Titel Eternity

Teil: Prolog/7

Autor: cristall (und indirekt auch Kyoko-chan ^^ *lach*)

Serie: Eigene Serie

Fortsetzung von Just another little Lovestory

Warnings: Shonen ai, Het, death

Pairing: Philipp/Basti, Andreas/Maxi/Stefan/Jan (genauere Pairings ergeben sich ^^;;) Sabine/OC, Katharina/OC

Disclaimer: naja mehr oder weniger gehören sie eigentlich nicht uns, da sie wirklich existieren ^^ aber wir haben sie uns einfach mal gekrallt ^^

Kommentar: Jaja... lange hat es gedauert aber ich hab es tatsächlich geschafft 'Just another little lovestory' zu schreiben.. mmh.. sie ist inzwischen ganz anders als ich es eigentlich geplant hatte. Um mal zu erklären, warum ich so lange gebraucht hatte. So war es nämlich nicht geplant. Ich hab eigentlich schon viel früher mit der Geschichte angefangen. Sie sollte ebenfalls ins Fantasygenre gehen, fing aber an mit einem Klassentreffen zehn Jahre später an, bei der die Ereignisse langsam erläutert wurden *drop* bis mir dann mal aufgefallen ist, das mit dem Prolog ja niemand was anfangen kann weil alle Personen unbekannt sind. Deshalb die komplette Überarbeitung. Und die lange Wartezeit, wobei ich anmerken muss, dass ich diesen Teil noch überhaupt nicht mag... ich bitte auch Fehler zu entschuldigen. Ich werde diesen Teil später sich noch einmal überarbeiten, aber momentan hatte ich einfach nicht den Nerv dazu. Es hat lange gedauert bis ich einen einigermaßen vernünftigen Anfang gefunden habe und ich wollte den eigentlich nur hinter mich bringen um endlich mit der richtigen Story anzufangen. Deshalb bitte ich jegliche Fehler zu ignorieren oder nur freundlich darauf aufmerksam zu machen *drop* Ich hatte nämlich keinen Nerv mehr dazu alles *noch einmal* zu überarbeiten.

Des weiteren bitte ich zu berücksichtigen, dass es Absicht ist, dass auf die neuen Charaktere als Andi, Maxi, Stefan und Jan die in Jall nur ganz kurz erwähnt werden noch kaum eingegangen wird oder ihr Aussehen nicht beschrieben wird. Das wird alles im ersten Teil erklärt der auch um einiges länger wird als dieser Prolog. Vielleicht gefällt er ja doch einigen ^^ *g*

Zur ersten Szene, was genau das Versprechen ist und was mit den beiden passiert wird in den nächsten Teilen erklärt. Allerdings wird die erste Szene noch *sehr* wichtig für die Beziehung

Widmung: Kyoko-chan *knuddel* Happy Birthday ^^

Außerdem den Kommentatoren des zweiten Kapitels von Just another little lovestory:

@Cassy Angel Jaja.. Mitschüler sind schon was schönes. Hier ist endlich die Fortsetzung. Zum Link steht noch unten was.

@esda Es tut mir wahnsinnig leid dass es so unendlich lange gedauert hat... *verkriech* zu Philipps Unbeliebtheit bei dir ... ehrlich gesagt ist Philipp ein verdammtes, widerliches, kleines Arschloch.. leider Gottes allerdings ein gut aussehendes das keinerlei Probleme hat jeden um den Finger zu wickeln wenn es ihm passt. Glaub mir wenn du ihn in real triffst kannst du ihm gar nicht mehr widerstehen *g* aber ich denke, dass diese Geschichte, vielleicht nicht zu Anfang allerdings zu Ende seine Beliebtheit auch bei dir etwas wird steigen können ^^.

