Fest der Wandlungen

An alle, die mich hauen wollen, weil es so lange gedauert hat, das nächste Kapitel zu posten, haut mich! Ihr habt ja Recht. Das Kapitelchen war schon längst überfällig, um es vorsichtig auszudrücken.

Und ja, auch die nächsten Kapitel der beiden anderen Projekte stehen in den Startlöchern.

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Investitionen

Die nächsten Tage flogen für Tarson nur so dahin. Es gab noch vieles zu erledigen und bald erkannte er, dass die wenigen Wochen bis zu seiner Abreise viel zu kurz dafür waren. Die kleine Dachwohnung, die seit dem Tod von Serano Balrom seine Heim war, brauchte einen neuen Besitzer und obwohl die ersten Interessenten nicht lange auf sich warten ließen, machten doch die Behörden seinen Bemühungen einige Male zunichte, bis er doch endlich die Wohnung an den Mann, genauer gesagt an einen älteren Historiker gebracht hatte.

Nebenbei besuchte er fast täglich Immara, einerseits um sie vielleicht doch noch zu überzeugen, mit ihm zu kommen, andererseits auch, um tatsächlich ein paar Brocken Auarin zu lernen. Er hatte nicht vor, dort unten zu zeigen, dass er diese Sprache beherrschte, denn die Auir sprachen in der Regel ausgezeichnet Tanibedisch. Es war vielmehr so, dass er wissen wollte, was die anderen sagten, wenn sie meinten, er würde sie nicht verstehen. Doch Immaras Auarin-Stunden erwiesen sich bald als schrecklich teuer – sie wurden ihm schließlich nicht als Unterrichtstunden verrechnet – und er hätte sich diese Sprachenidee schnell aus dem Kopf geschlagen, wenn er nicht noch einen beträchtlichen Teil von Balroms Vermögen besessen hätte. Es tat ihm nicht weh, dieses Geld auszugeben, im Gegenteil. Je rascher es dahinschwand, desto schneller verloren die Erinnerungen an seinen Tod ihren Schrecken. Ganz vergessen würde er ihn nie, daran hinderte ihn schon der tägliche Blick auf seine Hände – bevor er die Handschuhe überstreifte. Doch die anderen wertvollen Besitztümer von Balrom würde er behalten, die drei Bücher über Dämonologie und natürlich die Rose, obwohl sie alle sein Leben kosten konnten, die Bücher, falls man sie bei ihm entdeckte und die Rose sogar, wenn er sie falsch behandelte. Tarson hatte sich kein einziges Mal gefragt, ob die Gefahr, die die Pflanze mit sich brachte, den Nutzen aufwiegen konnte, falls er überhaupt jemals Nutzen aus ihr ziehen konnte. Natürlich würde ihre Anwesenheit ihn irgendwann auffressen, wahrscheinlich bevor er sie zum Blühen brachte, aber es war eine Jh'taraith-Rose und es gab die kleine Chance, sie zum Blühen zu bringen. Außerdem wurde er schon zerfressen und wahrscheinlich würde seine Krankheit in spätestens zehn Jahren so schlimm sein, dass er sie selbst dann nicht mehr verbergen könnte, wenn er mehr als nur ein Paar Handschuhe trug – falls er bis dahin überhaupt noch am Leben war.

Bei einem Trödelladen fand er schließlich sogar zwei Bücher über Haagest, beide mit Sicherheit nicht mehr auf dem neusten Stand – das aktuellste stammte aus der Zeit von Cumet IV – doch würden sie ihm einen Einblick in das Leben auf Haagest bieten können. Zum Lesen kam er allerdings bei all seinen Vorbereitungen und Unterrichtsstunden nicht, doch die Schiffsreise würde schließlich lange genug dauern.

