Autor: Mika

E-mail:

Disclaimer: Jetzt, hier, MAAINS!!!! Wer sich meinen kleinen Yandro ausborgen will, der fragt! Ich frag dann weiter^^. Obwohl, der is soooooo naiv, da brauch ich nich fragen. Aber mich müsst ihr trotzdem bitte fragen! Ich will doch wissen, wo mein kleiner Auftaucht!!

Warnung: Ein Kuss *hihi* Inszest! (nur gaaaaaanz kurz, aber immerhin!), dann äh, peinliche Missgeschicke? Krankhafte Fröhlichkeit? Stimmungsschwankungen? Ja, das müsste es gewesen sein^^.

Rating: Oooch, unbedenklich. Sooo, mhm, G? ^________^ Sagt jemand was anderes?

Kommentar: So, hier der zweite, kurze, aber wahnsinnig schlechte Teil! Vielen Dank für die lieben Reviews, das hat mich eeecht aufgeheitert! So von Blacktears, oder Ten oder Mara! *knuddeleuchalle* Ich hab's nicht so mit fröhlichen Storys, die scheint aber ganz heiter zu werden. Naja, was so ein naives Kerlchen ausmacht.

So, nun wünsch ich euch viel Spaß und ich hoffe, ihr sagt mir, ob's euch gefallen hat! *um reviews bettelt*^___________________________________^



SIN - Sünde im Nebel 2

Sanfte Äste strichen über Yandros nackte Beine. Eine leise Gänsehaut schlich sich über den zierlichen Körper. Die Glyzinie lachte noch leise, als der silberne Engel seine Augen blinzelnd öffnete. "W-was ist so lustig. Hotaru-san?", fragte Yandro gähnend und rieb sich über seine Augen.

"Steh auf, schöner Engel. Dein größtes Abenteuer wartet und man möchte dich verabschieden." Sofort hellwach sprang Yandro auf, die violetten Augen weit aufgerissen. "Es geht los? Es geht los!" hibbelig wandte er sich Hotaru zu, umarmte den dicken Stamm und verabschiedete sich auf unbestimmte Zeit, ehe er eilig seine Flügel ausstreckte und zum Palast flog.

Vor dem Palast waren die Engel von der gestrigen Feier versammelt, Ilra wie auch Gott, und blickten ihm entgegen. "Da bist du ja! Kommst zu deinem eigenem Abschied zu spät. Mensch, Yandro, werd pünktlicher!" rügte Ilra leise lachend. Außer Atem entschuldigte Yandro sich und schaute dann erwartungsvoll auf.

Gott nickte und nacheinander traten die Engel vor. Alle überreichten ein kleines Präsent, was Yandro sehr verwunderte. Es waren alles Sachen, die er auf der Erde brauchen konnte. Viele seltsame Dinge waren dabei. Ein Schlüssel, ein kleines Heft mit allerhand Zahlen darin, ein Plastikding, worauf sein Abbild war, ein Haarband, ein Portmonai, und mit alle dem wusste Yandro nichts anzufangen. Am allerwenigsten wusste er, wie er auf die respektvolle Anrede reagieren sollte.

Das jüngere Engel die weiseren mit -satou anreden war ja normal, doch wieso sprachen ihn auch alle älteren Engel so an? Bis auf Ilra. Der haute ihm auf die Schulter, zog kurz und neckend an seinem Flügel und umarmte ihn dann. "Machs gut Kleiner. Wenn wir uns wiedersehen musst du mir unbedingt alles erzählen, Yandro-chasa!"

Strahlend nickte Yandro und wandte sich Gott zu. "Lass uns den letzten Weg gehen, Yandro. Bis dorthin darf dich keiner begleiten, bis auf mich." Sich noch mal umdrehend winkte Yandro schließlich fröhlich und ging mit Gott in eine Art Nebel.

Während sie gingen, erklärte Gott ihm alles wichtige, also wozu er all diese Dingsda brauche und warum wieso weshalb. Vor einem Portal, blieb Gott stehen, drehte sich zu Yandro welcher ebenfalls zu ihm blickte, sah ihm tief in die Augen und fing noch einmal an zu sprechen.

"Yandro. Du weißt das die Menschen anders sind? Sie haben Gefühle, Regungen. Sie sind menschlich. Wenn du auf der Erde bist, wirst auch du all diese Empfindungen haben. Davon abgesehen wirst du wie ein Mensch aussehen." Mit großen Augen sah Yandro Gott an. "W-werde ich anders aussehen als jetzt? Ich gefall mir so sehr gut!" Leise lachend schüttelte Gott den Kopf.

