Sonntag, 2. Dezember 2007

Wieder mal

wieder mal alles zerbrochen

wieder mal alles leer.

Soviel Schmerz in mir

… irgendwo versteckt.

Ich krieg ihn nicht zu fassen.

Wieder mal versuche ich

ihn zu übertönen

-hoffnungslos.

Wieder mal alles voller Blut

und anstatt Erleichterung zu bringen

fordert es mehr.

Sobald ich einmal beginne

den Schmerz aus mir fließen zu lassen

kann ich die Schleusen kaum wieder schließen.

Ich drohe zu ertrinken

zu verbluten an meinem Schmerz.

Wieder einmal wird die Welt fremd.

Wieder einmal nehme ich alles nur durch Nebel wahr.

Ich sehe, was sie nicht sehen wollen:

Die riesigen Rückschritte die ich mache.

So viel Verzweiflung in mir

die keiner hört.

Und wieder mal weiß ich nicht wohin

…verloren in einer verzerrten Welt

mir selbst hilflos ausgeliefert.