Irgendwann, als er sein Gespräch mit dem Vater seines neuen Arbeitgebers schon ganz vergessen hatte, klopfte es an der Tür. Tarson hatte gerade die drei Pfeifratten versorgt, die ihm von seinen Versuchen übrig geblieben waren, und war gerade dabei, sich um die Rose kümmern. Daher blieb ihm vor Schreck zuerst einmal für einen Augenblick das Herz stehen. Er dachte an die Leichen und da vor allem an die von Balrom. Dem traute er durchaus zu, dass er ihn auch noch im Tode verraten würde, und wenn die Stadtwache seine Leiche gefunden hatte… Doch noch war es zu früh Angst zu haben. Niemand konnte ihm irgendetwas nachweisen, er war schließlich vorsichtig genug gewesen.

Tarson stellt die Rose zurück in das Loch in der Wand, setzte den losen Ziegelstein sorgfältig an seinen Platz zurück und schob die schwere Truhe wieder vor das Geheimversteck. Erst dann ging er zur Tür, öffnete sie aber erst, nachdem er sich auf einen Verteidigungszauber vorbereitet hatte. Bei Bedarf konnte er einem Angreifer einen Feuerfunken entgegenschleudern, der zwar bis auf ein paar angesengten Haaren keinen richtigen Schaden anrichten, ihm aber genug Luft zum Verschwinden verschaffen würde. Und zur Not konnte er auch noch auf tödliche Zauber zurückgreifen.

Der junge, blasse Bursche, der draußen geduldig wartete, trug zwar eine Uniform, aber nicht die der Stadtwache, sondern das rot-gelbe Livree eines Dieners.

„Mein Herr Rethan von Othrela schick mich, gelehrter Heer", begrüßte ihn der Bursche und überreichte ihm ein versiegeltes Schreiben.

Vollkommen vor den Kopf gestoßen nahm Tarson den Brief an sich.

„Es geht um den Abschiedsball des jungen Herrn", erklärte der Diener, als Tarson nicht antwortete.

Erst jetzt fand Tarson seine Stimme wieder: „Stimmt, seine Hochwohlgeboren hat von einem Fest gesprochen, bei dem ich seinen Sohn kennen lernen soll. Ich hab es nur irgendwie im Durcheinander der letzten Tage vergessen."

Auf dem bis jetzt ausdruckslosen Gesicht des Dieners erschein ein Lächeln. „Mein Herr hat schon vermutet, dass Ihr Euch vielleicht gar nicht mehr an den Ball erinnern könnt. Ich meine natürlich nicht…"

„Ich weiß schon, wie es gemeint ist", unterbrach in Tarson schmunzelnd, als er bemerkte, wie dem Jungen das Blut zu Kopf stieg. „Und seine Hochwohlgeboren hat ja schließlich Recht; ich hab wirklich nicht mehr daran gedacht. Aber tretet ruhig ein! Hier draußen kann man nicht richtig reden."

„Aber mein Herr hat gesagt, dass ich sofort wieder zurückkommen soll, gelehrte Herr."

„Ich bestehe darauf", widersprach Tarson. „Und lasst ruhig dieses Gelehrte Herr weg! Da fühle ich mich so alt."

„Natürlich, gel…"

Tarson lächelte nachsichtig und öffnete die Tür so weit, dass der Bursche eintreten konnte. „Ihr müsst die Unordnung verstehen, aber ich muss mich schließlich auf einen Umzug vorbereiten. Setzt Euch!" Er nahm schnell die Tasse mit den Resten des Tees vom Frühstück, in dem bereits die erste ertrunkene Fliege schwamm, und stellte sie auf das Fensterbrett.

Der Diener ließ sich mit sichtlichem Unbehagen auf einen Stuhl nieder und sah sich unauffällig – wie er wohl annahm – in seiner Wohnung um.

„Ihr habt wohl etwas anderes erwartet", bemerkte Tarson.

„Ich… nun… Ich hab immer geglaubt, Magier leben in Türmen, Palästen oder etwas Ähnlichem?"

