1. Im Wald

Es war ein schöner Herbsttag. Noch waren die Vögel nicht in den Süden aufgebrochen und die Sonne beschien das farbige Laub der Bäume und die Pilze, die mehrere verregnete Tage hatten sprießen lassen. Es war, als würde die ganze Natur sich selbst an den letzten schönen Tagen des Jahres feiern. Einen solchen Tag konnte man unmöglich in der Schule verschwenden.

Das Laub raschelte unter den Schritten eines Kindes und dieses Geräusch ließ die Vögel verstummten. Der Verursacher war ein etwa zehnjähriger, dicker Junge, der durch den Wald stapfte und dabei vor sich hin summte. Sein Ziel war der kleine Tümpel in der Mitte des Waldes. Gut gelaunt ließ der Junge seinen Blick über die farbigen Blätter gleiten. An diesem Morgen war er eins mit sich und der Welt. Erstens liebte er es, durch den Wald zu streifen und zweitens bereitete ihm der Gedanken Freude, dass seine Kameraden sich gerade in der Schule langweilten.

Bald erreichte der Junge den Teich. Er setzte sich unter einen Baum, denn er war gekommen um die Frösche zu beobachten. Plötzlich überkam ihn wieder die Übelkeit, die ihm am Morgen zu schaffen gemacht hatte. Er schloss die Augen. Als er sie wieder öffnete, trieb etwas im Wasser und es war bestimmt keine Ente. Dafür war es viel zu groß.

Der Junge suchte einen Stein und warf ihn ins Wasser. Er versank im Teich, ohne auf der Oberfläche zu hüpfen.

„Wer wagt es, meine Ruhe zu stören?" rief eine weibliche Stimme, wie vor Zorn zitterte.

Eine rothaarige Frau streckte den Kopf aus dem Wasser, räkelte sich und gähnte herzhaft. Der Junge traute seinen Augen nicht, als er erkannte, dass ihr Unterkörper in einem blau beschuppten Fischschwanz endete. Offensichtlich hatte er eine Nixe geweckt.

Die Junge fragte sich, ob seine Augen ihm einen Streich spielten, aber weder flimmerte die Luft, noch war es neblig. Offensichtlich schwamm tatsächlich eine Wasserjungfrau im Tümpel.

„Ich heiße Sebastian. Ich mache nur einen Spaziergang", antwortete der Junge etwas zaghaft, denn er war sich nicht sicher, ob er nicht wie Rumpelstilzchen seinen wahren Namen hätte verschweigen sollen. Vielleicht gab die Kenntnis seines Namens der Nixe Macht über ihn?

Sebastian betrachtete die Wasserjungfrau. Von ihrer schlechten Laune abgesehen, schien sie ungefährlich zu sein. Verbrachte sie tatsächlich ihr ganzes Leben in diesem Tümpel? Dann war es merkwürdig, dass er sie nie zuvor gesehen hatte.

„Ist dieser Fischschwanz nicht schrecklich unpraktisch?" fragte Sebastian schließlich.

Die Augen der Meerjungfrau funkelten ihn wütend an.

„Jetzt reicht es mir aber!" entfuhr es ihr. „Zuerst störst du meine Mittagsruhe und dann mäkelst Du auch noch an meiner Figur herum! Zur Strafe wirst Du den ganzen morgigen Tag nur die Wahrheit sagen können."

„Ich lüge auch sonst nicht", protestierte Sebastian.

Die Nixe lachte. Ihre Stimme hörte sich seltsam metallisch an.

„Allein die Tatsache, dass du um diese Zeit nicht in der Schule bist, beweist, dass du heute bereits gelogen hast."

„Ich habe mich nicht wohl gefühlt", verteidigte sich Sebastian.

„Den Eindruck hatte ich nicht, als du summend durch den Wald gingst", sagte die Nixe und zog eine Augenbraue hoch.

Dann schüttelte sie den Kopf und lachte.