@Jelly Ich weiß.. irgendwas ist da wohl schief gelaufen *Drop* bei animexx funktionierte er seltsamerweise. Ich hoffe diesmal funkt er am Ende

@Silberchen Hier ist schon mehr ^^

@Bishou *verbeug* vielen Dank für das Kompliment

@Blacktear *knuddel* domo arigatou.. das zu lesen hat mir wirklich gut getan ^^

@Koishi wie gesagt.. ich zeig sie lieber nicht... mir reicht es schon dass fast alle Mädchen aus meiner Stufe von dieser Geschichte wissen O.o;; wenn ich einmal meinen Mund nicht halten kann....

Sebastian ließ seine Faust mit Wucht auf den Tisch knallen. Schmerz drang in jede einzelne Zelle seiner Hand, versuchte sogar seinen Arm zu erreichen, doch er bemerkte es nicht, es war egal.

Momentan hätte ihm wahrscheinlich der gesamte Arm abgehackt werden können, er hätte es nicht für wichtig empfunden.

"Du hattest es versprochen."

Zerknirscht blickte sein Gegenüber zu Boden, traute sich nicht Sebastians Blick zu erwidern. "Phil!! Weich mir nicht aus. Ich will das jetzt mit dir ausdiskutieren." Nun hob Philipp doch den Kopf, erwiderte den Blick seines Freundes.

"Du solltest dich erst einmal beruhigen Basti. Morgen reden weiter." Er stand auf, legte eine Hand auf die Schulter des anderen Jungen, in einer besänftigenden, sanften Geste, doch Basti schüttelte die Hand wütend ab, stand auf und lief im Raum umher, nervös und aufgebracht.

"Oh nein. Komm mir nicht auf diese Tour. So versuchst du immer unseren Gesprächen auszuweichen. Und morgen früh wenn ich aufwache bist du verschwunden und meldest dich den ganzen Tag nicht bei mir. Diesmal nicht."

Er blieb stehen, schaute Philipp entschlossen an.

"Ich will das du deine Versprechen endlich einhältst. So geht das nicht weiter! Mir reicht es!!" Der Schock war dem blonden Jungen regelrecht anzusehen.

"D-Du willst Schluss machen? Stop mal, dass kannst du nicht... einfach so... so plötzlich.... hab ich da irgendetwas nicht mitbekommen?" Sebastians Lippen bildeten nur noch einen schmalen Strich und er brauchte einige Zeit bis er es schaffte zu antworten.

"Ja Philipp Dass Liebe nicht nur aus nehmen, sondern auch aus Geben besteht. Aber in solchen Dingen... warst du schon immer schwer von Begriff."

~*~

"Philipp. Was ist los?" Erstaunt blickte seine Philipp seine Banknachbarin an. "Was meinst du?" Lachend strich sich Katharina eine der blonden Haarsträhnen aus dem Gesicht.

"Du hast heute in Religion kein Wort gesagt. Zudem hast du Basti vollkommen ignoriert. Dass sind bei dir die zwei größten Anzeichen dafür, dass morgen der Weltuntergang bevorsteht."

Er verzog das Gesicht. "Du musst auch immer übertreiben.", er grinste "Wenn du Welt untergehen würde wäre ich ganz bestimmt nicht hier, sondern würde die letzten 24 Stunden meines Lebens genießen."

Kathi blieb ernst. "Lenk nicht ab. Ich meine es ernst. Irgendetwas ist passiert und du frisst es in dich rein. Du warst schon Freitag so ruhig, aber da habe ich mir gedacht, jeder kann ja mal einen schlechten Tag haben. Aber dann warst am Samstag nicht feiern - was bei dir wohl ein eindeutiges Warnzeichen ist - und nun deine depressive Stimmung heute. Was ist geschehen?"

Er packte seinen Collegeblock und sein Mäppchen wieder in seinen Rucksack, schloss diesen. Entschlossen stand er auf. "Entschuldige bitte aber ich will noch in die Stadt, wenn ich zu Sport mit einem leerem Magen gehe kippe ich nachher noch um. Wir sehen uns dann gleich."

