Autor: Mika

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Name: Zurückgekehrt

Teil: 1/??

Fandom: ähhh, eigentlich reality, doch da kommt Telepathie drin vor... also auch etwas fantasy und scince fiction wohl auch, denk ich...

Warnungen: yaoi, rape, lime wohl auch, violence und lemon... des jedoch späääter, vielleicht noch death, ma gucken...

Rating: MA ( denk ich. Wenn nich wird's noch geändert^^

Kommentar und sonstiges:

Viel Spaß!

Liebe grüße an Lillis und Blacktears!

Ich verstehe nicht. Warum passiert das nur immer wieder.? Bin ich denn so anders. ? Oder etwas so Besonderes.? Ich begreife nicht. Ich bin nicht primitiv. Nicht ungebildet. Doch DAS verstehe ich nicht! Warum fügt man mir Schmerzen zu.? Warum sagen sie, sie lieben mich.? Und doch quälen sie meine gepeinigte Seele. ICH VERSTEHE ES EINFACH NICHT! ~*~ "Glaubst du an Gott?" "Nein. Gott existiert nicht."

"Warum glauben so viele Menschen an Gott?" "Ich weiß nicht. Sie glauben an etwas, das ihnen nicht helfen kann. Oder glaubst du, Gott würde seine 'Kinder' leiden lassen?"

"Durch Leid wachsen die Menschen. Glaubst du nicht, dass Gott die Perfektion anstrebt?" "Warum hat er dann nicht gleich die perfekte Welt erschaffen?"

"Glaubst du, in einer perfekten Welt würden wir uns wohlfühlen?" "Wir wären selber perfekt, es würde uns nicht stören."

"Wäre es besser, wenn jeder gleich sein würde?" "Sicher. Es würde nicht so etwas passieren. Man bräuchte sich keine so schrecklichen Sorgen machen. Man könnte seelisch nicht verletzt werden. Was sollte daran schlecht sein?"

"Glaubst du, das es jemals so sein wird? Das Gott uns diese Chance gibt?" Ein verlorenes Lächeln umspielt die Lippen von Marianne.

"Nein. Denn Gott existiert nicht." Lange Zeit schwiegen die beiden, liefen durch die Straßen der Fußgängerzone. Es war mittlerweile später Abend und sie setzten sich in ein Café. Es waren schon mehrere Stunden seit Maltes Verschwinden vergangen, sie hatten es nicht alleine mit den verzweifelten Gedanken ausgehalten.

"Warum glaubst du, glauben die Menschen an Gott?" "Weil sie sonst keine Hoffnung mehr haben."

"Warum glaubst dann du nicht an Gott?" "Weil meine Hoffnung gestorben ist."

"Hat Gott deine Hoffnung zerstört?" "Nein. Selbst Gott könnte die Hoffnung in den Menschen nicht zerstören. Doch Menschen können sich gegenseitig zerstören." "."

"Woran glaubst du?" "Ich habe keinen Glauben."

"Mhm. Warum nicht?" "Du hast den Glauben an Gott soeben zerschlagen."

"Du hast an Gott geglaubt?" Erstaunt sah sie in Andys gequältes Gesicht. "Zu wem hätte ich denn sonst beten sollen, dass ich Malte noch sagen kann, wie viel er mir bedeutet?"

~*~

Malte lag still da. Um nichts in der Welt würde er sich bewegen wollen, als Lukas mit sanften Händen seine Verbände öffnete und sie abstreifte.

Dann rollte er sich elegant auf Malte, saß rittlings auf ihm und sah ihm ins Gesicht, während seine Hände über Maltes verheilende Wunden fuhren.

"Du hast aber ganz hübsche Schnitte, Engelchen." Malte drehte sein Gesicht zur Seite. Lukas beugte sich vor, drehte mit einer Hand sein Gesicht nach vorn. Ganz knapp vor seinem Mund hielt er inne, Malte spürte unangenehm den warmen Atem über sein Gesicht streifen, als er zu ihm sprach.

"Sag Engelchen, willst du wirklich nicht sprechen?" einschmeichelnd fuhr er mit einer Hand über Maltes Wange.

"Komm schon, oder betest du gerade zu Gott?" Malte ließ ein verächtliches Schnauben hören. "Mhm, gut. Es geht auch ohne, das du sprichst. Es gibt ja auch eine andere "Sprache", in der du zu mir sprechen kannst. Und wirst!" Malte machte ob dieser Drohung große Augen. Würde er es tatsächlich wagen? Nein! Nein, das darf er doch nicht etwa??? Lukas legte sich so auf ihn, dass er ihn zwar der Länge nach berührte, aber nicht von seinem Gewicht erdrückt wurde.

"Oh doch Engelchen, ich darf das. Und sei froh, dass ich so lieb bin. Andere haben viel schlimmere Methoden!" Leicht grinsend sah er den Jungen unter sich an, der jetzt anfing sich zu winden und angestrengt versuchte, unter diesem Körper hervorzukrabbeln.

Dabei bemerkte er nicht, wie seine Hüfte sich leicht gegen Lukas' rieb. Erst als dieser leise aufstöhnte und sich näher an ihn presste, stoppte Malte seine Bewegungen abrupt und eine dezente, aber nicht zu übersehende Röte überzog sein Gesicht.

