Wäre die Hoffnung ein Stern

Wäre die Hoffnung ein Stern,
ich würde sacht meine Hand an dein Kinn legen
und deine Augen auf ihn emporrichten.

Wäre die Hoffnung eine Frucht
in den höchsten Zweigen eines Baumes,
ich würde hinaufklettern
und sie für dich herunterholen.

Wäre die Hoffnung eine Feder im Wind,
ich würde ihr nachrennen und sie einfangen
und dir damit sanft die Tränen von den Wangen streicheln.

Wäre die Hoffnung eine Perle
auf dem Grund des Meeres,
ich würde hinabtauchen und sie suchen,
um sie dir ehrfürchtig zu Füßen zu legen.

Wäre die Hoffnung mein Mantel,
ich würde ihn ausziehen
und liebevoll um deine zarten Schultern schmiegen.

Die Hoffnung ist real,
die Hoffnung ist lebendig,
die Hoffnung ist ein Stern,
und er lässt sich behutsam nieder
in deine ausgebreiteten Hände.

28.11.04

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Für dich, K..
Erinnerst du dich an deine Zeichnung „Faith"? Daran musste ich bei der letzten Zeile denken.