Langsam vergeht des donners dröhnen
Die krieger stehn sich gegenüber,
nein, ein ende im schönen kann es nicht geben
vorwärts zu mord und brand, hinein in den todesstrudel
sieger und verlierer, wer kann es erkennen,
wie die beserker schlagen, treten und stechen sie aufeinander ein
die feigen rennen, der tag neigt sich dem ende
doch selbst die nacht hemmt nicht des kampfes glut
die trommeln schlagen und weithin schallt der klang von stahl auf stahl
bringt der schreckliche morgen die wende, stillt er die wut
freunde, verwandte und feinde liegen einträchtig, erschlagen, auf dem feld
den überlebenden der ruhm nicht schmeckt
zu teuer ist er erkauft mit herzblut,
verwundet vom feld getragen
lange noch hört man das klagen der weiber an den feuern

ob mann, sohn oder vater jede zahlt den preis für das ungewollte
nur einer ist sieger, denn schon regen die kinder ihre glieder
rache ist in ihrem geist, wild und heiß pochen die herzen
die ohren überhören kummer und schmerzen
auf dass sie zahlen die blutschuld und tilgen die schmach
ihr gefallenen, könntet ihr nur bei uns sein
wir hätten keinen grund uns zu opfern
wir ließen den hass allein
soll er an sich selber nagen und sich fragen "Wieso?"
wenn er dann kommt in unsern geist, lasst nein die antwort sein
ach wär das schön, das land würde erstrahlen, ihr werdet sehn

doch die essen sind kalt, das land ist leer
das lachen erstarb und die freude fiel in kampf,
hingemäht vor dem feinde, wie ähren durch den schnitter
wut und verzweiflung halten reiche ernte
und auch die nächste schlacht kommt an einem nahen tag
wer gewinnt ist egal, denn es werden weitere folgen,
nie wird es stoppen, mag das unser schicksal sein
tragen werden wir es nicht allein