Göttin

Plötzlich stehst Du vor mir
Meine Sehnsucht
Fast nackt
Sehe ich Dich
Freizügig bist Du
Wie es erzählt wird

Deine weißen Wächter
Versperren mir den Weg
Zu Dir
Lass mich näher kommen
Lass mich Deine
Starke Schulter sehen

Du provozierst mich
Kann meinen Blick
Nicht abwenden
Von Dir

Deine Größe
Macht mich schwach
Deine Kälte
Lässt mich zittern
Du hast das Feuer
In mir entfacht

Schon viele hatten Dich
Frauen und Männer
Nicht alle
Waren willkommen

Nun bist Du ganz nah
Ich spüre Deinen Atem
Ich sehe das Glitzern
Zwischen Deinen Schenkeln

Ich kann mich nicht
An Dir satt sehen
Ich will Dich
Berühren
Will Dich unter
Meinen Fingern spüren

Du bist unersättlich
Du willst auch mich
Ganz und gar
Meine Demut
Meine Hingabe
Meine Liebe

Du willst mehr
Als ich geben kann
Ich bin
Nicht bereit
Lass mich
Gehen

Ich komme wieder
Chomolungma
Mutter Göttin

Everest
Wie sie dich
Schamlos nennen.