Titel: Auf der Suche

Disclaimer: Alles meins

Warnung: Depri

Kommentar: (Wähhh, tut mir leid! Ich hab das alles, Kommentar eingeschlossen, gestern Abend geschrieben.... Da seht ihr, was dabei rauskommt... Nur nicht ernst nehmen^^. -Warum ich es trotzdem reinstelle? Geltungsbedürfnis^.^ ---Gott, nehmt mich bloß nicht ernst!!!!! --- -.-° Ich glaub ich werde schizophren......)

Ich hab es aus der Sichtweise der einzelnen Personen geschrieben. Es ist konfus und sagt wohl nicht viel aus, aber es war glaube ich wichtig für mich. Ich habe keinerlei Ähnlichkeit mit Benny und trotzdem sind wohl ziemlich viel meiner Gefühle mit eingeflossen. Ach, ich weiß auch nicht. Ich hoffe ihr hattet ein frohes Osterfest^^

Widmung: Gewidmet ist das demjenigen, den ich noch nicht gefunden habe und wohl auch nicht finden werde. Denn Happy Ends gibt es nur in Geschichten. Außerdem all jenen, denen es ähnlich geht und denen, die diese Story berührt hat (Ich weiß, wenige^^).

Ach ja, das Ende ist verkackt, ich weiß -.-°°°. Naja Shit Happens^^

Auf der Suche

Benny

Ich sehe es genau. Ich sehe wie dein Herz bricht, wie deine Augen sich mit Tränen füllen und mich trotzdem voller Liebe anschauen. Wie kannst du das nur? Soeben habe ich dir gesagt, das es mit uns aus ist. Ich habe dir meinen neuen Freund vorgestellt. Und trotz allem verachtest du mich nicht? Du bist ein erstaunlicher Mensch, Tino. Eine klare Träne rinnt über deine Wange. Ich verstehe es ja selbst nicht. Wieso auf einmal? Wieso hast du mir nicht gereicht? Warum fühle ich tief in meiner Brust diese Sehnsucht? Wieso konntest du mich nicht erlösen? Wieso konntest du mich nicht von dieser Sehnsucht erlösen? Und als der Nächste kam, da warfst du mir nichts vor. Warum? Du hattest allen Grund dazu. Du nahmst nur still deine Sachen und gingst auf meinen neuen Freund zu. Und was du dann getan hast, traf mich tief. Du gabst ihm die Hand und wünschtest ihm, das er nun der Letzte wär. Das er nicht zerbricht unter dieser wilden Gier nach immer mehr. Und du wünschtest mir Erlösung. Erlösung für mein suchendes, sehnendes Herz.

Dann gingst du schweigend aus meiner Wohnung.

***

Tino

Und als der Nächste kam da war es wie es war. Ich hatte es schon geahnt, von Anfang an gewusst, es würde nicht ewig halten. Und als der Nächste kam, da warf ich ihm nichts vor, bin nur mächtig traurig, das ich es nicht geschafft hatte dich zu halten, an mich zu binden. Das ich deine Sehnsucht nicht stillen konnte. Doch was suchst du Benny? Nach was genau sehnt sich dein Herz? Wie kommt es, das du immer auf der Suche bist, nie zur Ruhe kommst. Ich hoffe, das er dir das geben kann, was ich anscheinend nicht besitze. Ich wünsche dir, das du erlöst wirst. Und ich wünsche mir, darüber hinweg zu kommen.

***

Benny

Ich habe es schon gewusst. Warum habe ich überhaupt etwas mit Holger angefangen? Der Sex war nicht schlecht, er ist ein lieber Junge, wir ergänzen uns. Doch was suche ich? Warum reicht es noch nicht? Warum werdet ihr alle leer, so schrecklich leer? Ich weiß nicht, wann ich es dir sagen soll. Immer wenn ich dich rief, dann sah ich in dein strahlendes lächelndes Gesicht, in deine glitzernden Augen. Soll ich es beenden? Ist das barmherziger?

