Titel: Just another little Love story

Teil: 2/2 Fortsetzung in: Eternity Email:

Rating:ab 13 Warnings : shonen ai, lime, vielleicht leicht bis ins lemon rein und eigentlich ein OOC für Philipp, aber ich denke das kann ich mir sparen... momentan benimmt der sich sowieso nicht wie er selbst

Anime : Eigene Serie Disclaimer: Die Charas gehören nicht wirklich mir, sind nur Abbilder realer Personen, scheinen in dieser Geschichte aber ihren eigenen Charakter zu entwickeln Kommentar: zu aller erst bitte ich euch mal mit diesem Teil sehr milde umzugehen. Er ist in einer Phase entstanden in der ich ein totales Tief hatte, sowohl schreibtechnisch als auch persönlich, sowie schulisch und das mir die beiden Hauptpersonen im realen Leben etwas auf die Nerven gingen hat auch nicht gerade geholfen. Zudem ist es meine erst Lemon also seid gnädig (obwohl Kritik natürlich wie immer willkommen ist) außerdem entschuldige ich mich schon einmal für alle Fehler die sich eingeschlichen haben. Ich hatte als ich diesen Teil endlich beendet hatte, keinen Nerv sie mir nochmal durchzulesen und bis sie dann fertig geworden wäre, wären sicher noch ein bis ein einhalb Wochen vergangen und das wollte ich dann doch nicht hatte ich ja schon so ewig lange für den Teil gebraucht. Zu dem hab ich mich entschlossen, dass diese Fanfiction hier so ungefähr die Einleitung ist zu einer fünf bis siebenteilige Reihe mit dem Titel Eternity, in dem allerdings nicht mehr nur Basti und Philipp die Hauptrollen haben. Außerdem wird diese Story auch als eigenständige Story zu sehen sein und immer noch hauptsächlich shonen ai sein, aber sehr stark ins Fantasygenre gehen. Eine Stufenfahrt nach Amsterdam hat nämlich viele schöne neue Aspekte aufgeworfen *zu Kyoko zwinker* Mmmh.. was ist noch zu sagen, Fragen, Antworten und Danksagungen sind im nächsten Absatz. Das Ende von diesem Teil, stand schon von Anfang an fest... aufgrund dessen ist die Geschichte eigentlich erst entstanden. Von der Länge her ist dieser Teil zwar immer noch ziemlich kurz, dafür aber um fast 9000 Zeichen länger, okay.. auch nicht das wahre... *drop* naja die Teile bei der Fortsetzung werden auf jeden Fall länger. Widmung + Kommentare: @Blacktear *verbeug* vielen vielen Dank für das Lob, auch wenn ich meinen Stil persönlich nicht sonderlich mag... (ich lass mich immer viel zu sehr von dem Gemeckere meines Philosophie Lehrers an diesem mitreißen und bin die nächsten zwei Tage felsenfest Überzeugt nie wieder zu schreiben.... auch keine Aufsätze mehr für Philo *drop*) baut einen so was doch immer wieder auf.

@Faith nya ich weiß.... der Zeitwechsel... der ist 'unbewusst' geschehen, eigentlich shcreib ich immer in der Vergangenheit aber wollte einmal anders schreiben und irgendwann mitten drin.. ach ich weiß es ließ sich mies lesen.. sollte aufhören mich rauszureden ^^

@Koishii *drop* *verkriech* oh Gott wenn Phil und Basti jemals... *schauer über den Rücken lauf* du würden mich killen denke ich (*kyoko zurück in ihre Kiste steck* ich weiß was du darüber denkst Kyo!! Ich zeig sie ihnen aber dennoch nicht *bäääh*) so süß und attraktiv die beiden auch sein mögen... ich leg mich lieber nicht mit ihnen an... *an svenjas schicksal denken muss* *graus*

@Kurochi jaja wenn die das wüssten dann... *schon ihren Grabstein vor Augen hat* aber nein nein ihr seid nicht die einzigen die sich solche Geschichten ausdenken ^^ und inzwischen reißen wir auch die meisten unserer Mitschüler mit und schließlich gibt es bei uns noch einige andere interessant Pairings *zu andi und jan-hendrik schiel* ich bin tot....

