Scherben

Hier stehe ich, in meiner geöffneten Hand
die Scherben meines Lebens.
Eine kleine Träne glitzert daran,
warm, verloren, haltlos.
Meine Augen spiegeln sich darin,
dunkel, gequält, ratlos.

Herr – wo ich nur zerbrochene Träume sehe –
erhebe meine Augen zu dir.
Herr – wo mein Herz trostlose Tränen blutet –
berge sie in deinen Armen.
Herr – wo mein Weg im Nichts endet –
lass deinen beginnen.

7.3.05