Ohne abzuwarten schulterte er seinen Rucksack, lief los, raus aus der Cafeteria der Schule, den Gang entlang. Er kam nur bis zur Pausenhalle, dann hatte Katherina ihn eingeholt.

"Warte doch Philipp." Er hörte nicht auf sie, sondern lief einfach weiter, hinaus. Draußen musste er kurz blinzeln, geblendet von der hellen Sonne.

Drinnen war sie ihm wesentlich angenehmer erschienen, erst jetzt bemerkte er die stickige Hitze, die grellen Sonnenstrahlen.

Das Wetter war momentan wirklich nicht angenehm.

Ruckartig ergriff das Mädchen sein Handgelenk, hielt ihn fest. "Hat Basti Schluss gemacht Philipp?"

Die Worte verloren seine Wirkung nicht. Der hochgewachsene Junge erstarrte, verharrte für einen Moment ungläubig in seiner Position, bevor er sich losriss, umdrehte, seine Mitschülerin anstarrte.

Sie nutzte diesen Moment um ihn zu mustern. Die kurzen blonden Haare waren verstrubbelt, ungeordnet, die sturmblauen Augen leicht gerötet, die sonst leicht gebräunte Haut blass. Ja. Sie war sich sicher, dass sie mit ihrem Verdacht richtig lag.

"Woher?!" Sie hatten ihre Beziehung doch geheimgehalten, hatten niemandem etwas erzählt. Woher wusste sie davon?

"Philipp.", sie seufzte. "Wollen wir nicht was trinken gehen und dabei reden?"

~*~

"Du hast es aus Gesten erkannt?" Sie nickte lächelnd, nahm dabei einen Schluck ihres Capuccinos.. "Naja... teilweise zumindest.", erläuterte sie genauer "Ich hatte ja schon immer so einen kleinen Verdacht, oder vielleicht war es mehr Wunschdenken. Danke sehr.", sie lächelte die Bedienung an, die in diesem Moment beiden ein Stück Kuchen brachte. "Aber weißt du.. du hast mal was gesagt was mich sehr stutzig gemacht hat. Als wir uns über deine ständig wechselnden Freundinnen unterhalten haben meintest du 'Ne feste Freundin ist doch scheiße.... Basti ist da besser... Basti ist da viel besser...'(1)" Und als ich euch daraufhin beobachtete habe ist mir aufgefallen, dass zwischen euch tatsächlich einiges mehr ist als nur Freundschaft..." sie lachte kurz auf und probierte den Kuchen, strahlte Philipp dann an. "Mmh.. der ist klasse.. probier mal.."

"Jaja.. wen haben wir denn da. Ihr braven Schüler schwänzt doch nicht etwa den Sportunterricht?" Die beiden Angesprochen blickten erstaunt auf, lächelten jedoch als sie erkannten wer da war, rückten auf der Bank um den Tisch zusammen.

"Hey ihr. Meint ihr nicht, das selbe könntet ihr euch selbst vorwerfen?" Philipp grinste und Katharina war erstaunt wie schnell er seine Maske wieder aufgelegt hatte. "Gut gut... stellen wir das Verfahren ein. Sie sind unschuldig. Haben sie denn dann noch für ein paar arme Trottel einen Platz frei?" Katharina lächelte nun ebenfalls "Aber klar. Andi und Jan ihr passt noch auf die Bank. Stefan und Maxi ihr müsst euch noch ein paar Stühle holen, einer ist hier, klaut euch irgendwo einen."

Schließlich saßen sie zu siebt - Sabine war noch irgendwann zu ihnen gestoßen - an dem vier Personentisch.