„Ich kennen keinen einzigen Kollegen, der in einem Turm oder gar in einem Palast wohnt, zumindest in keinem eigenen. Kostet eine Menge Geld so ein Turm, von einem Palast ganz zu schweigen. Vielleicht ein Glas Wein? Ich hab einen guten Roten aus Lindan, zumindest hat das der Händler behauptet." Tarson überhörte einfach das gestammelte Nein des Dieners und nahm seine beiden saubersten Gläser aus dem Schrank, genauso wie die Flasche mit dem Wein und gesellte sich wieder zu dem Diener.

„Also", griff Tarson wieder das Gespräch auf, während er seinem Gast und dann sich selbst einschenkte „seine Hochwohlgeboren hat mir etwas von einem Fest erzählt, aber von einem Ball war da nicht die Rede. Trinkt ruhig! Das ist Wein, kein Gift."

Der Bursche nippte an seinem Glas. „Der junge Herr hat auf einen Ball bestanden, um sich von seinen Freunden angemessen verabschieden zu können."

„Tatsächlich? Mein Herr scheint sehr überzeugend zu sein."

„Ist er nicht." Der Diener machte einen weiteren Schluck, und diesmal war es ein richtiger Schluck. „Ephon Rethan kann seinem Sohn nur keinen Wunsch abschlagen."

„Und dann zwingt er ihn dazu, nach Haagest zu gehen? Das überrascht mich schon ein wenig."

„Das war der ausdrückliche Wunsch von Kalander von Othrelas, des jungen Herrn. Wenn der Ephon und Melech Buckdar nicht so gute Freunde wären, könnte er gar nicht so leicht nach Haagest. Aber so…" Der Diener zuckte mit den Schultern. „Beide haben versucht ihm die Sache auszureden, aber ohne viel Erfolg."

„Melech Buckdar von Valenmor, der neue Ephon?"

„Genau der. Der Wein ist wirklich ausgezeichnet."

Tarson nahm nun auch selbst einen Schluck und der Wein schmeckte genau so, wie er befürchtet hatte. „Zu süß", stellte er fest. „Viel zu süß."

„Ihr mögt lieber trockene Weine?" erkundigte sich der Diener.

„Keinen trockenen, sondern sauren Weine, Wein der irgendwo zwischen Wein und Essig steht."

Der Bursche sah ihn unsicher an.

„Nein, ich mach keine Scherze. Dort, wo ich geboren bin, schmeckt jeder Wein so, zumindest die besseren."

„Wo seid Ihr denn geboren?" erkundigte sich der Junge, während ihm Tarson nachschenkte.

„Gent."

Wie erwartet runzelte der Diener seine Stirn. „Aber der Wein von Gent ist doch ausgezeichnet?"

„Nicht in der zwielichtigen Ecke, in der ich geboren wurde. Aber ich bin froh, dass er wenigstens Euch schmeckt. Wie heißt Ihr eigentlich?"

„Mal, Mal Faralen", stammelte der Junge.

Tarson lächelte, eher er das Glas in einem Zug leerte. Faralen, den Namen hatte er doch schon gehört, oder besser gesagt gelesen. Er erinnerte ihn an Azim Deniz, obwohl Tarson nie diese Stadt betreten und auch sonst kaum etwas über sie wusste. Balrom hatte ihm zwar eine Karte hinterlassen, aber… „Faralen? Ist in Eurer Familie vielleicht ein Kartograph?"

Dem Burschen schoss das Blut in den Kopf, doch aus seinen Augen konnte er etwas Ungewöhnliches lesen, eine Mischung aus Stolz und Bedauern. „Mein Großvater war ein ganz guter Kartograph, aber woher…?"

„Hieß Euer Großvater Bennen Faralen?"

Mal nickt verwirrt.

„Nun, dann hab ich sogar etwas für Euch. Wartet einen Augenblick!"

