwester und Psychotherapeutin. Ich kann ihn zu ihr bringen." "Einverstanden. Vielen dank." Erleichtert sahen die Lehrer auf. Andy nickte knapp und verschwand dann mit Marianne im Schlepptau vom Schulhof.

To be continued...

Fertig!!!!! Der erste Teil, juchuh, jippieh, er kommt tatsächlich auf Bishonen, krass, klasse, geil *megadollfreu*!!!!!!!