Heute lüge ich dich mal nicht an, wie sonst. seh dein Gesicht, deine Blicke ärgern mich. Verschliesse meine Gedanken, weise die Wut in Schranken, verschwinden in die anonymität kann ich nicht mehr. es ist jedoch lange her, dass ich etwas fand. du näherst dich, ich seh in dein Gesicht. Was ist mit deinen Augen? Offen, sind sie, vor schreck geweitet, dein Mund schreit ohne Ton langsam wirst du bleich, Angst umspielt deine Miene. nicht lange hab ich das vorbereitet, zu kurz war die Zei, wie in Slo/Mo fällt dein Körper hinab. Wars das schon? Was wäre wenn ich bliebe? Doch nein, ich muss weg, nichts mehr zu tun, mein Arm sackt herab, die Waffe verschwindet, langsam dreh ich mich um. Hör nur noch die Regentropfen, die sich auf dich legen, nun kannst du ruhn.

Eine weiße Rose leg ich auf dein Grab, mag sie liegen, dich begleiten auf der Reise, die ich für dich gebucht und dafür bezahlt. Doch was wird mein Lohn dafür sein? In der Geschichte Dunkelheit verschwinde ich als Randnote Und lass nur Tote und Leere hinter mir zurück. Doch das ist mein höchstes Glück. Allein wir sind allein, wir kommen und wir gehen ganz allein