"Och Engelchen, warum denn so schüchtern? Hast du doch gut gemacht!" Die leisen Worte hörend bekämpfte Malte das Gefühl von Übelkeit und Ekel, welches in ihm aufstieg. Er stieß ein verächtliches Zischen aus. Lukas betrachtete nach dieser 'Äußerung' Maltes Gesicht eingehend, was diesen sehr nervös stimmte und ihn unruhig seine Augen umherschweifen ließ, einen weiteren Befreiungsversuch startend.

"Na, na Engelchen! Willst du etwa weg von mir? Och, warum denn? Gut dann, ich mach es dir etwas bequemer, ja?" Mit diesen Worten umfasste er Maltes Gesicht und legte seine Lippen auf seine, ließ seine Zunge über Maltes Lippen gleiten und verlangte Einlass.

Doch dieser wurde ihm nicht gewährt und nach kurzer Zeit beschloß Lukas, etwas provokativer vorzugehen. Er ließ seine flache Hand über Maltes Oberkörper gleiten, und blieb an einer besonders empfindlichen Wunde hängen, über die er so lange strich, bis Malte vor Schmerz den Mund öffnete, um nach Luft zu schnappen.

Genau diesen Moment wählte er dann um seine Zunge in Maltes Mundhöhle gleiten zu lassen und diese zu erforschen.

Mit dem schweren Körper von Lukas über ihm und den starken Händen um sein Gesicht konnte Malte nichts tun, als Lukas mit großen Augen anzublicken und dann resigniert die Augen zu schließen.



*//*Fallen lassen.. Einfach fallen lassen..*//*



"Oi, was ist denn los, Engelchen? Gibst du auf?" nuschelte Lukas in Maltes Mund. Dieser öffnete seine Augen und biss fast gleichzeitig in den Fremdkörper, welcher seinen Mund ausfüllte. Erschrocken fuhr Lukas auf, wischte sich erbost das kleine Blutrinnsal weg. Sein Gesicht war vor Zorn verzerrt.

"Verdammt noch mal, du undankbares Biest! Ich sorge hier total zärtlich und fürsorglich für dich und du hast nichts Besseres zu tun als mein Blut zu kosten!" Halb ängstlich, halb trotzig blickte Malte in die pechschwarzen Augen seines Gegenübers und zitterte leicht.

"Sag mir einen Grund, warum ich dich nicht zusammenschlagen sollte, für deinen Ungehorsam, du Crack-Baby!" zischte Lukas verächtlich.

Gepeinigt schloss Malte für einige Momente die Augen, ehe er mit zitternder Stimme und unterdrückter Wut antwortete. "Weil. weil d-du. mich d-dann nicht. m-mehr. f-ficken. kannst."

Einige Momente war es still. Dann flog Maltes Kopf zur Seite. Lukas saß mit immer noch erhobener Hand da, starrte ihn an.

Vorsichtig drehte Malte sein Gesicht, sah in Lukas Augen. Wie in Trance fand seine Hand an seine geschädigte Wange. Eine einzelne Träne begann über sein Gesicht zu laufen, ohne das er es merkte. Lukas jedoch beugte sich zu Malte hinunter, der panisch seine Arme in der Annahme, er würde erneute Schläge bekommen, vor sein Gesicht riss um eben dieses zu schützen.

Die Augen fest zusammengekniffen erwartete er das Kommende. Doch Lukas strich nur sanft an seiner Wange entlang.

"Na komm schon, Engelchen. Nicht weinen, ja?" Ein leises Wimmern kam von Malte, als er vorsichtig die Augen öffnete und er schrie erstickt auf, als er Lukas so dicht vor sich erkannte. "Pscht, ganz ruhig. Aber du siehst doch ein, dass ich dich für deinen Ungehorsam bestrafen muss, oder? Also sei in Zukunft brav, mein Engelchen."

Fast bittend sah er Malte an, der jetzt wieder seine Hand an die betäubte Wange legte und leicht mit weit aufgerissenen Augen nickte.

"Schön" trällerte nun Lukas. "Wollen wir uns dadurch also nicht die Stimmung verderben lassen. Nicht wahr, Engelchen?"

Ohne weitere Umstände küsste Lukas Malte fordernd und fuhr mit seinen Händen die einzelnen Schnittwunden auf Maltes Oberkörper ab. Kurz leckte Lukas abschließend über Maltes Lippen, ehe er sich einen Weg über das Kinn zum Hals bahnte. Seine Zunge zog eine feine Spur, während eine Hand jetzt eine Brustwarze fand und langsam anfing diese zu streicheln.

Unbeweglich, mit geschlossenem Augen und wenig Hoffnung im Herzen ließ Malte geschehen, was er nicht aufhalten konnte.



*//*Nicht denken. nicht fühlen.. nicht atmen... nicht existieren.....*//*



Unbeirrt von Maltes Schweigsamkeit saugte sich Lukas an der weichen Haut von Maltes Hals fest und knabberte zärtlich. Nachdem er stolz das Endresultat betrachtet hatte, begann er weiter zu wandern. Fragile Muster zeichnend zog Lukas eine feuchte Spur, welche an der linken Brustwarze endete und über die er kurz und neckend leckte. Überrascht schnappte Malte nach Luft und bog sich Lukas leicht entgegen, wofür er sich innerlich ohrfeigte.

Grinsend sah Lukas in Maltes verzerrtes Gesicht. Dann widmete er sich wieder seinem Anliegen, nahm die linke Brustwarze in Besitz, umschloss sie mit seinen Lippen und saugte sachte daran. "Du schmeckst nach mehr, Engelchen."