@Izumi-san gomen ne das es so lange gedauert hat, aber hatte momentan Schulstress und da ich momentan nur auf eine Gelegenheit warte Philipp eins auszuwischen *grummel* (der hat mich in deutsch eiskalt ins Messer laufen lassen!! *kopfnuss verpass*) wäre wohl, hätte ich mich früher an die Story gesetzt nur die Trennung rausgekommen... aber um auf deine Frage ein zu gehen.. in echt haben sie nichts miteinander... zumindest nicht offiziell... *fiesgrins* aber was nicht ist kann ja noch werden *da so einige Pläne mit den beiden haben tu*

@Shaya *lach* jaja das nächste mal wenn de hier bist schau ich mal ob ich die beiden irgendwie auftreiben kann, ansonsten geh mal in meinen stecki da ist oben ein link zu fotos von ner Stufenfahrt angegeben da sind ein paar Fotos von denen... ^^

@all *verbeug* *knuddel* vielen Lieben Dank für das Lob... hat mich wirklich gefreut ^^

*mal ganz vorsichtig drauf hinweis* Fotos von ner Stufenfahrt... wer wissen möchte wie die beiden aussehen - - h&.dnm=PIC00019.jpg&.view=t&.done=http%3a//rte auf die Tür. Gedankenverloren schloss ich die Knöpfe meines Hemdes. Ich konnte noch immer seine Lippen auf meinen spüren. Verdammte scheiße. Ich mein klar in unserer Stufe hieß es 'Ein bisschen bi schadet nie.' Und der Spruch selbst war sogar meines Wissens nach von Basti bei uns eingebürgert worden, doch selbst der Alkohol war keine Entschuldigung für das was ich gerade getan hatte. Ich der Kerl der jedes - fast jedes - Mädchen haben konnte das ich wollte und es mir auch nahm hatte mit meinem besten Freund rumgeknutscht und... ich hatte es genossen. Ich merkte gar nicht wirklich wie ich mir über die Lippen leckte, sie schmeckten nach Basti. Leicht bitter, aber dennoch süßlich. Ich folgte dem Braunhaarigen als er aufstand zur Tür ging. Doch gerade als er diese erreicht hatte drehte er sich um, blickte mich an, erstaunt, verwundert, verwirrt und sogar etwas unsicher, wie man es von ihm so gar nicht gewöhnt war. "Was tust du?" er sprach noch immer nicht wirklich laut, flüsterte aber auch nicht und dennoch jagte seine Stimme mir einen angenehmen Schauer über den Rücken. Oh ja ich hatte die Mädchen viel über Basti reden hören. Hatte sie über sein Lächeln reden hören, wie süß er sein konnte, wie attraktiv er doch war. Ich hatte sie reden hören, dass sie sich gerne mit ihm unterhielten, weil er ein netter Kerl war, eine schöne Stimme hatte. Ich hatte sie reden hören im Sportunterricht, wie bewundernswert er doch war für seine Sportlichkeit, hatte sie reden hören im Unterricht, wie intelligent er doch war, hatte sie reden hören im Schwimmbad, dass Basti gerne auch nackt schwimmen gehen könnte. Doch noch nie war es mir so bewusst gewesen wie in diesem Moment. Basti war nicht schmal gebaut. Er hatte breite Schultern, war allerdings gut durchtrainiert und er wer ihn einmal ohne T-Shirt gesehen hatte, wußte dass sich unter den weiten Pullovern nur Muskeln verbargen. Die Haare waren eigentlich immer leicht verstrubbelt, dass einzige worauf er achtete war, dass sie ihm nicht ins Gesicht hingen und es stand ihm wirklich, die Haare so zu tragen. Die blauen Augen leuchteten immer leicht, im Einklang zu dem Lächeln, dass immer die verführerischen Lippen zierte. Basti war wirklich attraktiv, doch er hatte nie so auf mich gewirkt, sondern immer nur wie ein ganz normaler Junge. "Ich.. du wolltest doch runter gehen.. und ich... wollte halt.. hinterher..." er verunsicherte mich, das schaffte sonst kaum einer und dieses Lächeln, das er mir in diesem Moment zeigte ließ meine Knie weich werden, so dass ich mich haltsuchend gegen die Wand neben der Tür lehnte. Ich hörte nur wie Basti den Schlüssel im Schloss umdrehte. Hinzublicken schaffte ich nicht, da mein Blick von seinen Augen gefesselt wurde, die unnachgiebig auf mir lagen. "Ich hatte nicht vor zu gehen... ich wollte nur ungestört mit dir sein." Zwischen unseren Körpern lagen vielleicht noch zwei, drei Zentimeter. Doch die Luft die in diesem Raum existierte schien zu vibrieren, schien heiß. Langsam hob Basti eine Hand, strich mir über die Wange. Leicht wie eine Feder war die Berührung und dennoch ließ sie meinen ganzen Körper erzittern. "Wirst du denn auch hier bleiben... Phil?!" Ich antwortete nicht. Es war als hätte das Aussprechen dieses Spitznamens, die letzten Mauern in mir brechen lassen, Bastis Atem auf meiner Haut die Trümmern dieser weggeweht, weit weit weg, in eine Ecke des Universums in der ich sie nie wieder sehen würde. Meine Arme schlangen sich um seine Hüfte, zogen ihn an mich heran und die wenigen Zentimeter die zwischen uns lagen erschienen mir für einen kurzen Moment unendlich, als würden wir sie nie überbrücken können. Doch wir überbrückten sie und es dauerte nur wenige Sekunden, bis unsere Körper aneinandergeschmiegt da standen, sich einander so perfekt anpassend als wären sie nur für einander geschaffen gewesen. Ich hörte sein Kichern leise an meinem Ohr, spürte wie sein Atem über es streifte, bevor sich seine Lippen auf meinen Hals legten. Ich spürte wie sie immer wieder leichte Küsse auf die empfindliche Haut hauchten, bevor sie die perfekte Stelle gefunden zu haben schienen, leicht in sie hinein bissen, wie um sie zu prüfen, bevor sie leicht zu saugen begannen. Meine Hände fanden den Weg unter sein Hemd, strichen leicht mit den Fingerspitzen über die Bauchmuskeln, erzeugten eine Gänsehaut auf der gebräunten Haut. Ich stieß mich leicht von der Wand ab, ging Schritt für Schritt aufs Bett zu., Basti vor mich her treibend. Seine Finger hatten mein Hemd erneut geöffnet, ein Kichern hatte seinen Mund verlassen, als er festgestellt hatte, dass ich die Knöpfe in der Eile schief zugeknöpft hatte. Dann lagen wir auf dem Bett. Mein Hemd lag inzwischen auf dem Boden, begraben unter seinem Pullover. Basti verharrte für einen Moment, blickte mich an. Sein Körper lag auf meinem, doch ich