Katharina musterte kurz die Runde. Alles in Allem waren sie ein recht eingespieltes Team. Sie selbst und Sabine hingen sowieso andauernd zusammen, waren sehr gute Freunde. Die Jungs waren auch ein eingeschworenes Team und dadurch, dass sie alle mehr oder weniger in ein und derselben Straße wohnten - tatsächlich betrug die weiteste Entfernung zwischen zwei ihrer Häuser 454 Meter, irgendjemand von ihnen hatte das mal gemessen - waren sie miteinander aufgewachsen unternahmen andauernd etwas zusammen.

Katharina genoss so auch diese Stunden, die sie gerade zusammen im Cafe betachten, gleichzeitig unzufrieden über die Tatsache, dass sie noch immer nicht erfahren hatte, was eigentlich genau zwischen Basti und Philipp passiert war - dabei interessierte doch gerade das sie momentan am meisten.

Sie blickte zur Seite zu Sabine, die mit zwei seltsamen roten Kugeln spielte. "Was hast du denn da?" "Ach das?" Das schwarzhaarige Mädchen hielt ihr die Kugeln hin. "Ich hab sie vorhin in diesem neuen Laden gekauft, waren ziemlich günstig und ich fand sie sahen schön aus." Kathi nahm die Kugeln an, betrachtete sie genauer. Sie waren dunkelrot, schienen aus glas zu bestehen, waren jedoch nicht durchsichtig. Und auf der Oberfläche drauf, waren mit ganz dünnen Strichen asiatisch aussehende Zeichen gemalt.

Fragend blickte Katharina Sabine an. "Kanji?" Ihre Banknachbarin zuckte mit den Schultern. "Weiß nicht. Ich kenne sie zumindest nicht."

Andi streckte den beiden demonstrativ die Hand hin. "Zeigt mal."

Die acht Jugendlichen sollten sich noch lange fragen, ob die nächsten Ereignisse tatsächlich nur Zufall waren. Zumindest war es schon recht seltsam, dass gerade in diesem Moment die Kellnerin stolperte, das Tablett ihr aus der Hand fiel und der Inhalt der Tassen und Becher sich über eine erstaunte Katherina goss, als diese sich gerade vorgebeugt hatte um Andreas die Kugel zu überreichen. Und im selben Moment trat plötzlich Basti zu ihnen, der gerade das Cafe betreten hatte, wollte sie begrüßen, doch er kam nicht dazu, denn wie auch die Blicke aller anderen, wurde der seine magisch von den Kugeln angezogen die plötzlich zu leuchten begannen, während sie sich aus Katherinas Hand lösten.

Wie in Zeitlupe beobachteten alle wie die Kugeln auf den Tisch fielen, zerbrachen und merkwürdiger Dampf aus ihnen hervorstieg.

Noch bevor sie begreifen konnten was geschehen war, blendete sie plötzlich ein gleißender Blitz nur um es gleich darauf dunkel um sie herum werden zu lassen.

~*~

Dass erste was Andreas wahrnahm, nachdem sein Bewusstsein zurückkehrte, war ein hämmernder Schmerz hinter den Schläfen.

Mit einem Stöhnen richtete er sich auf, die Augen noch immer geschlossen, strich sich kurz durch die Haare. Dann öffnete er langsam die Augen, blinzelte einige Male geblendet durch die helle Sonne. Dann erinnerte er sich.

Da waren diese Kugeln gewesen, der Rauch, die Ohnmacht. Hastig blickt er sich um. Um ihn herum waren Bäume, er selbst befand sich auf einer kleinen Lichtung, er hört die Geräusche des Windes, die Geräusche der Tiere und entspannte sich wieder, ließ seinen Körper leicht zurücksinken.

Alles in Ordnung er befand sich im Wald, alles... Wald?! Als die Erkenntnis ihn mit voller Wucht traf, richtete er sich schlagartig wieder auf, saß aufrecht und angespannt auf dem Boden.

Wo war er? Und wo waren die anderen?

Ein Knall riss ihn aus den Gedanken, gefolgt von einer ausgedehnten Reihe von Flüchen. Flüche die von einer Stimme kamen die er überall wiedererkannt hatte.