Langsam fuhr Lukas mit seiner Zunge Maltes Oberkörper hinab, über feste Muskeln, die vor Anspannung leicht zitterten. Parallel zu Lukas Zunge fuhren auch seine Hände tiefer, bis sie an den Bund seiner tiefroten Hose kamen, leicht darüber strichen und die Kordel, welche die Hose auf Maltes Hüften hielt, öffnete. Protestierend hob Malte sich leicht an, wurde aber sogleich von bestimmten Händen wieder nach unten gedrückt.

Gerade als Lukas seine Hose öffnen wollte, klopfte es hart und schwer an der Tür. Zwei muskelbepackte Männer traten durch die Tür in das Zimmer.

"Gib in her, Lukas. Mario will ihn sehen." Knurrend richtete Lukas sich auf, leckte sich über die Lippen. Dann beugte er sich zu Malte hinunter, strich ihm leicht über die Wange.

"Gut. Engelchen, setzen wir das später fort, ja?" Den Kopf leicht schüttelnd setzte Lukas sich von Malte auf, überließ ihn den Wachen.

"Wenn du wiederkommst, hab' ich ein Geschenk für dich!" mit einem ernsten Gesichtsausdruck ließ Lukas Malte von den Wachen mitziehen.

Nach einem endlos erscheinenden Weg, auf dem Malte immer wieder strauchelte und grob an den Armen weitergezerrt wurde kamen sie vor einer großen Tür an, die sogleich aufschwang. Unsanft wurde er in das Zimmer gestoßen, kam unsanft auf den Knien auf. Einen Schmerzensschrei unterdrückend sah er langsam auf.

Die wohlbekannte Arroganz dieses Zimmers schlug ihm entgegen, die Präsenz des Inhabers fehlte jedoch. Maltes Blick fiel auf ein großes, mit Satin bezogenem Bett und schaudernd wandte er sich ab. Erinnerte er sich doch an die vielen qualvollen Stunden, welche er auf diesem Bett zugebracht hat. Suchend wandte er den Kopf weiter, erblickte zu seiner Erleichterung allerdings nicht die "Werkzeuge", die ihm letztes Mal unermessliche Qualen bereitet hatten.

"Na, Kleiner, vermisst du etwas?" der wohlbekannte Spott ließ ihn zusammenzucken. Zögernd wandte er sich dem größten Übel in seinem Leben zu - Mario. "Keine Bange, meine kleinen Spielzeuge sind alle noch da, sie warten schon sehnsüchtig auf dich. Sie haben deinen Geschmack schon fast wieder vergessen."

Einer Raubkatze gleich schlich Mario auf ihn zu, hob Maltes Kopf und raunte in sein Ohr. "Ich habe ihn auch schon fast vergessen." lüstern blickte er in Maltes schockierte Augen, leckte sich über die Lippen. "Also, schreiten wir zur Tat, Kleiner?"

Er zog Malte auf die Beine, schubste ihn auf das große Bett und beugte sich sogleich über ihn. "Aber zuerst -", er deutete auf Maltes Hose. "Noch hast du mir zu viel an, Kleiner." Ohne Zögern entledigte er Malte seiner Hose und besah sich den leicht zitternden Körper unter ihm.

Genussvoll ließ er einen Finger über die straffen Bauchmuskeln wandern, hinunter zum Bauchnabel, umfuhr ihn einige Male, um zielgenau an Maltes Männlichkeit vorbei seine Schenkelinnenseite hinabzustreichen. Die hauchzarten Berührungen ließen Malte zusammenzucken, doch gleichzeitig bemerkte er wieder, wie sein Körper reagierte - ihn verriet. "So. schon besser so, nicht?"

Gierig starrte Mario in Maltes Augen. Wie von einer Schlange hypnotisiert starrte Malte zurück, konnte nicht aus diesen unheimlichen Blick fliehen, sich dem Bann dieser Augen nicht entziehen. Mario war nicht unansehnlich. Allein diese Augen hatten etwas. Deswegen gab es auch einmal eine schöne Zeit mit ihm. Bevor er das alles getan hatte. Da war es schön, war er freiwillig mit ihm gezogen, wäre ihm überall hingefolgt.

Ohne Nachzudenken, ohne zu fragen. Einfach aus Naivität, aus endlosem Vertrauen.

Marios Stimme unterbrach ihn, ließ seinen Blick wieder klarer werden. Das war nicht mehr der Mario von damals. Das war ein Monster, welches glaubte über ihn verfügen zu können. "Ich hoffe du hast nicht alles verlernt? Oder muss ich dich ganz neu erziehen? Ich hoffe nicht!" Zögernd schüttelte Malte den Kopf. Wie sollte er jemals vergessen, was man ihm beigebracht hatte? Er würde es niemals vergessen können.

"Gut, und weißt du, weil's so schön war, werd ich das, wobei ich das letzte Mal leider unterbrochen wurde fortsetzen, was meinst du?" falsch lächelnd sah er in Maltes Augen. Er wusste, er sollte es tun. Er wusste, er tat das Falsche. Und doch schüttelte er den Kopf. Beängstigend genau konnte man verfolgen, wie sich um Marios Mund ein unnachgiebiger Zug bildete, die Augen das gierige Funkeln verloren und von einem gefährlichem Blitzen ersetzt wurde.

Langsam lehnte er sich zurück, sah Malte aus blitzenden, kühlen Augen an. "So, hast wohl doch einiges vergessen, oder?" Angstvoll zog Malte seine Arme um sich. "Gut, dann wollen wir es dir mal wieder in Erinnerung bringen, ja?" Damit zog er Malte grob hoch und hinter sich her. Er ging durch eine einfach gehaltene Tür und Maltes Augen weiteten sich entsetzt.