fühlte sein Gewicht nicht einmal. Der Zustand in dem ich mich befand war seltsam. Der Alkohol war aus meinen Sinnen verschwunden. Ich nahm alles vollkommen klar war, war mir jeder meiner Handlungen bewusst. Ich fühlte mich, als wäre ich elektrisiert worden, als stände meiner ganzer Körper unter Anspannung und ich wußte, dass der einzige Grund hierfür Sebastian war, der Junge der in diesem Moment auf mir lag, dessen Atemzüge ich spüren konnte wie sie sich an die meinigen anpassten, Basti, der mich seit Jahren auf meinem Weg begleitete. Der Junge, um dessen Hals sich nun langsam meine Arme legten und ihn zu mir zogen, sanft und zärtlich, ohne jeglichen Druck, doch er gab sofort nach. Und wieder strich sein Atem über mein Gesicht, ließ die Elektrizität in meinem Körper dem Feuer weichen. Meine Stimme war heiser als ich redete, doch in diesem Moment war es unwichtig. "Küss mich." Und in den wenigen Sekunden, die er brauchte um seine Lippen auf die meinen zu senken, lächelte er, ein Lächeln, das wenn ich noch gestanden hätte mich in die Knie gezwungen hätte. Seine Hände waren die forscheren, begannen an dem Hosenbund meiner Jeans herum zu nesteln, öffneten schließlich den Knopf, zogen den Reißverschluss hinunter, um mir das Kleidungsstück dann von den Beinen zu streifen. Ich erzittert, verlor die Kontrolle über meine eigenen Hände, so dass Basti sie führen musste, um schließlich auch seine Hose auf dem Boden wiederzufinden. Es war an diesem Abend weiß Gott nicht das erste Mal das ich Sex hatte. Doch nie war ich mir so unerfahren, so verunsichert vorgekommen und so war es mir ganz recht, dass Basti die Führung übernahm, mich leitete und lenkte. Mir einen Teil meiner Unsicherheit nahm und mich diese Minuten die wir gemeinsam verbrachten genießen ließ. Irgendwann lagen wir vollkommen nackt da, nur die Decke über uns gezogen. Basti musste unbemerkt von mir die Lampen gelöscht haben, ich hatte es nicht mitbekommen, erinnerte mich aber, dass sie auf Klatschen reagierten. So war es nur das Mond und Sternenlicht des klaren Nachthimmels, das durch das Fenster fiel, den anderen erkennen ließ. Doch ich brauchte kein Licht um Basti zu sehen. Ich konnte sein Bild vor meinen Augen sehen, auch wenn ich diese geschlossen hatte, konnte seine Wärme spüren, auch wenn sich unsere Körper sekundenlang voneinander trennten. Seine Hände erforschten meinen Körper, der vom quälenden Feuer umfingen schien, während seine Hände das kalte Wasser waren, das einzige was mich erretten konnte aus dieser Leidenschaft die mich zu verschlingen schien, mir jegliche Vernunft nahm. Ich stöhnte laut auf, als er seine Hand von meiner Brust nahm statt dessen über meinen Oberschenkel strich, schließlich mein steifes Glied erreichte. Mein Körper bäumte sich ungeduldig auf, rieb gegen seinen. Seine Hand löste erneut von mir, erzeugte so ein unwilliges Knurren von mir, sofort von einem Stöhnen abgelöst, als seine hüfte gegen meine stieß, mit kreisenden, quälenden Bewegungen, bei denen sich seine Erregung gegen meine rieb. Ich spürte seinen Atem wie er stoßartig mein Ohr streifte, während seine Hände über meine Seite fuhren, ebenso wie meine auf dem seinen, die Konturen meines Körpers nachfuhren, als wollen sie sich jede einzige Kleinigkeit einprägen, als einzige Erinnerung die uns von dieser einigartigen Nacht bleiben würde. Seine Lippen senkten sich gierig immer wieder auf die meinen, fordernd, mich verzerrend, mich zerreißen, voller Leidenschaft und gleichzeitig unendlich zärtlich. Ich konnte seinen Schweiß schmecken, wie er über seinen Körper lief, über seine Lippen, sich mit dem meinen vermischte, während sich unsere Körper aneinander rieben. Ich erzitterte als ich spürte, wie er meine Hüfte leicht hob, wissend was kommen würde. Ich hatte davon gehört. Es war ja nicht gerade so, als würde ein 16 jähriger Junge überzeugt hetero zu sein, sich sehr mit homosexuelle Sexpraktiken beschäftigen, aber genügend Wissen um zu wissen was Basti vor hatte besaß ich schon. Früher hatte mich der Gedanke vielleicht abgestoßen, doch in diesem Moment erzitterte mein Körper, erwartungsvoll, ungeduldig wartend auf das unbekannte, was mich jeden Moment erreichen würde. Als er mit einem Finger in mich eindrang war das Gefühl im ersten Moment beklemmend, fühlte ich mich unwohl und es brauchte einige Sekunden bis ich mich genügend daran gewöhnt hatte um mich an seine weitenden Bewegungen anzupassen, jede seiner Bewegungen zu genießen. Irgendwann führte er einen zweiten Finger ein, erreichte das ich mich ihm immer weiter entgegenstreckte, während meine Lippen sich mit den seinen vereinten. Und dann entzog er sich mir, strich mir beruhigend über den Körper, so das dieser sich wieder entspannt, hatte er sich kurz vollkommend verspannt, wissend was geschehen würde. Doch nun entspannte ich mich wieder in seinen Armen, keuchte nur leise auf, als er in mich eindrang. Diesmal dauerte es länger bis ich mich daran gewöhnte ihn in mir zu wissen. Doch dann genoss ich es, gab mich ganz seiner Leitung hin, seiner Stöße. Sein Mund legt sich erneut auf meinen, erstickte jeden Laut den ich von mir geben konnte, steigerte noch mein Verlangen, bis ich schließlich in seinen Armen erzitterte, mich dann entspannte. Noch ein weiteres mal stieß er mich, erzitterte dann ebenfalls bevor er kurz darauf auf mir zusammensackte, nachdem er sich mir entzogen hatte. Sein Atem ging schwer, ebenso wie meiner. Doch das hielt ihn nicht davon ab, mir die verschwitzten Haare aus dem Gesicht zu streichen, sanfte Küsse auf meinem Gesicht zu verteilen. Zwanghaft versuchte ich wach zu bleiben, wußte dass wir gleich wieder zur Party hinunter mussten. "Schlaf ruhig.", Bastis Stimme hatte etwas beruhigendes, das meine Müdigkeit noch weiter verstärkte. "Ich werde dich wecken, wenn es Zeit ist." Ich nickte und es dauerte nur Sekunden bis ich eingeschlafen war.