"Jan!" Die Flüche verstummten, stattdessen war die erstaunte Stimme Jan- Hendriks zu hören. "Andi?!"

Andreas der inzwischen aufgestanden war, blickte sich um.

Wo befand sich nur der andere. Er entdeckte ihn, als Blätter und Zweige zur Seite geschoben wurden, Jan aus dem Dickicht hervortrat.

Ein erleichtertes Lächeln lag auf Jans Lippen, als er erkannte, dass es tatsächlich sein bester Freund war der ihn gerufen hatte.

"Man bin ich froh dich zu sehen! Alles okay mit dir?!"

"Yeah. Es scheint so. Du siehst aber gar nicht gut aus." Fügte er hinzu mit Blick aufs Jans Haut, die durch Dornen und Gestrüpp zerkratzt war. "Ach was... nur ein paar Kratzer.. dieser verdammte Wald!! Sag... weißt du wo wir hier sind?!"

Andreas verzog das Gesicht. "Wenn ich das nur wüsste, dann wäre ich schon längst zu Hause..." Andreas seufzte, legte den Kopf schief.

"Aber wie verdammt kommen wir hier hin? Wir waren doch gerade noch im Cafe..." Andreas trat auf Jan, zog ihm einige Blätter aus den blonden Haaren. "Du hast da was.", erklärte er "Es gibt eigentlich nur drei Möglichkeiten was passiert ist. Entweder, die anderen verarschen uns... allerdings hab ich keine Ahnung wie sie das machen sollten, oder es hat irgendetwas mit diesen komischen Kugeln zu tun, dass wir jetzt hier sind."

Er ließ von den Haaren seines Gegenübers ab und nickte zufrieden. "Und die dritte?" Andi verzog das Gesicht. "Wir sind total verrückt und befinden uns eigentlich in der örtlichen Psychiatrie."

"Ich hasse deinen Pessimismus." "Ich weiß."

Jan seufzte ergeben. "Und was tun wir jetzt?" "Ich weiß nicht. Ich würde vorschlagen wir schauen uns mal ein bisschen um wo die anderen sind, vielleicht treffen wir ja irgendjemanden der uns weiterhelfen kann."

Jan nickte. Sie setzten sich langsam in Bewegung, ohne zu wissen wo sie waren , wo sie hingingen und ohne zu bemerken, dass sie von einem aufmerksamen Augenpaar verfolgt wurden.

~*~

"Kann ich noch irgendetwas helfen?" Sabine wurde für diese Frage mit einem dankbaren Lächeln belohnt, begleitet von einem ablehnend Kopfschütteln. "Du solltest dich noch ausruhen. Sind deine Kopfschmerzen besser geworden?" Sie lachte den etwas älteren Jungen an. "So gut wie weg." "Dann geh doch am besten und schau nach Katharina, sie ist immer noch nicht aufgewacht."

Sabine nickte, machte sich auf den Weg zum Schuppen. Etwa sechs Stunden musste es jetzt her sein, dass sie aufgewacht war, wenn sie sich am Stand der Sonne vernünftig orientiert hatte.

Kevin und Tim hatte sie - so hatte Sabine es von den beiden erzählt bekommen - im Wald gefunden. Sie und Katharina. Sabine war nur kurz darauf aufgewacht, hatte sich erstaunt wiedergefunden im Schuppen des Bauernhofes der den beiden Freunden scheinbar gehörte.

Gerade diesen Schuppen betrat sie nun wieder um nach Kathi zu sehen. Die war inzwischen aufgewacht. Zumindest saß sie aufrecht im Stroh, blickte sich voller Verwunderung um.