In der Mitte des dunklen Raumes hingen Handfesseln hinab, an denen Malte festgebunden und hochgezogen wurde, so das seine Zehenspitzen knapp den Boden berührten. Ironisch sanft strich Mario ihm über die Wange.

"So mein Kleiner, jetzt wollen wir doch mal sehen, was du nach meiner Auffrischung noch alles weißt." Fast zärtlich strich er über das Leder der verstärkten Peitsche, die er von einem Tisch, dem einzigem Möbelstück in diesem Zimmer, nahm. Mit großen Augen sah Malte zu, wie Mario sich ihm näherte. //Was ist denn, Kleiner? Du siehst aus wie ein verschrecktes Kätzchen.// Unwirsch drehte Malte seinen Kopf zur Seite. //So, und jetzt.// ".was hast du zu antworten, wenn ich dir mitteile, dass ich dich nehmen werde???" Mit schneidender Stimme sprach er den Jungen an. Die Lippen zusammenpressend sah er seinem Peiniger in die Augen. Langsam zog Mario die Brauen hoch, als er bemerkte, welches Spiel sein Spielzeug spielt. "Gut.", murmelte er leise und gefährlich. ".wir können auch anders. Gehen wir auf dein kleines Spiel ein und versuchen dich zu brechen."

Das tiefschwarze Leder zerschnitt die Luft und gleich darauf prallte es auf Maltes nackten Oberkörper, riss die weiche, leicht gebräunte Haut in blutige Fetzten. Den Kopf in den Nacken geworfen, stöhnte Malte vor Schmerz leise auf. "Also?" Unbeweglich hing Malte an den Eisenketten. Ein morbides Feuer spiegelte sich in Marios Augen, während er die Peitsche wiederholt hob und auf Maltes Körper aufschlagen ließ.

Beim fünften Mal schrie Malte gepeinigt auf und warf verzweifelt seinen Kopf herum, mit den Armen an den Handfesseln reißend. Begeistert lachend kam Mario näher.

"Ja mein Kleiner! Sing in der mitunter schönsten Sprache der Welt! Sing!! Sing allein für mich!!!" Dann holte er mit dem Griff der Lederpeitsche aus und schlug Malte hart ins Gesicht. Keuchend brach er halb zusammen, sein Gewicht legte sich auf seine Arme, die Sehnen wurden schmerzhaft überdehnt.

Qualvoll drehte er den Kopf zu Mario, sah im aus hasserfüllten Augen an, während sein Blut über die Augenbraue zu seiner Schläfe hin nach unten zum Kinn lief. Gefangen von dem Feuer in Maltes Augen, lehnte sich Mario langsam vor, missachtete das heisere Knurren, welches aus Maltes Kehle drang, legte eine Hand an die unbeschadete Wange und leckte das herunter laufende Blut ab.

"Mhm" Schnurrend lehnte Mario sich wieder zurück. "Du schmeckst immer noch so herrlich, Kleiner. eine unwiderstehliche Mischung aus herber Bitterkeit und süßer Verführung. Die Sünde pur." Aus Lust verhangenen Augen blickte Mario an Maltes blutenden Oberkörper hinab, blieb an dem tropfenförmigen Bauchnabel hängen, um den Weg zu den Schamhaaren fortzusetzen.

Zwischen Maltes Beinen blieb sein Blick wiederum hängen, als er sah, wie sich dort das Blut sammelte und ein gieriger Ausdruck trat auf Marios Gesicht. Durch Maltes Zischen wurde er wieder aufgeschreckt, sah in Maltes wutverzerrtes Gesicht, in dessen Augen er auch die tief verankerte Furcht erblickte.

Befriedigt nickte er. Was gleich darauf zu einer hässlichen Fratze wurde, die das schöne Gesicht entstellte.

"Kuso" zischte Malte verächtlich. Die Antwort kam in Form einer harten Ohrfeige, die Maltes Wange scharf brennen ließ, kurz darauf taub wurde, wissend dass sie morgen von einem blauen Fleck bedeckt sein würde. Erst als Maltes Ohren aufgehört hatten zu klingeln, konnte er hören, wie Mario brüllte.

". und ich hab dir schon einmal gesagt: REDE MIT MIR NICHT IN DIESEM KAUDERWELSCH!!!! DAS IST EINE VERDAMMTE TOTE SPRACHE! WEHE SIE KOMMT MIR NOCH EINMAL ZU GEHÖR!!!!" Ein weiterer harter Schlag mit dem Griff der Peitsche gegen Maltes Schläfe ließ ihn bewusstlos werden.

~*~

Einen Tag war es jetzt her, dass Malte spurlos verschwunden war. Aber die Polizei war diesmal schneller, wenn es darum ging, Marianne auf den Laufenden zu halten. Auch die Zeugenbefragung lief komplikationslos.

Am Vormittag, Marianne hatte sich nicht in der Schule blicken lassen. Der junge Officer hatte angerufen, um Marianne auf das Revier zu bestellen. Ein wenig außer Atem kam Marianne dort an, wurde sofort in das Büro von Officer McLean geleitet.

"Marianne!" Mit einem freundlichem Lächeln kam Officer McLean auf Marianne zu. Die lächelte freundlich und ein wenig schüchtern, setzte sich in den angebotenen Stuhl und nippte an ihrem Kaffee. Überrascht stellte sie fest, dass es guter Kaffee war.