Ich wurde wach, von einem monotonen Piepsen. Müde öffnete ich die Augen, griff in die Richtung in der ich die Geräuschquelle vermutete. Tatsächlich dauerte es nur Sekunden bis ich den Wecker in der Hand hielt und ein Blick zeigte mir, dass es gerade halb drei war. Die Musik die von unten hoch drang zeigte mir, dass die Party immer noch lief. Partys bei Basti dauerten immer länger als normal. Basti!! Müde rieb ich mir über die Augen, blickte mich verschlafen um. Ich war alleine in dem Raum. Auf dem Stuhl neben dem Bett lag ein Handtuch. Ich verstand und stand auf. Ging ins nebenan liegende Bad duschen. Als ich die Dusche wieder verließ, schwankte ich leicht, spürte, dass der Alkohol noch immer seine Wirkung tat. Mit bedachten Bewegungen zog ich mich an, verließ dann langsam den Raum. Ich musste feststellen, das ein Großteil der Leute schon gegangen war. Dennoch waren immer noch genügend Leute da, um den Raum so sehr zu füllen, dass er unübersehbar war. Ich griff mir eine der vielen Flaschen die auf einem der Tische stand, öffnete sie, trank einen Schluck. Es war irgendetwas mit kaum Alkoholgehalt, doch wahrscheinlich war das auch besser. So zusaufen wie vorhin wollte ich mich nicht noch einmal. Ich wußte, dass ich die Aktion von vorhin nicht gebracht hätte wäre ich nicht besoffen gewesen, doch ich bereute sie nicht... und ich war mir sicher das Basti das auch nicht tat. In diesem Moment, war der Alkoholgehalt in meinem Blut noch zu hoch, das Glück noch zu groß, als das ich mir ernsthaft hätte Gedanken machen können über das was nun zwischen mir und Basti bestand. Ein unsichtbares Band das uns aneinander kettet, nicht sichtbar, aber fühlbar, wie es unseren Puls beschleunigte, Schmetterlinge in unsere Bäuche schickte, uns stottern ließ, schwitzen ließ, uns alles Glück der Welt schenken und ebenso schnell wieder nehmen konnte. War ich verliebt? Vielleicht... ich war es noch nie wirklich gewesen, musste erst herausfinden was das für ein Gefühl war. Ich trank die Flasche mit einem Schluck endgültig leer, drückte sie dann Maxi in die Hand, der in diesem Moment meinen Weg kreuzte. Meine Frage verstand er zuerst nicht und so musste ich mich erst zu ihm beugen, bis er mir endlich Antwort gab. "Sebastian? Der ist draußen soweit ich weiß." "Danke." Ich wollte schon gehen, doch er hielt mich fest, grinste mich an. "Aber stören solltest du ihn besser nicht, der ist nämlich gerade mit Svenja alleine." Svenja. Ich hatte sie schon immer nicht leiden können aber inzwischen war sie mir endgültig ein Dorn im Auge. War ich eifersüchtig? Vielleicht... inzwischen waren es ziemlich viele 'vielleichts' für einen Abend. Vielleicht sollte ich mir das abgewöhnen... Mist.. schon wieder.. Ich kam auf dem Weg zur Terrassentür kaum vorwärts. Die Leute die noch da waren, waren alle stinkbesoffen. Kurz blieb ich am Sofa stehen unterhielt mich soweit wie in seinem Zustand fähig mit Andi, der mich einlud, sich dazu zusetzen noch etwas mit ihm zu trinken. Ein Blick auf den Wohnzimmertisch genügte um mir zu zeigen wo die hochprozentigen Getränke hin verschwunden waren. Es dauerte eine Weile bis ich geschafft hatte ihm klar zu machen, dass ich nachher zu ihm kommen würde, endlich die Tür erreichte. Als ich hinaustrat umfing mich eiskalte Luft, machte meinen Kopf etwas klarer. Klar genug um das Bild zu realisieren das sich mir bot. Ich hatte Basti erwartet.. zusammen mit Svenja. Ich hatte auch erwartet das sie sich an ihn ranwerfen würde, so wie sie es schon seit Jahren tat. Was ich nicht erwartet hatte war, dass sie ihn küssen würde und noch weniger, das er den Kuss erwidern würde. Mit einer Leidenschaft, die der ähnelte die er noch Minuten zuvor bei mir gezeigt hatte. Ich blinzelte die Tränen weg, die sich in meinen Augen zu bilden versuchten, kämpfte mich dann nach drinnen durch, scheuchte den Jungen weg, der neben Andi saß, setzte mich dann selbst hin. Mit einer Flasche an den Lippen, in mitten der Leute, die alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren um mich zu bemerken, fasste ich den Entschluss alles vergessen zu wollen, was an diesem Abend geschehen war.