Wir sind in einer Schwulenbar. Natürlich, Tino ist auch hier. Und als ich mit Holger Schluss machen wollte stand er auch in meiner Nähe. Doch Holger kam mir zuvor. Er legte mir einen Finger auf die Lippen und sprach:

"Einmal ich, einmal du, einmal er an deinem Mund. Wer erlöst dich von der Sehnsucht, macht dich gesund?" Während er dies sagte, deutete er auf Tino und auf einen anderen Ex von mir.

Da rann mir eine einzige Träne übers Gesicht. Holger sprach das aus, was jeder wusste und ich nur verdrängte. "Aber warum. warum gingst du trotzdem mit mir?" Traurig lächelte Holger mich an. "Aus dem gleichem Grund, wie jeder hier: Ich wollte so gerne der Letzte sein. Derjenige, der dich binden kann, der deine Sehnsucht löscht und deine Suche beendet. Ich wünsche dir wirklich, das deine Sehnsucht irgendwann verschwindet, deine Suche unbedeutend wird."

Damit verschwand auch Holger aus meinem Liebesleben.

Und ich wusste nicht, was ich suche. Ich verließ sofort die Bar, irrte ziellos in der Gegend umher. Zum ersten Mal erkannte ich es: Ich war ein Suchender, der sein Ziel nicht fand, weil er nicht wusste, welches er verfolgte.

Ich weiß nicht warum, doch immer wieder vergaben mir meine Freunde, das ich bei ihnen nicht zur Ruhe kam.

***

Tino

Seit einem Jahr irrt er nun schon herum. Und er weiß immer noch nicht, was genau er sucht.

Warum ist er so rastlos? Und warum weiß selbst mein Freund Holger nicht, wie ihm zu helfen ist? Es ist keine pure Neugier, kein Ausprobieren. Gerade weil das jeder weiß kann ihm keiner Böse sein. Man merkt immer wieder seine Unruhe. Das ganze Jahr über zahllose Affären. Warum findet er ihn nicht? Denjenigen, der es schafft ihn zu halten, der die Kraft hat?

***

Holger

Er kommt nicht zur Ruh. Er findet es nicht. Vielleicht wird er es nie finden. Was verdammt noch mal sucht er? Und warum ist es gerade für ihn so schwer, es zu finden?

***

Benny

Ich ging endlich wieder mit Tino und Holger aus. Nach einem Jahr zahlloser Affären war ich es leid. Seit einem halben Jahr nun habe ich mich verkrochen. Jetzt hatten die beiden mich gezwungen wieder auszugehen. Doch was, wenn diese Sehnsucht wieder zurückkommt? Wenn ich wieder Suche und nicht finde?

Die Bar war voll und wir quetschten uns hinein. Natürlich fielen mir viele Gesichter auf, die ich kannte und jeder schaute mich mitleidig an. Ich ertrage es nicht! Verdammt noch mal. Ich ging auf Toilette und rempelte dabei einen jungen Man an. Mich entschuldigend ging ich zielstrebig weiter.

Als ich zurück kam unterhielt sich eben dieser Mann mit Holger und Tino. Die beiden stellten ihn mir als Martin vor.

Er war schön, ohne Frage, doch ich war besessen von Angst. Er würde es auch nicht sein. Ich wusste nicht mal, woran ich es erkenne. Ich weiß nur, das die Küsse nach einiger Zeit leer wurden. Als hätte ich sie ausgetrunken.

Doch ich hatte die Rechnung ohne Tino und Holger gemacht. Ich weiß nicht wie es kam, doch plötzlich küssten Martin und ich uns.

Und da spürte ich es. Es war, als würde ein Eisenband von meinem Herzen fallen und Tränen begannen mir übers Gesicht zu laufen.

Er war endlich da.

Der Letzte.