"Nein, kleiner Engel, du wirst dein jetziges Aussehen behalten, jedoch wirst du ein markantes Merkmal der Menschen haben." "Und das wäre?" "Du weißt, das nicht alle Menschen gleich sind? Ich habe sie so erschaffen, das sie sich von alleine Fortpflanzen können. Es gibt Mann und Frau und wenn du auf der Erde ankommst, wirst du jeweils eins von beiden sein." Yandro zwinkerte mit den Augen. "Ich-ich werde nicht mehr ich sein?"

/Was hab ich da für ein naives Wesen geschaffen?^.^°/ Gott schüttelte leicht den Kopf. Dann legte er seine flache Hand auf Yandros Brust. "Nein Kleiner, du verstehst nicht. Du wirst immer du sein. Weil dein Herz sich nicht wandelt, nur dein Körper. Dein Gesicht, dein Charme , deine liebenswerte Art wird für immer bleiben." Lächelnd sah Yandro in Gottes Gesicht. "Das ist Gut."

Gott musste schlucken. "Yandro, Kleiner, ich liebe dich." flüsterte er. fröhlich schaute Yandro in Gottes Gesicht. "Ich weiß!" Vergnügt sah er den Mann vor ihn an.

Dessen Kopf fiel nach vorn auf seine Brust und er verfluchte sich leicht, etwas SO naives geschaffen zu haben. Dann blickte er auf, nahm Yandros feines Gesicht in seine Hände und wisperte nah an seinem Mund "Nein, weißt du nicht." ehe er die Augen schloss, Yandros überraschte violette Augen noch erkannte, und den silbernen Engel vor ihn sanft küsste.

Als er sich wieder löste, blickte er in die verwirrten Augen des von ihm so geliebten Engels. Seufzend hob Gott die Hand. "Du wirst es nicht verstehen. Und du sollst es auch nicht. Es reicht, wenn du mich als Vater ansiehst, der ich auch bin." Er strich Yandro eine feine Haarsträhne aus dem Gesicht, ehe er seine Hand auf Yandros Augen legte und eine Formel murmelte.

"Es tut mir leid, das du diesen Kuss vergisst, doch werde ich ihn nie vergessen, kleiner Engel." Er nahm seine Hand weg und wartete darauf, das Yandro die Augen öffnete. Nach einigem Blinzeln tat dieser das auch, worauf er sofort abwartend in Gottes Augen blickte. Dieser wandte sich nun um, öffnete das Portal und machte eine einladende Handbewegung.

"Tritt ein, Silber Engel. Beschreite den Weg in eine andere Welt." - "Und kehre heil zu mir zurück.", fügte er noch hinzu. Mit vor Erwartung leuchtenden Augen betrat Yandro das Portal und fühlte sich schon gleich darauf von einem starken Sog erfasst, der ihn in die unendliche Tiefe reißen wollte.

Überrascht schaute Yandro nach unten, erkannte jedoch nur ein farbenprächtiges Gewirr aus feinster Masse, die wie Schokolade roch und einen betörenden Duft hatte. Bevor er noch weiter drüber nachdenken konnte schlossen sich seine Augen und er fiel in einen traumähnlichen Zustand, während sich der Nebel um ihn verdichtete und ihn schließlich ganz verschluckte.



Mit einem leisem Stöhnen rieb sich Yandro sein Gesäß. "Au." brummte er leise und stand auf. Glitt jedoch aufgrund des glatten Bodens sofort wieder aus und rieb sich infolge dessen seinen schmerzenden Kopf.

"Auaau." jammerte er und eine Träne rollte über sein Gesicht. Immer noch seine Hände in den Haaren vergrabend setzte er sich auf und sah sich um. Er war in einem Raum. Ein Gebäude. /Ah! Wohl das, was die Menschen Häuser nennen!/

Um sich herum waren alle möglichen Gegenstände. Diejenigen, die ihm geschenkt wurden und noch weitere. Überrascht stand Yandro auf, ging durch die 5-Zimmer Wohnung. Sie war komplett möbliert und sogar der Kühlschrank war voller Lebensmittel. Eins davon nahm Yandro jetzt in die Hand. /Was ist denn das?/

Er schraubte den Deckel auf und tauchte den Finger in die zähe Masse. Dann leckte er ihn mit großen Augen ab. /Mhm, lecker!/ Yandro lass die Beschriftung: NUTELLA. Das würde er sich merken. Er ging zurück zu seinen Sachen und fand ein Buch. "Lebensanweisung" las er laut vor.