Verschmitzt lachend ob Mariannes verdutztes Gesicht erklärte McLean: "Das ist kein Stationskaffee, ganz recht! Ich hab' all meine Künste von Kaffee kochen aufgewandt, die nicht gerade groß sind, um einen einigermaßen passablen Kaffee hinzukriegen. Scheint mir ja gelungen zu sein." Leicht errötend murmelte Marianne etwas in ihren Kaffee und trank wiederum einen Schluck.

"Warum haben sie mich hergebeten?" Den Blick zur Seite geneigt wartete sie stumm auf die Antwort. Schlagartig wurde das freundliche Gesicht des Officers ernst. "Richtig, ich wollte noch einmal alle dir bekannten Einzelheiten erfahren."

Zögernd setzte Marianne an. "Ich weiß nicht viel. Nur, das Malte in die Umkleidekabine der Jungs gegangen ist um sich umzuziehen und dann plötzlich weg war." Nachdenklich rieb sich McLean das Kinn. "Und mehr weißt du nicht, ja? Hast du eine Vermutung, wer es sein könnte? Wie kommt Malte denn in der Klasse zurecht?" Nachdenklich blickte Marianne in ihren Kaffee.

"Seit dem das vor einem halben Jahr passiert ist, wurde er still und ruhig, sprach fast nichts. In der Schule ist es das gleiche. Er ist still, spricht nicht, ein typischer Out-Sider. Aber dadurch das er so still ist, kommt seine aggressive Ader öfter durch, das ist ein Problem. Mhm, er hat eigentlich keine nennenswerten Feinde in der neuen Schule. höchstens. aber das glaube ich nicht."

Stumm blickte Marianne in die Augen ihres Gegenübers. "Was? Was glaubst du nicht?" fragte McLean in sanftem Ton. "Sein Banknachbar hatte Gefallen an ihm gefunden. Aber Malte hatte ihn sofort in die Schranken gewiesen, auch wenn er noch aufdringlich war. Wollte etwas über Maltes Vergangenheit wissen und so." Mit leicht glasigem Blick blickte sie zur Seite. "Mhm, fällt dir noch etwas ein?" Leise murmelnd nannte Marianne noch ein Detail

"Seit Malte verschwunden ist, war er nicht mehr in der Schule." Nachdenklich rieb sich McLean die Schläfen. "Mhm." murmelte er, "das würde ihn natürlich zum Verdächtigen Nummer eins machen." Ruckartig hob Marianne den Kopf.

"Nein!" sagte sie entschieden.

"Nein?" wiederholte McLean verwundert.

"Nein. Hauptverdächtiger ist Mario Maltretscheck." Leicht hob McLean eine Augenbraue, dann drehte er sich zu dem silberfarbenen Aktenschrank und suchte eine Akte. Schließlich fand er sie nach einigem Wühlen und legte sie offen auf den Tisch.

"Mario Maltretscheck sagtest du? Maltretscheck?" Grübelnd senkte er den Kopf über die Akte. Dann zeigte er Marianne ein Polaroid. "Der hier?" Bejahend nickte Marianne. "Mhm, er hat einiges auf den Kerbholz, nicht? Banküberfälle, Vergewaltigungen, Körperverletzungen. Aber ein ungreifliches Genie, richtig?" Marianne senkte den Kopf.

"Und an der geistigen und körperlichen Misshandlung von Malte angeklagt, jedoch nie verurteilt worden." Erklärte sie leise.

Ebenso leise sprach McLean. "Richtig. In diesem Fall steckte ich sogar mit drinnen, als ich noch kein Officer war. Es kam in den Nachrichten, wurde über Funk ausgestrahlt." Mariannes Hände griffen verkrampft in ihre Hose. "Und. er hat nie. dafür. bezahlt." Presste sie unter leisen Schluchzern hervor. Bestürzt ging McLean um seinen großen Schreibtisch herum und nahm Marianne in seine großen Arme.

"Pscht, Kleine. wir finden ihn, ja? Dann wird alles wieder gut." Er hob sie hoch, setzte sich auf sein Sofa und das Mädchen auf seine Knie. Leicht wiegte er sie beide in einen unhörbaren Takt, während Marianne ihr Gesicht in seiner Halsbeuge vergrub und schluchzte. Tröstende Worte murmelnd versuchte er ihr den Trost zu geben, den Marianne am Vortag noch Malte gespendet hatte und strich ihr abwesend über das dunkle, leicht wellige Haar.

~*~

Stöhnend wand sich Malte aus seinem nicht allzu erholsamen Schlaf. "Na Kleiner, können wir weiter machen?" Zögernd wandte Malte seinen Kopf zur Seite, blickte in Marios entspanntes, leicht gieriges Gesicht.

Langsam nickte er, spürte daraufhin die stechenden Kopfschmerzen direkt hinter den Augen. "Gut, scheinst dich ja wieder einigermaßen in deine Rolle eingefunden zu haben. Na denn Kleiner, ich will jetzt 'nen geilen Fick haben, du solltest dich echt bemühen." Zitternd stützte Malte sich auf seine Arme, schaute Mario groß an. Der seufzte genervt. "Los, komm schon! Du weißt genau, was du zu tun hast, Kleiner! Freiheit bekommt dir nicht, wie?"