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Es waren Bastis Lippen auf den meinen die mich in die Realität zurückholten. Ich hatte nicht bemerkt wie er mich gegen die Wand an seinem Bett gedrückt hatte, hatte diesen Kuss erst bemerkt als er schon fast wieder zu Ende war. So sehr war ich gefangen gewesen von der Vergangenheit, von der Erinnerung was geschehen war. Ich hasst mich selbst dafür wie sehr ich mich verändert hatte. "Du erinnerst dich." Es war eine Feststellung, keine Frage. "Ja. Du hast Svenja geküsst." Er legte den Kopf schief. "Stimmt... an alles andere erinnerst du dich nicht?" "Doch. Aber ich wünschte ich würde es nicht." "Bereust du es?!" Ich wußte es würde nichts bringen ihn anzulügen. "Nein. Aber es tut weh." Er seufzte, lehnte seinen Kopf dann gegen meine Schulter. Ich ließ ihn gewähren. Ich wußte selbst wenn ich es versuchen würde, genoss ich seine Nähe viel zu sehr, als ihn wegzustoßen. "Entschuldige... ich hätte Svenja nicht küssen sollen." "Bereust du es?" Ich ignorierte seine Entschuldigung, ich wollte sie nicht hören, denn in meinem Kopf hörte es sich an als würde er sagen 'Ich hätte sie nicht küssen sollen, wenn du da bist.. bevor ich dich nicht abgewiesen habe... bevor ich dir nicht gesagt habe das alles nur durch den Alkohol kam' Aber er war es doch der mich gerade erneut geküsst hatte oder?! Was spielst du für ein Spiel Basti?!