"Sabi!" freudig sprang sie auf als sie das andere Mädchen erkannte. Kurz umarmten sich die beiden, dann begann Katharina schon zu reden. "Wo sind wir denn hier? Ich kann mich nur noch ans Cafe erinnern und dann ist alles in meinem Kopf dunkel. Ich bin schon ne ganze Weile wach, aber ich hatte irgendwie Angst rauszugehen."

Sabine legte in einer beruhigenden Geste den Kopf schief. "Da musst du dir überhaupt keine Gedanken machen, Kevin und Tim sind wirklich lieb." Sie seufzte herzergreifend und plötzlich verschwand das Lächeln aus ihrem Gesicht.

"Ich hab keine Ahnung wo wir hier sind Kathi. Es scheint wie in einer anderen Welt, sie ähnelt dem Mittelalter.. aber ist doch gleichzeitig ganz anders... Ich weiß nicht wo wir sind... und ich weiß auch nicht wo die anderen sind. Wir.."

Ein lauter Knall riss beide aus ihrem Gespräch heraus, dann begann Kevin draußen zu schimpfen.

"Verdammt!! Spinnt hier?! Räumt gefälligst die Kisten wieder zusammen... einfach gegen den Stapel laufen. Habt ihr denn sonst keine Probleme...?"

Beide schritten gleichzeitig zur Tür , öffneten sie vorsichtig, blickten hinaus.

Draußen stand ein hochgewachsener Junge mit kurzen schwarzen Haaren, die von einem Stirnband aus dem Gesicht gehalten wurden, die Haut gebräunt, durch die bäuerlichen Arbeiten gut gebaut.

Sie pfiff leise, fast unhörbar, bekam dafür einen zustimmenden Blick von Sabi. "Nett nicht wahr?" Katharina nickte. "Ja.. wirklich nett." Ein Stoß in die Seite riss sie aus ihren Gedanken. "Denk nicht mal dran Kathi.. der gehört mir.."

Das andere Mädchen nickte bestätigend, legte dann jedoch den Kopf schief. "Sag mal hattest du vorhin nicht einen zweiten Jungen erwähnt?" Noch bevor Sabine antworten konnte hörten sie draußen erneuten Krach erinnerten sich daran dass wohl irgendjemand neues aufgetreten war.

Ein erschrockenes Keuchen entkam beiden als sie erkannten wer da plötzlich stand. "Basti!! Stefan!! Maxi!!" bevor einer der drei in irgendeiner Weise reagieren konnte, wurde die Tür des Schuppens vollkommen aufgerissen, die Mädchen ihnen um den Hals gefallen.

Kevin stand nur vollkommen verblüfft daneben.

"Scheint ja ein interessanter Haufen zu sein."

~*~

"Ihr wollt mir allen ernstes erzählen ihr kommt aus einer anderen Welt?" Fünf Jugendliche nickten bestätigend, warteten ab ob von dem Besitzer noch irgendeine Reaktion kommen würde. Der schüttelte jedoch nur ungläubig den Kopf.

"Das ist... sie hatten also doch Recht." Verwirrte Blicke. "Wie sie hatten Recht? Wer hatte Recht und womit?" Kevin lehnte sich ein Stückchen vor, begann langsam zu sprechen.

Sie sa0en alle zusammen am Tisch im Wohnzimmer des Bauernhofes, hatten bis gerade eben zusammen gegessen, während Sebastian, Maximilian und Stefan erzählt hatten wie sie hierher gekommen waren.

Alle drei waren alleine aufgewacht. Nach und nach hatten sie sich jedoch getroffen, waren zusammen durch ein Land gewandert, dass ihnen vollkommen fremd erschien.

Gestern hatten sie die menschenleere Landschaft dann endlich hinter sich gelassen ein kleines Dorf erreicht. Dort jedoch hatten die Menschen nicht mit ihnen gesprochen, waren ihnen nur ausgewichen.

So hatten die drei Jungen das Dorf so bald wie möglich wieder verlassen, sobald ihnen aufgefallen war, wie sehr sie durch ihre Kleidung auffielen.

