Wald der Träume

Hinter den Spiegeln der Vernunft
verbirgt sich der Träume Zunft
Schillernde Wesen ohne Substanz
ewige Wirbelstürme im Farbtanz

Magisch erweckt zum Leben
tief und bezaubernd wie ein Wald
genährt von Wunsch und Streben
Zeitenlos und doch unglaublich alt

Nie von wachen Augen erblickt
jedes müde Wort er erstickt
Bettet es in seine warme Erde
auf dass es zu Silber werde

Seine Wurzeln reichen tief
bis an den Anfang jeder Zeit
als selbst die Uhr noch schlief
in raumloser Unendlichkeit

So trifft sich alles was ist und wird
allabendlich dort wo der Wind regiert
Wenn jedes Blatt im Traumwald seine Stimme erhebt
und selbst die Blinden und Tauben mit Magie belebt