"Das mit Svenja? Ja..." Ich schüttelte leicht den Kopf "Das mit uns." Er sah mich an und zum ersten Mal seit ich mich erinnert hatte erwiderte ich seinen Blick. In seinen Blick lag Verwunderung, wurde dann plötzlich zu sanften Verständnis. "Oh verdammt Philipp.. hast du.. hast du gedacht es wäre alle nur ein Spiel? Du müsstest doch wissen das ich mit dir niemals spielen würde.. Ich. Diese Nacht hat mich.. überrascht verstehst du? Ich hätte niemals damit gerechnet das so etwas geschieht. Und als ich dann unten war und Svenja mit mir reden wollte und mich geküsst hat.. ich gebe ja zu das ich den Kuss erwidert habe.. aber es war ein Experiment.. war wohl nicht fair.. nur ich wollte.. wollte wissen ob Svenja die selben Gefühle in mir erzeugen konnte wie du." "Und?!" Hoffnung ist etwas das man schwer erzwingen kann, sie wächst langsam, kann durch ein einziges Wort, plötzlich emporschießen, durch ein einziges Wort wieder zusammenbrechen. Sie ist kostbarer als Gold, aber auch zerbrechlicher als Glas, irgendjemand hatte mir das mal gesagt. Doch egal ob ich wollte oder nicht, in diesem Moment fühlte ich die Hoffnung in mir, Hoffnung auf Glück und gleichzeitig Angst vor Schmerz. Basti lächelte und plötzlich schien die Angst vergessen. "Glaubst du wirklich Svenja könnte gegen dich ankommen?!" Ich musste unwillkürlich grinsen, als er mein Gesicht in seine Hände nahm. Kurz vor meinen Lippen stoppte er jedoch zögerte "Ich werde dich anstecken." "Das hat dich vorhin auch nicht gestört und mich... stört es erst recht nicht." Er lachte kurz auf, bevor er mich küsste und in diesem Moment schien das Lachen für mich wichtiger und wertvoller als alles andere.

