Mit leerem Blick ins Nichts starrend –

nicht einmal ein Lächeln ist geblieben,

keine Wörter welche sonst so lieblich aus deinen Lippen schalten,

die ich zuckersüß mit einem Kuss besiegelte,

einst...

Deine Körperkonturen flackern wie ein Wasserbild blass in meinen Erinnerungen,

der Körper der mich einst hielt in seinen Armen

und in dem ich jeden Atem verlor in der Hoffnung zu erstarren!

Mit der Hand über sanftesten Stoff streichend um das Gefühl zurück zu holen..

welches bewirkt wurde von deiner Hand-

als sie über meinen Körper glitt!

Eingehüllt in tausend Decken geben sie mir doch nicht die Wärme,

die du mir allein mit einem Hauch deines Atems gabst…

Zitternd vor Einsamkeit,

klammernd an alles was vergangen ist und nie hätte enden sollen,

in tiefem Optimismus das es wiederkehrt zu mir!

Die müden Augen reibend,

die an einer Seele hängen, die keinen Sinn sieht zu Ruhen in einem Bett welches nicht lockt,

wie eine kahle verdorrende Wiese!

Jedes Aufwachen ein neuer Schock,

ein neues Erwachen alleine,

in einem nutzlosen Morgen ohne dich!

11.04.05