Er legte seine feingliedrige Hand in Maltes Nacken, ließ sich auf den Rücken fallen und zog Malte mit sich. Der schluckte gequält, setzte sich dann unendlich langsam rittlings auf Marios Beine und beugte sich leicht zitternd hinunter. Mit bebenden Lippen setzte er hauchzart einen Kuss auf Marios Schlüsselbein, wanderte höher, Schmetterlingsküsse auf die geschmeidige Haut hauchend, bis er zur Halsbeuge kam.

Während sich seine Hände hilflos in den Laken verkrampften, schloss er verzweifelt die Augen und begann gleichzeitig langsam und zögerlich an der warmen Haut zu saugen. Marios Hand fand wieder ihren Platz an Maltes Nacken, drückte ihn näher an sich. Ohne es zu wollen verfiel Malte in die alten Regeln, verstand den Befehl ohne Worte.

Die Augen fest zusammengepresst saugte er fester an der Stelle, biss letztendlich leicht hinein, verstärkte wiederholt seine Bemühungen. Leicht wölbte Mario seinen Körper gegen Maltes Mund, der daraufhin abschließend über die malträtierte Haut leckte und nach oben Richtung Ohr wanderte. Er spürte die Gänsehaut, welche Mario durch seine federleichte Küsse bekam.

Unterhalb von Marios zierlichen Ohr saugte er sich an der weichen Haut wiederum fest, ging jedoch schneller zum Ohr selbst über. Leichte Küsse auf die Ohrmuschel platzierend strich er hinunter zum Ohrläppchen und ließ seine Zunge leicht darüber streifen. Mario bewegte sich leicht unter ihm, als Malte seine Zunge über die Ohrmuschel gleiten ließ und fester über die empfindlichen Stellen von Mario rieb.

Dem Geräusch des schnellerwerdenden Atems folgend glitt Malte hin zur Wange um über sie zart mit seinen Lippen zu streifen. Seinen Kopf zu Malte drehend verringerte Mario die Strecke, suchte Maltes Lippen.

Mit der Hand weiterhin die Richtung angebend zwang er Maltes Mund auf seinen, nach leichtem Streifen auch diesen auf. Mit geschlossenen Augen strich Mario leicht über die Innenseite von Maltes Lippen, tauchte dann tiefer in die verführerisch warme Mundhöhle.

Leicht aufgeschreckt durch das plötzliche Brennen seiner Augen riss Malte ebendiese auf, nur um sie sogleich wieder fest zusammenzupressen, damit keine verräterischen Spuren zeigten, wie beschissen diese Situation für ihn war.

Marios Zunge versuchte krampfhaft Maltes überaus faules Schmeckorgan in einen Tanz zu zwingen, während er seinen Unterleib gegen Maltes Oberschenkel rieb. Panisch bemerkte Malte die nackte Erektion an seinem Schenkel, versuchte krampfhaft freizukommen. Doch die stechenden Schmerzen in seinem Kopf, sowie die eine Hand, die jetzt über die frischen Wunden auf seinem Oberkörper fuhr erinnerten ihn daran, was passieren sollte, würde er sich widersetzen.

Die Augen öffnend brach Mario den Kuss ab, leckte noch einmal über Maltes Lippen. Mit lustverhangenen Augen sah er den Jungen über sich an.

"Sehr schön, Kleiner, du hast nichts verlernt. Eher bist du noch besser geworden! Solltest du so weitermachen, werde ich dich schön belohnen." Er legte beide Hände auf Maltes Haare. "Schön, und jetzt solltest du dich mal um ein kleines Problem weiter unten kümmern, Kleiner." Plötzlich griffen beide Hände hart und schmerzhaft in seine Haare.

"Und solltest du versucht sein, mich zu beißen, dann bekommst du große Probleme, klar?", zischte er, ehe er Maltes Kopf nach unten drückte. Maltes raue Stimme murmelte leise seine Zustimmung, ehe er seine verkrampften Hände löste und seinen Kopf wieder in Richtung Oberkörper bewegte.

Mit leichten Küssen und gelegentlichem Lecken über die weiße Haut setzte er eine Spur, die bei der linken Brustwarze endete. Vorsichtig und federleicht fuhr er einen Kreis um sie, ehe er kurz und schnell über sie leckte. Marios Reaktion kam prompt und überraschend, so das Malte verschreckt aufhörte.

Verdammt, mach weiter!! zögernd näherte sich Malte wieder Mario und nahm schließlich seine linke Brustwarze in den Mund und saugte leicht daran. Leise stöhnend bog Mario seinen Oberkörper durch.

Maltes Mund zog eine feuchte Spur hin zur rechten Brustwarze um das gleiche Phänomen wie gerade eben zu beobachten. Mit festeren Küssen bewegte er sich zögerlich, aber zielsicher in die nähere Umgebung von Marios Unterleib, blieb jedoch vorerst am Bauchnabel hängen. Bei den Gedanken an das Kommende, konnte Malte ein würgendes Geräusch und vereinzelte Tränen nicht verhindern, welche jedoch unbemerkt auf Marios Bauchdecke landeten um dann schnell von Malte aufgeleckt zu werden.

Nachdem er sich hinreichend mit Marios Bauchnabel bekannt gemacht hat, zwangen ihn die Hände auf seinem Kopf in tiefere Regionen. Leicht zögernd rutschte Malte tiefer, leckte dann mit zusammengepressten Augen über die Spitze von Marios Erektion. Die Hände abermals in den Laken verkrampfend versuchte Malte den Brechreiz zu unterdrücken. Ganz langsam fuhr seine Zunge den Schaft entlang, ehe er seine Lippen leicht um die pulsierende Spitze schloss und zaghaft begann zu saugen.

