Sturm

Ich schaue mit leeren Augen zum Himmel auf
Dunkelheit bricht über mir zusammen
Der Regen verschluckt alles Licht.
Ich merke es kaum.

Donnergrollen, so laut, dass die Erde bebt
Blitze, die alles erhellen
nur meine Gedanken nicht.
Nichts kann mich begreifen lassen...

So lange mich die Erinnerungen nicht loslassen
so lange ich immer wieder dein Gesicht sehe,
wenn ich die Augen schließe,
so lange werde ich hier bleiben.

Wenn die Welt im Wasser ertrinkt
und die Erde sich auftut
um mich zu verschlingen
dann ist es mir egal.

Denn das einzige was für mich zählte
ist jetzt nicht mehr wichtig
weil es kann ja niemals sein
wovon ich geträumt vor langer Zeit.

Immer noch tobt der Sturm um mich herum
doch der in meinem Inneren legt sich
ich beginne zu verstehen
doch nun ist es zu spät.

Ich wollte doch auch nur
ein wenig Glück.
Einst hatte ich einen Traum...
...einen Traum von dir.