Balrom war immer ungemein stolz darauf gewesen, obwohl er eigentlich nie etwas damit anzufangen wusste. Er hatte es einem reichen Kaufmann aus Azim Deniz beim Kartenspiel abgenommen und so wie er Balrom kannte, war es bei dem Spiel sicherlich nicht ganz fair zugegangen. Fast sofort fand er die weiche Lederrolle, damit das wertvolle Pergament darin nicht zu Schaden kommen konnte. Ohne sich noch vorher zu vergewissern, ob es tatsächlich die richtige war, ging er zurück, stellte sein Glas zu dem Becher am Fensterbrett und zog erst, als Mal sein Glas in die Hand nahm, die große Pergamentrolle aus der Lederrolle. Vorsichtig entfaltete er sie und während er dies tat, wurden Mals Augen riesengroß. Es war ein Bild, das zu gut wie nur viele Linien und Kurven, einige kleine Kreise und vor allem eine unüberschaubare Anzahl von kleinen Vierecke darstellte. All diese Linien waren mit echter Tinte und farbiger Tusche gemalt worden, genauso wie die dazugehörige Schrift, während die Zwischenräume mit Ölfarbe bearbeitet geworden waren, zumindest hatte ihm das Balrom erzählt, als er ihm das erste und auch einzige Mal dieses Bild gezeigt hatte. Eigentlich war es kein richtiges Gemälde, sondern eine Karte der Stadt Azim Deniz, doch an Kunstfertigkeit stellte sie leicht alle Gemälde im Haus des Ephons in den Schatten. In diese Karte hatte jemand mehr investiert als ein paar Wochen Arbeit. Hier drinnen steckte der gesamte Schöpfergeist eines halben Lebens.

„Seht her!" Tarson deutete auf den Schriftzug am rechten unteren Rand der Karte. „Bennen Faralen. Die hat Euer Großvater gemacht."

Ein Blick in Mals abwesendes Gesicht zeigte ihm, dass der Bursche das schon längst erkannt hatte.

„Ich wusste nicht… Wie… Er hat sie für einen Kaufmann gemacht. Das hat mir mein Vater erzählt. Woher…?"

„Der Vorbesitzer hat sie mir mehr oder weniger vererbt. Wahrscheinlich steckt er jetzt in Azim Deniz und ärgert sich, dass er die Karte nicht dabei hat", behauptete Tarson beiläufig. „Schade eigentlich, denn ich kann damit nichts anfangen, außer…" Aus irgendeinem Grund weckte Mal sein Interesse. Er warf viele Fragen auf, zum Beispiel, warum der Enkel eines so begabten Kartographen in einem Dienerlivree steckte. „Außer Ihr wollt sie."

„Das… das kann… ich nicht annehmen", stotterte der Junge.

„Wenn Ihr sie nicht wollt, dann…"

„Nein, das meine ich nicht", unterbrach ihn Mal mit einem Blick, der auf Tarson fast fiebrig wirkte. „Die Karte ist viel zu wertvoll."

„Wie gesagt, mein Vorbesitzer hat sie mir zurückgelassen und weil ich den Vorbesitzer sehr gut kenne, bin ich sicher, dass sie eigentlich nie in seinem Besitz hätte sein sollen. Leider hab ich keine Ahnung, wem sie eigentlich gehören sollte. Aber der Enkel des berühmten Bennen Faralen hat sicherlich ein Anrecht darauf, als eine Art Erbstück."

Mal wollte etwas antworten, schnappte aber nur wie ein Fisch an Land nach Luft. Tarson hätte ihm aus Mitleid beinahe wieder die Karte weggenommen. Jeder, der behauptete, dass man Freundschaft nicht kaufen konnte, war entweder ein Narr oder ein Lügner. Man musste nur den Preis wissen, woran die meisten scheiterten, für den einen war es Geld, für den anderen gemeinsam verbrachte Zeit und andere wollten für eine Freundschaft nur ein Ohr, das ihnen zuweilen zuhörte. Bei Mals Preis war eindeutig diese Karte der Preis oder zumindest ein großer Teil des Preises. Vielleicht war der Junge ein wertloser Freund, jemand, dessen Hilfe er nie brauchen würde, jetzt wo er Falen verließ. Doch Tarson sammelte gerne Freunde, man konnte nie wissen, ob sie einen nicht vielleicht doch noch von Nutzen sein konnten.