Laut stöhnend warf Mario seinen Kopf in den Nacken, drückte Maltes Kopf weiter in seinen Schoß, um mehr von diesem Gefühl zu bekommen. Mit zitternden Händen nahm er die Erektion weiter in den Mund, ließ seine Zunge darum winden, versuchte an etwas anderes zu denken als dieses Gefühl von Übelkeit und Erniedrigung.

Mario begann, mit seiner Hüfte tief in Maltes Mundhöhle zu stoßen, hörte dann jedoch abrupt auf und zog den Jungen zu sich hoch. Einen verlangenden Kuss aufzwingend presste er seine Beine zwischen Maltes, fuhr mit den Händen sein Rückgrat hinab zwischen seinen hintern. Einen Finger gegen Maltes Öffnung pressend hielt er ihn fest an sich gedrückt, sodass er bewegungslos auf ihm lag. Seine Gedanken hüllte Mario ein, indem er in seinem Kopf suchte.

Dann drehte er den sich windenden Jungen um, drang ruckartig in ihn ein und stöhnte kurzzeitig ob dieser Enge die ihn umgab auf. In kleinen Strömen flossen die Tränen zögerlich über Maltes Wangen, welcher verkrampft unter Mario lag. Immer heftiger und gröber stieß Mario in ihn, immer lauter kam Malte sein Stöhnen vor.

Erleichtert bemerkte er das Blut, welches die Stöße nicht mehr ganz so schmerzhaft scheinen ließ. Ach komm schon Kleiner, so schlimm? Dann werd ich es dir etwas angenehmer machen. Marios Händen zogen weitliegende Kreise über Maltes Oberkörper, fuhren jedoch ohne weitere Umstände zwischen seine Beine.

Erschreckt zuckte Malte zusammen, begann sich wieder zu winden. Nicht doch kleiner, schön hier bleiben. Kurze Zeit verstärkte Mario seinen Griff schmerzhaft, bevor er seine sexuellen Empfindungen an Malte weiterleitete und ihn schnell und direkt zu streicheln begann.

Überrascht keuchte Malte auf, suchte den Berührungen zu entkommen, welche nicht nur unangenehm für ihn waren, sondern auf die er auch zu reagieren begann. Seinen Takt wieder aufnehmend konzentrierte Mario sich jetzt darauf, sie beide möglichst schnell zum Höhepunkt zu bringen.

So gut es ging versuchte Malte die Gedankenströme zu ignorieren, doch zu spät. Mit dem zeitgleichen Zustoßen, dem rhythmischen festen Streicheln und den vielen ungeordneten sexuellen Empfindungen konnte Malte nichts weiter tun, als gegen Mario zu sacken und nach Kurzem mit einem heiseren Wimmern und tränennassen Wangen in Marios Hand zu kommen.

Die Ausläufer von Maltes Orgasmus gingen direkt in Mario über und mit einem letzen fast brutalen Stoß kam er tief in Malte drin. Laut keuchend umarmte Mario Malte fest, legte sich bequem hin und drehte Malte um und schlief mit dem verzweifelten Jungen auf seiner Brust selig lächelnd ein.

*

Stille Tränen rannen Malte aus den Augen, benetzten die warme lebendige Haut unter ihm. Sein Denken hüllte Malte in tiefes dunkel, damit er nicht an ihn herankommt, damit ihn nichts mehr interessiert und er nicht seelisch kaputt geht.

/Er hatte mir die Ewigkeit versprochen!/ Verzweifelt erinnerte sich Malte an die vielen schönen Stunden mit Mario /Pah, doch selbst die Ewigkeit hat einmal ein Ende!/ Die vielen schmerzhaften Erinnerungen, das Unverständnis warum er dies tat, überwog in Maltes Gedächtnis. /Wann hat dieser Albtraum ein Ende? Wann wache ich endlich auf?/ Stumme Verzweiflung ließ seine Augen stumpf werden, die Tränen versiegen. /Und jetzt?/ Egal. /Nein, du musst etwas tun!!/ Richtig. Erst einmal schlafen.

Leise seufzend schloss er die Augen, hörte auf den ruhigen Herzschlag in der Brust unter ihm. Doch er konnte nicht schlafen. Immer wieder sah er die Bilder vor sich, vor einer knappen halben Stunde, von vor sechs Monaten. Sie hinderten ihn, einzuschlafen. Genauso der widerliche Geruch, der von seiner Schlafunterlage ausging.

So blieb er bis zum nächsten Morgen wach, schmiedete unzählige Mordpläne, die alle jedoch darauf hinausführten, das er emotionsvoll sein müsste. Doch das hatte er "etwas" verlernt. Als Mario begann sich zu regen, hob Malte den Kopf, sah in aus schlafschweren Augen an. Dunkle Ringe hatten sich unter seinen Augen gebildet.

Mit einem glücklichem Lächeln hob Mario den Kopf, sah Malte an. Sofort änderte sich sein Gesichtsausdruck in besorgt - hart. "Hast du nicht geschlafen, Kleiner?!"

Stumm schüttelte Malte den Kopf. "Mhm." Mario nahm Maltes Gesicht in beide Hände und sah in konzentriert an. "Aber du bist müde, richtig?" mit stumpfen Augen blickte Malte ihn an. "Richtig??", wiederholte Mario etwas schärfer. Leicht nickte Malte.

