Fragen

Sie brennen in meiner Seele,
nagen an mir und fressen mich innerlich auf:
Fragen, Befürchtungen, die sich nähren
von meiner erbärmlichen Schwäche.

Ein Wort von dir, eine Geste,
könnte sie alle zerstäuben ins Nichts.

Doch ich wage es nicht,
bleibe stumm, gelähmt von Angst,
Angst, schon wieder das Falsche zu tun,
Angst, dich ganz zu verlieren.

Ich schneide die Fragen in meine Haut;
dort kannst du sie nicht mehr entziffern.

3.6.04