Doch Hunger und Durst hatten sie zu diesem Bauernhof getrieben. 'Beeren und Wasser sind nun mal doch nichts gegen eine vernünftige Mahlzeit.' Hatte Maxi lachend gesagt und nach einem weiteren Stück Fleisch gegriffen.

"Es ist alles nicht allzu besonderes.", begann er zu erzählen und die anderen waren verwundert dass er die Stimme plötzlich senkte, beinahe schon flüsterte.

"Es gibt sogenannte Propheten bei uns. Sie sind nicht sehr angesehen und der Kaiser hat ihre Prophezeiungen auch eigentlich verboten. Aber es ist ein offenes Geheimnis, dass sie schon seit Jahren eins prophezeien... dass irgendwann einmal Menschen aus einer anderen Welt kommen würden und dem Krieg endlich ein Ende setzen werden."

Sebastian zog die Stirn kraus. "Krieg?" "Ja..." Kevin lehnte sich zurück, wie als wäre das verbotene Thema jetzt vorbei und man könne wieder normal reden. "Hier in dieser abgelegen Gegend merkt man es zwar auf den ersten Blick kaum, aber im ganzen Land herrscht Krieg. Ihr müsst euch das so vorstellen. Das Land ist mehr oder weniger in vier Teile aufgeteilt. Die Grenzen war nie so genau gesehen, aber dann.. irgendwann fingen die Teile an gegen die Grenzen zu rebellieren. Sobald ihr an die Grenzen geratet werdet ihr sehen was ich meine."

Er war aufgestanden und hatte in einer Kiste etwas rumgewühlt, nun breitete er eine Karte auf dem Tisch aus, die anscheinend das Land zeigten in der sie sich befanden.

Im ersten Moment erinnerte Maxi das ganze an einen Kuchen. Tatsächlich wenn man die Karte vergröbern würde, wäre wohl eine kreisförmige Fläche herausgekommen, in vier Teile wie Kuchenstücke unterteilt, nur der mittlere Part ausgenommen.

"Ihr befindet euch hier in Akema. Akema ist ein Land das auf der Basis der vier Elemente Wasser, Feuer, Erde, Wind. Er zeigte bei jeder Nennung der Elemente auf einen Teil des Landes.

"Wir befinden uns momentan im Teil der Erde.", er seufzte herzergreifend. "Bis vor kurzem hat man den Krieg nur an den Grenzen bemerkt, aber inzwischen... die Kräfte der Elemente werden im Krieg aufgebraucht, das Land bringt keine Erträge mehr. Wir werden auch diesen Bauernhof aufgeben müssen. Tim ist bereits in der Stadt um die Wohnung vorzubereiten."

"Aber was ist das hier?!" Stefan, der bis jetzt still gewesen war, schien sich entschieden zu haben die Tatsachen einfach zu akzeptieren. Wenn sie in einer anderen Welt gelandet waren.. gut dann waren sie das halt. Er würde den Tatsachen ab nun einfach mutig ins Angesicht blicken.

In diesem Moment zeigte er auf den runden Punkt im inneren des Landes. "Das ist Takeemu, das Innere unseres Landes. Nur dort herrscht noch Frieden. Es ist nicht weit weg von hier, ein vielleicht zwei Stunden. Dort ist momentan Tim, auch ich werde morgen aufbrechen."

Er blickte von der Karte wieder auf.

"Ihr habt vorhin erwähnt, dass Leute von euch fehlen." Sabine seufzte, bevor sie begann zu erklären. "Naja.. wenn man mal annimmt, dass wir tatsächlich in eine andere Welt befördert wurden, dann kann es eigentlich nur zu dem Zeitpunkt geschehen sein, an den wir alle uns als letztes erinnern, also unser Treffen vom Cafe... und das würde bedeuten, dass auch der Rest von uns also Philipp, Andreas und Jan hier sein müssen. Das Problem ist nur.. wenn man auf diese Karte schaut, sieht man das sie überall sein könnten."

