Namenloser Schmerz

Wie Nebel senkt sich Trauer auf mein Herz,
Durchtränkt mich, spürbar nun mit allen Sinnen,
Mein Leben lähmt ein namenloser Schmerz.

Dumpf jedes Lachen, hohl ist jeder Scherz,
die düstre Leere duldet kein Entrinnen;
Wie Nebel senkt sich Trauer auf mein Herz.

Ein schwaches Rufen ringt sich himmelwärts –
Wie kann ich Hoffnung, Zuversicht gewinnen?
Mein Leben lähmt ein namenloser Schmerz.

Schwach und zerrissen, mein Verstand gewährt's,
dass dunkle Schleier ihre Fesseln spinnen,
Wie Nebel senkt sich Trauer auf mein Herz.

Kein Auge sieht's, kein Freundesherz erfährt's,
Wie Tränen stumm aus meiner Seele rinnen.
Mein Leben lähmt ein namenloser Schmerz.

Du fragst warum – kein Wort, kein Rat erklärt's –
Nur Tränen, die die Ewigkeit durchrinnen.
Wie Nebel senkt sich Trauer auf mein Herz,
Mein Leben lähmt ein namenloser Schmerz.

1.6.04