Jenseits von Leben und Tod

Gedanken entfliehen mir
wie mein Letzter Atemstoß
Alle ziehen sie hin zu dir
Treiben zu dir wie ein Floß

auf dem Strome eines Abendliedes
mit der Sehnsucht als Steuermann
Entflohener Diamant meines Augenlides
der nie mehr zurückkehren kann

Deine Reflektionen kleiden meine Seele
in ein Licht das langsam erblindet
Deine letzten Worte stecken in meiner Kehle
Ein Verhängnis das keine Umkehr findet

Auf den Wogen der Zeit treibt mein Leib
ohne Ursprung und Ziel
Denn all das warst wohl du, mein Weib
Das nun von mir fiel

Wie von einer Klippe im Abendrot
um mit dem Licht des Morgens aufzuerstehen
und der Sonne Strahlen entlang zu gehen
Bis jenseits von Leben und Tod