Ok, nun noch ein machwerk, wahrscheinlich einer der gründe, warum ich so
"Morbides" zeug schreibe.
Ein tag wie jeder andere,
lange konnte ich nicht schlafen,
geweckt durch schreie suche ich das telefon
geh in dein zimmer
seh dich dort liegen:
zusammengesackt, die augen leicht geöffnet und reglos.
Verwirrung breitet sich aus,
ich fahre die todesglocken läuten
nur um nicht zu sein in dem haus.
Die ärztin war da, keine möglichkeit.
Ich höre, wie sie dich über mir in dein bett legen.
Trauer erstickte die freude über den tag,
nur noch hilflosigkeit, wut und tränen
ich wünscht der himmel könnte weinen,
so wie ich in den stunden der totenwacht.
viel zu früh holten sie dich raus.
der sensenmann ging und verwandte kamen
nahmen seinen platz an deiner seite ein
deine nachfahren umringten dich,
wie im leben, so im tode,
wer nicht da war wurde benachrichtigt
tage später liessen sie dich hinab ins kalte bett neben deinen mann.
Taten die letzte pflicht/ den letzten gang
Dein weggang riss eine lücke,
die wir nicht füllen
Nun ist dein zimmer meines geworden
Ich kümmer mich um deine tiere,
doch du fehlst mir, deine stimme, deine art.
Alles ist vergangenheit
Nun kann ich nur hoffen:
wir sehn uns wieder
Versprochen!!!