Sie machte eine ausschweifende Bewegung um zu zeigen was sie meinte.

Kevin bemerkte die deprimierten Blicke, durchbrach die Stille mit einem Grinsen im Gesicht.

"Also wenn ihr sie irgendwo findet, dann nur hier - in Takeemu."

~*~

Maxi kuschelte sich mehr in die Decken, ignorierte dabei die Tatsachen, dass er Stefan seinen Teil der Decke klaute. Auch wenn es sich hier um einen Bauernhof handelte, waren nicht unendlich viele Zimmer vorhanden. So hatten zwei von ihnen sich ein Bett teilen müssen.

Stefan jedoch beschwerte sich nicht obwohl er noch wach war. Er lag nur stumm da, starrte an die Decke.

Irgendwann reichte es Maxi, er richtete sich auf, blickte seinen Schulfreund an.

"Red schon Stefan.. was ist los?"

"Hast du nichts gemerkt? Basti und Philipp hängen doch seit einigen Monaten nur noch zusammen.. aber Basti hat Philipp heute Abend kein einziges Mal erwähnt, von Andreas hat er geredet von Jan auch, aber über Phil hat er sich ausgeschwiegen."

"Na und?!" Max zuckte mit den Schultern. "Gab es halt Ärger zwischen den beiden. Ich weiß nicht wo dein Problem liegt."

Auch Stefan richtete sich nun auf, blickte den braunhaarigen Jungen an. "Verstehst du denn nicht? Wir sind in einer fremden Welt, wissen nicht wo wir sind oder was wir tun sollen. Wie sollen wir das alles denn durchstehen wenn wir uns nicht einmal auf uns gegeneinander stützen können? Alles was wir noch haben ist uns."

Maxi konnte nicht anders als schweigen.

~*~

Dunkelheit. Nur kleine Kerzen, ließen die Silhouetten der Gegenstände in dem höhlenartigen Raum erkennen. "Herr? Sino hat die Neuen gefunden. Wir können jederzeit zuschlagen."

Rote Augen leuchtend in der Dunkelheit, brennend voller Hass.

"Nein wir warten noch." "Aber Herr.", Das kleine Wesen kroch näher auf seinen Herrscher zu, senkte demütig den Kopf als es erwiderte: "wieso sollten wir warten? Noch sind sie schwach sie sind..." "Schweig!" Die Stimme wie ein drohender Donnerschlag. Gehässiges Grinsen einem grellem Blitz gleich.

"Wir werden abwarten. Sie werden die Kräfte der Elemente nicht nutzen können. Das Gleichgewicht ist gestört. Wenn alles gut läuft werden die Ankömmlinge sich selbst zerstören. Und unser kleiner neuer Soldat wird uns dabei helfen."

Ein Spiegel aus Wasser. In ihm das Abbild eines 17 jährigen Jungen mit kurzen blonden Haaren, sturmblauen Augen. Wie er trainierte mit Schwert und Schild zusammen mit Wesen wie das kleine in dem Saal.

In ihm das Bild Philipps.

TBC

Das hat er übrigens wirklich mal gesagt ^^;; da muss man sich doch was denken *g*

So.. Fotos also.. geht mal auf (man muss meines Wissens bei Yahoo angemeldet sein *keine ahnung davon hab* *fotoalben der mutter sei*) und dann einfach auf Stufenfahrt klicken... zu den Personen aus dieser Geschichte. Auf dem ersten Bild im Album: links Jan, in der Mitte Andi, rechts Maxi, Bild 17 8das erste auf der zweiten Seite) links Philipp, Mitte Basti, rechts der zweite Andi aber der ist unwichtig *G*) von Stefan hab ich im Bus leider kein Bild.. der hat sich nur verkrochen. ^^ Ich hoffe das es diesmal klappt. ^^;;