Der Alb

Des Nächtens schleicht er sich in mein Zimmer
flüstert mir Worte, grausam wie tausend Kriege
Eine Illusion für eine Nacht - doch für immer
Lachend sieht er wie ich gekrümmt im Bette liege

Dunkelheit, Geräusche die lauter werden
verzweifelt versuche ich dem zu entfliehen
doch es ist als würd ich einen Stein ziehen
Schon liegt mein Leib auf Erden

Eine Last drückt mich zu Boden, zerquetscht mich
Furcht durchzuckt meinen Körper, wie ein Blitz das Firmament
der Donner folgt, wie auf's Wort,
nimmt meinen Verstand mit sich fort
Es folgt ein weiterer Blitz, der meine weiße Haut verbrennt
der Körper von sämtlichem Fleisch entledigt sich

So liege ich nun da, der Alb hatte seinen Spaß
nun bin ich meiner eigenen Furchtgedanken Fraß
Ist dies das Ende? Was hab ich im Leben alles versäumt?
Oder ist gar alles nur Illusion, alles nur...geträumt?