"Gut. Ich hole Lukas, er wird dir vielleicht helfen können. Aber erst mal wirst du mir meinen Morgen etwas versüßen, ja Kleiner?" Damit rollte er Malte herum, holte vom Nachttisch fesseln und band Maltes Arme an den Bettpfosten fest.

Leicht zitternd sah Malte ihn aus panischen Augen an. Mario hatte ein sadistisches Grinsen auf dem Gesicht und zog aus einer Schublade des Nachttisches einen kostbar aussehenden Dolch hervor.

Den setzte er an Maltes Wange an, übte leichten Druck aus und zog ihn nach unten hin zum Kinn. Ein feines Blutrinnsal begann über Maltes Gesicht seine Bahnen zu ziehen. "Ich hab dich schon lange nicht mehr vor Schmerzen aufkeuchen hören, Kleiner, und ich vermisse dieses Geräusch wirklich."

Mit einem gemeinen Lächeln zog er die Spitze des Dolches hinunter zum Bauchnabel, um dann zum rechten Hüftknochen zu wandern. Leichte Schnitte ließen die Haut unwirklich aussehen.

Am Hüftknochen angelangt beschleunigte Mario seine Bewegung, drückte fester zu und riss Malte eine tiefe Wunde.

Gepeinigt schrie dieser auf, begann seinen Unterleib zu winden und zu wimmern. Tränen flossen ungehindert aus seinen Augenwinkeln.

Sadistisch lächelnd legte Mario den Dolch beiseite und fuhr mit Zeige- und Mittelfinger seiner rechten Hand durch die blutende Wunde, benetzte seine Finger mit Maltes Lebenssaft. "Schön." Mit verklärten Augen sah Mario auf das rote Blut, dann in Maltes schmerzgeweitete Augen. Den Blickkontakt haltend hob er seine Finger an seinen Mund und begann das Blut genüsslich abzulecken.

Gefangen in diesem morbiden Schauspiel sah sich Malte nicht in der Lage, die Augen abzuwenden. Erst als Mario wieder seine Finger zu Maltes blutenden Hüftknochen bewegte und sie wiederum mit Maltes Blut benetzte, schrie Malte erstickt auf. Sein Kopf fiel zur Seite, er nahm nur noch den pochenden Schmerz seiner Schnittwunde an der Hüfte wahr, spürte, wie sein Leben aus ihm hinaussickerte.

Mit einem irren Lächeln ließ Mario plötzlich seine blutbeschmierten Finger zwischen Maltes Beine gleiten, strich sanft über seine Männlichkeit und verteilte das Blut in zärtlichen Kreisen auf der Spitze. Geschockt von dieser plötzlichen neuen Empfindung und seiner Reaktion darauf keuchte Malte auf.

Immer noch zierte Marios Gesicht das irre Lächeln, während er sich hinunter zu Maltes leicht steifem Glied beugte und mit seiner Zunge sanft über dessen Spitze strich, das Blut aufnahm, Malte kostete.

Aufquiekend hob Malte seinen Kopf samt Oberkörper ruckartig, wurde jedoch von den Fesseln um seine Handgelenke zurückgehalten. Mit gequältem Gesicht versuchte er seine Hüfte und vor allem seinen Intimbereich in Sicherheit zu bringen und gleichzeitig die schier übermächtigen Schmerzen seiner Wunde zu vergessen.

Mit einem lauten Aufschrei landete Malte bewegungslos im Bett, als Mario aufknurrte, seine Hände um Maltes Hüfte legte, hart seine Finger der einen Hand in die frische Wunde drückte und Malte auf dem Bett fixierte.

Keuchend und darauf hoffend, das der Schmerz vorbeiging, lag Malte still und bewegungslos da, während Mario mittlerweile seine Gliedspitze in den Mund nahm und daran saugte. Um das übermächtige Gefühl seiner Lust zu vergessen, konzentrierte er sich auf die Schmerzen, die, so schien es ihm, sich gegen ihn verschworen hatten und beständig an ihrer Intensität abnahmen, dafür aber der durchaus unwillkommenen Lust, erzeugt durch Mario, platz machte.

Mario nahm Maltes Glied nun vollständig in den Mund, blies leicht und fing wieder an stärker zu saugen, während eine Hand sachte über Maltes Hüftknochen strich. Erfreut darüber, dass er bald kam, sackte Malte erledigt in die Kissen, bemerkte, wie Mario noch einmal herzhaft an ihm lutschte, ehe er seine Finger wieder in die Wunde drückte und Malte in eine tiefe Ohnmacht fallen ließ. *

/Soweit so gut/ Mario besah sich den nackten Körper von Malte unter ihm, während er immer noch den Samen von Malte im Mund schmeckte.

/Mhm, vielleicht sollte ich ihm nicht so zusetzten./ Leise seufzte Mario, zog sich eine leichte Stoffhose an und setzte sich an Maltes Seite ans Bett. Sacht strich er ihm ein paar verschwitzte Strähnen aus der Stirn.

"Es tut mir leid." flüsterte er leise. /Aber du machst mich verrückt, lässt mich in meiner Einsamkeit und Verzweiflung ertrinken, ohne Hoffnung auf Rettung./

"Hättest du mich nicht so verzaubert, müsstest du nicht so leiden." /Doch ich liebe einfach alles an dir. Wie du kommst, wie du vor Lust oder Schmerz aufstöhnst, wie du dich vor mir beugst./ Er stand auf und ging aus dem Zimmer.

/Ich besitze dich jetzt, ich werde dich halten und nie wieder gehen lassen!/

To be continued.