"Du hast ja schon wieder nur diese dünne Jacke dabei." Er seufzte, begutachtete kurz meine Jacke in seinen Händen bevor ich sie ihm abnahm, sie anzog. "Mir reicht sie. Bisher hatte ich noch nicht mal eine Erkältung." Er verzog missbilligend das Gesicht. "Bisher vielleicht. Mir reicht sie jedenfalls nicht." Sein Gesicht hellte sich auf, als hätte er eine Idee. "Warte mal kurz." Er lief hoch in sein Zimmer, kam einige Sekunden später wieder runter, diesmal eine warme Winterjacke in der Hand. "Hier zieh die drüber, sonst wirst du mir wirklich noch krank." Ich seufzte, zog meinen Rucksack und meine Jacke wieder aus, zog mir dafür die neue Jacke über, um dann den Rucksack wieder anzuziehen. "Also, passt doch." Basti schien zufrieden und auch ich musste lächelnd zugeben das sie wirklich passte und sehr viel wärmer war als meine. Ich wollte schon nach meiner alten Jacke greifen, doch Basti versteckte sie hinter seinem Rücken, grinste mich an und streckte mir leicht die Zunge raus. "Deine gegen meine." Ich lachte kurz, nickte dann. "Ok." Kalter Wind wehte durch die Tür und ich entdeckte erst jetzt, dass es schneite, richtig weißer Pulverschnee. Bast setzte mir von hinten seine Mütze auf, während ich hinausblickte. "Du solltest dich wirklich wärmer anziehen." "Wird dran denken 'Schatzie'." Er grinste mich an. "Dann ist gut 'Liebling', pass auf dich auf und geh mit niemandem mit." Einen Moment blickten wir uns an, dann mussten wir beide los lassen, über den übertriebenen Gebrauch der Spitznamen. Dann wurde Basti plötzlich wieder ernst, beugte sich hinunter um mich zu küssen, kurz und sanft aber voller Gefühl. "Wir sehen uns in der Schule, ja.?!" Ich nickte, strich ihm kurz durch die Haare. "Kurier dich aber erst mal aus." Langsam schritt ich die Straße entlang macht mir meine ganz eigenen Gedanken. Ich wußte nicht, ob es Liebe war, was ich für Basti empfand, mehr als Freundschaft war es sicherlich. Und ich war intelligent genug um zu wissen welche Probleme eine solche Beziehung in der Öffentlichkeit aufwerfen würde. Wahrscheinlich.. wahrscheinlich würde es niemand merken wenn wir es geheim halten würden, aber war dass wirklich das was wir wollten. Wir waren immer sehr offen miteinander umgegangen hatten aufeinander gehangen, aber dennoch. Ich ging die Straße zum Bus entlang, Schritt für Schritt durch den Schnee den ich vor kurzem noch so sehr gehasst hatte. Und in diesem Moment war ich mir sicher. Egal was geschehen würde, egal was kommen würde, egal was da zwischen uns war.. wir würden es schaffen, ganz bestimmt. Ich zog tief den Duft der Jacke ein - Bastis Duft, genoss die Wärme die sie mir spendete. Vielleicht.. Vielleicht war der Winter doch nicht so schlimm wie ich gedacht hatte. Ich drehte mich um, blickte zu Bastis Haus zurück. Er stand oben am Fenster seines Zimmers, meine Jacke fest in seinen Armen, lächelte mich an. Glücklich erwiderte ich das Lächeln. Ja.... ja ich war mir sicher... jetzt schon.. Der Winter war definitiv meine Lieblingsjahreszeit.

~Owari~