„Ich… ich weiß gar nicht, was ich sagen soll"; stottere Mal. „Etwas so wertvolles…"

„Eure Freude ist mir Lohn genug", versicherte Tarson.

„Ich weiß gar nicht, ob ich die mit auf das Schiff nehmen kann, ohne dass ich sie ruiniere."

„Die hat schon einiges durch gemacht, da wird sie ein paar Wochen auf See schon überstehen, solange sie in ihrer Hülle bleibt und das Schiff nicht sinkt." Erst jetzt fiel Tarson auf, was die Worte des Jungen bedeuten konnten. „Aber warum habt Ihr vor, auf eine Seereise zu gehen?"

„Ich bin der Leibdiener von Kalander von Othrelas", erklärte Mal. „Da muss ich ihn leider bei seiner Reise nach Haagest begleiten."

Der Wert seines Freundes war so eben deutlich gestiegen. „Nun, Mal Faralen, ich glaube, dann sollten wir dieses Sie lassen! Schließlich sind wir beide nichts mehr als Angestellte von ein und derselben Person und werden uns bald auf einer schwarzen Insel zurechtfinden und uns mit aufrührerischen Eingeborenen und gotteslästerlichen Geierwesen herumschlagen müssen. Also ich bin Tarson, aber meine Freunde nennen mich Tar."

„Alle nennen mich Mal."

„Nun, das sollten wir feiern. Noch ein Glas Wein?" Er schenkte ihm unaufgefordert nach und stellte zufrieden fest, dass sein Gast diesmal weniger schüchtern davon trank. Seine Wangen glühten bereits, aber das schrieb Tarson eher der Aufregung als dem Alkohol zu.

Und auch Tarson genoss diesmal den Wein. Mal würde die Karte nehmen, ihn fortan als Freund betrachten und ihn unter Umständen mit wichtigen Information versorgen, natürlich ohne dass Mal ahnte, dass er sein persönlicher Spion war. Das Ganze hatte ihm nur eine Karte gekostet, für die er ohnehin keine Verwendung hatte, und es würde ihm in Zukunft nur ein offenes Ohr, ein paar Gläser Wein und etwas Zeit kosten. Es war ja so einfach Menschen zu manipulieren.

TBC

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Ich weiß, ist ein wenig kurz geworden, aber ich konnte es unmöglich wie geplant mit dem nächsten Kapitel zusammenhängen. Dafür wird das nächste umso länger. In dem wird es übrigens um den Ball gehen, ein richtiger Dämon taucht auf (die Rose zählt ja noch nicht) und die übrigen wichtigen Personen auf tanibedischer Seite werden einmal vorgestellt (bis auf zwei Ausnahmen, aber die sind nicht soo wichtig). Bis jetzt sind ja nur Rethan von Othrelas, Mal und Tarson vorgekommen.
Ach ja, das Lexikon am Anfang werde ich erst im nächsten Kapitel aktualisieren, dann gibt's nämlich mehr zum Aktualisieren. ;-)

Personen
Balrom, Serano: Professor an der Magischen Akademie von Falen
Bethan, Tarson: Magier
Cumet IV: Tanibedischer Kaiser, der Haagest annektierte
Faralen, Bennen: berühmter Kartograph
Faralen, Mal: Enkel von Bennen Faralen, Leibdiener von Kalander von Othrelas
Immara: Prostituierte; stammt von Haagest
Othrelas, Kalander von: verwöhnter Sohn von Rethan von Othrelas
Othrelas, Rethan von: älterer Ephon
Valenmor, Buckdar von: Melech und zukünftiger Eparch von Haagest

Orte
Alaton: Kontinent
Azim Deniz: unabhängige Metropole im Südwesten von Alaton, zweitgrößte Stadt von Alaton
Gent: Hauptstadt von Tanibed, größte Stadt von Alaton
Haagest: große Insel östlich von Tanibed; unter Tanibedischer Herrschaft
Lindan: Land westlich von Tanibed

Sonstiges
Jh'taraith-Rose: dämonische Pflanze, die jenem, der sie zum Blühen bringt, großes Wissen schenken soll