Ein Stein, ein Stein, geschenkt von Dir
Als Abschiedsgruß
Und kalter Kuß
Wie eine fromme Gabe
Verleiht die letzten Kräfte mir
Die ich seit Jahren habe

Ein Stein, ein Stein, der ruft nach mir
Erinnert mich
Wie inniglich
Ich Dich noch lieb' beizeiten
Für immer treu versprech ich Dir
Dich in mein Heim zu leiten

Mein Lieb, mein Lieb, einst schworen wir
In guter Zeit
Wie bösem Leid
Zu ehren uns'ren Bund
Und sei das auch nicht wichtig Dir
Für mich sei es der Grund

Mein Lieb, mein Lieb, Du nahmst mir Zeit
Dein Lachen fiel
Wie Glockenspiel
Vergabst Du auch mein Leben
Nun endlich reicht der Arm so weit
Uns neue Zeit zu geben

Der Stein, der Stein, er rufet mich
- mein Namensmal.
Verhöhnt die Zahl
Sobald die Sterne sprießen
Wie Jede Nacht so suche ich
Dich endlich zu begrüßen

Der Stein, der Stein, er rufet laut
In fahlem Licht
Da rühre ich
Die eisig-steifen Glieder
Erst wenn der neue Morgen graut
Da kehr ich zu ihm wieder