Er schlug die erste Seite auf: "Buch lesen!!!" Verblüfft blickte Yandro auf das Buch. Er blätterte weiter: "Sachen kaufen (mit Geld von der Bank), an Schule anmelden, lernen!" Yandro setzte sich in Schneidersitz und begann, das Buch durchzuarbeiten. /Mhm, sehr interessante Sachen. wozu Geld doch gut ist. man, man braucht ja wirklich Kleidung. und Essen. und lernen. und./

Erschrocken fuhr Yandro hoch. /Was war das?/ Ängstlich sah er sich um. Da! Da war es wieder!! Es dauerte eine Weile, bis Yandro bemerkte, das es sein Magen war, der ihn da auf unverschämte Art und Weise ängstigte. Sich über den Bauch reibend schaute er in den Kühlschrank und nahm sich etwas zu essen (irgendein schnelles fertig Gericht...).

Nachdem er satt war, setzte er sich wieder, um das Buch zu lesen. Unwichtige Kapitel übersprang er da wohlweislich. Wie z.B.: WAS DU AUF KEINEN FALL DARFST! Oder WAS DU UNBEDINGT TUN MUSST!!

Oder auch, das wichtigste Eigentlich: "Verbotene Früchte". Nach längerer Stillphase bemerkte Yandro einen aufdringlichen, nicht zu ignorierenden Druck in seinem Unterleib. Wir als eingefleischte Menschen wüssten, dass wir dann die Toilette besuchen sollten. Doch Yandro... war halt ein Engel.

/Wa-Was ist das?/ Er probierte alles mögliche aus. Essen, Trinken, Kopf stehen. Doch es half nichts, wurde eher noch schlimmer. Yandro ging weiter in der Wohnung umher, sah dann in ein vollkommen gefliestes Zimmer.

/Mhm, muss das Bad sein. so hieß es doch?/ Fasziniert betrachtete er das Becken, die Dusche, die Wanne und zum Schluss die Toilettenschüssel. In kindlicher Spiellaune ließ er immer wieder das Wasser abfließen, bis er wieder den Druck in seinem Unterleib bemerkte.

Doch bevor er überhaupt etwas tun konnte, war es schon geschehen. Unbemerkt hatte sich seine Blase entleert. Yandro lief kurz darauf rot an. /Wie war das noch mal? Kleine Menschenkinder pinkeln in die Hose, erwachsene gehen auf die Toilette? Stehe ich etwa vor der Toilette?/

Yandro nahm noch eine intensivere Rotschattierung an und rannte mit Tränen in den Augen aus dem Bad. /Verdammt, ich wusste nicht, das Menschsein so schwer ist./ Sich in eine Ecke im Zimmer verkrümelnd schniefte er leise vor sich hin. Bis er eingeschlafen war und unruhig träumte.



Yandro wachte von einem unangenehm kalt-nassem Gefühl auf. Kaum öffnete er seine Augen, waren sie auch wieder voller Tränen. Dann rannte er ins Bad, ließ in der Dusche das Wasser laufen und stellte sich samt Kleidung darunter.

Triefend nass wie ein Pudel tappte er heraus, riss sich die klebende Kleidung vom Leib und blieb erst einmal mit weit aufgerissenen Augen vor einem Spiegel stehen. /Was.Was ist das?/ Unsicher blickte er bei seinem Spiegelbild zwischen die Beine. /War damit das Verändern des Körpers gemeint?/ Vorsichtig näherte sich eine Hand von Yandro der unbehaarten Stelle zwischen seinen Beinen.

Kurz darauf glitten seine Finger über samtenes Fleisch. /Es.es gehört zu mir!?/ (Ja Yandro, ist nicht abnehmbar^^) Seltsam glücklich über diese Vorstellung hüpfte er in sein Zimmer um aus dem großem silbernen Schrank frische Kleidung zu nehmen.

Die ganze Wohnung, sogar die Kleider und die Einrichtung scheint auf den silbernen Engel ausgerichtet zu sein. Sanfte Pastelltöne herrschten und ein gleichbleibendes Silber dominierte.

Seine nassen Haare ausbürstend band er sie dann in ein Haarband und zog sich frische, weiße Kleidung an. Vergnügt hüpfend schnappte er sich seinen Rucksack, stopfte Geldbörse, Ausweiß, Schlüssel und allen, möglicherweise brauchbaren, Kram rein und verließ fröhlich die Wohnung.

To be continued (wenn's denn noch einer liest..-.-°)