Autor:                   Mika

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Name:                   Es gibt keine Liebe

Teil:                      Prolog/??

Fandom:                 reality

Warnungen:            yaoi, rape, lime,  lemon... des jedoch späääter,

Rating:                  MA à denk ich. Wenn nich wird's noch geändert^^

Kommentar

und sonstiges:         Ah ja, kurze Inhaltsangabe: Ein junge in einer Psychiatrischen Klinik. Ohne Gefühl, ohne Namen. Seit drei Jahren ist er blind, redet seit 2 Jahren nicht mehr. Er ist vollkommen Gefühllos, bis er einen Zimmernachbarn bekommt, der ihn interessiert, und da ist dann noch dieser Junge, der ihm sehr nah kommt...

Das ist etwas düster, etwas kurz, der Prolog. Er entstand, als ich in der Schule eine furchtbare Depriphase hatte. Ich glaub, da hab ich grad ne vier in ner Arbeit bekommen, oder so. Deswegen war ja auch alles scheiße.

Danke an Socke, du hast als erstes diese düstere Geschichte gelesen und sie gelobt. Ich war mir da nicht sicher, aber jetzt schick ich sie doch ab. *knuddeldichbiszumumfallen*

~~**~~Es gibt keine Liebe~~**~~

Prolog

Es gibt keine Liebe

Es gibt keine Liebe, auf dieser Welt!

Das ist ein Traum, der uns gefällt.

Es gibt nur Lügen, Gier und Hass.

Und viele Tränen, dick und nass!

Vor drei Jahren. Ich feiere schon dreijähriges! Dabei sagte man mir damals, es wäre nur für ein paar Tage, maximal für ein paar Monate. Und jetzt lebe ich schon drei Jahre mit dieser Dunkelheit, dieser schwärze.

Ich denke, es ist gerade Herbst.

Früher liebte ich den Herbst. Die ganzen schönen Blätter, den Tanz, wenn sie zur Erde schweben. Doch jetzt ist es mir egal.

Früher liebte ich Bücher. Ich konnte mich stundenlang darin verlieren, ohne Hoffnung auf Rettung. Damals wollte ich nicht gerettet werden. Jetzt ist es mir egal. Ich werde mich nie wieder in Büchern verlieren. Und Rettung gibt es nicht.

Die Hoffnung ist schon vor zwei Jahren gestorben.

Früher habe ich das ganze Jahr über Tennis gespielt, der Herbst war die ideale Jahreszeit dafür. Doch jetzt ist es mir egal. Ich werden nie mehr einen Schläger in Händen halten.

Damals habe ich mir jedes Gesicht einzeln gemerkt. Jetzt kann ich mich nicht mal an das Gesicht meiner Mutter erinnern. Doch es ist mir egal.

Früher hatte ich viele Freunde. Doch sie haben sich von mir abgewendet. Damals tat es weh. Jetzt ist es mir egal.

Mein Herz ist anscheinend mit der Hoffnung gestorben. Und niemand kommt an mich heran. Ich bin unnahbar.

Seit drei Jahren bin ich nicht mehr in einer öffentlichen Schule.

Sie haben mich in eine „Spezialklinik" eingeliefert. Öffentlich wegen meinen Augen. Doch in Wirklichkeit weil ich seit zwei Jahren nicht mehr rede. Wozu auch. Es ist mir egal. Mir ist sowieso alles egal.

Meine Freunde und Eltern besuchen mich nicht, es ist mir egal.

Nie gehe ich aus meinem Zimmer.

An den Stock, der Gehhilfe, werde ich mich nie gewöhnen. Ich habe ihn immer bei mir.

Doch Spatzieren gehe ich nie. Wieso auch.

Meine Betreuerin müsste ich bereits in den Wahnsinn getrieben haben. Doch es ist mir egal. Am Anfang bemühte sie sich noch. Doch jetzt gibt sie langsam auf. 

Und mir ist es egal.

To be continued...

(ich sags ja, dem ist echt alles egal……)