„Na gut, dann ändere ich eben deine Strafe: Du wirst morgen den ganzen Tag lang nur lügen können", sagte sie und tauchte ab.

Sebastian rieb sich die Augen. War der Teich wirklich so tief, dass eine erwachsene Nixe darin untertauchen konnte? Er wollte lieber nicht darüber nachdenken, denn dies verstärkte den Kopfschmerz, der ihn seit einigen Minuten quälte. Irgendwie war das alles ziemlich unheimlich.

Sebastian erhob sich vom weichen Waldbogen. Er wollte den Wald so schnell wie möglich verlassen. Je weiter er sich von dem Teich entfernte, desdo unwirklicher wurde die Erinnerung an die Begegnung mit der Fischfrau. Wahrscheinlich hatte er doch nur vor sich hingeträumt.

2. In der Stadt

Der nächste Morgen kam und Sebastian hatte den Fluch der Wasserjungfrau völlig vergessen. Als er die Küche betrat, war seine Mutter bereits im Begriff zur Arbeit zu gehen.

„Ich bin nicht dazu gekommen frisches Brot zu besorgen", sagte sie. „Willst du dir unterwegs etwas Schokolade kaufen?"

„Nein, danke! Heute nicht", antwortete Sebastian und war erstaunt, diese Worte aus seinem eigenen Mund zu hören. Dann fiel ihm schlagartig ein, dass er an diesem Tag immerzu lügen musste.

„Auch gut!" erwiderte die Mutter und eilte aus dem Haus.

Nachdem er zwei Scheiben harten Brotes mit Marmelade herunter gewürgt hatte, machte sich Sebastian auf den Weg in die Schule. Hier begannen seine Probleme erst richtig.

„Was ist die Hauptstadt von Frankreich", fragte der Geographielehrer.

„Rom", antwortete Sebastian und wusste selbst nicht warum.

Die Mitschüler lachen. Wortlos zückte der Lehrer sein Notizbuch und schrieb etwas hinein, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine schlechte Note.

Sebastian begriff, dass er an diesem Tag nur dann eine richtige Antwort geben konnte, wenn er sich irrte. Es graute ihm bereits vor dem Mathematikunterricht, obwohl dies eigentlich sein Lieblingsfach war. Er nahm sich vor, sich so unauffällig wie möglich zu verhalten. Zuerst ging alles gut. Der Lehrer ließ die Schüler einige Dreisatzaufgaben lösen, während er selbst eine Klassenarbeit korrigierte.

„Alle Hefte abgeben!" forderte er die Schüler auf und Sebastian glaubte, tot umfallen zu müssen.

„Das geht nicht", stammelte er. „Meine Schrift ist unlesbar. Ich hatte doch nicht gewusst, dass Sie sich das Heft ansehen würden!"

Der Lehrer schüttelte lachend den Kopf.

„Jetzt stell dich nicht so an", sagte er. „Ich habe deine Schrift noch immer lesen können."

Ehe Sebastian sich versah, hatte der Lehrer ihm das Heft aus der Hand gerissen. Er sah hinein und runzelte die Stirn.

„Was ist denn nur mit dir los?" fragte er. „Da stimmt doch gar nichts!"

Sebastian schwieg, da er wusste, dass er sonst nur alles noch schlimmer machte.

Der Lehrer fragte ihn streng an.

„Da müssen wir wohl ganz von vorne anfangen", sagte er in einem Tonfall, der erkennen ließ, dass er glaubte, Sebastian würde ihm zum Besten halten. „Was ist eins und eins?"

„Vier" antwortete Sebastian und hasste sich selbst.

Die anderen lachten. Schadensfreude breitete sich unter ihnen aus. Der Lehrer hingegen wurde ernsthaft wütend.

„Wenn du glaubst, dass du dich über mich lustig machen kannst, ohne, dass ich es merke, dann irrst du dich. Noch eine blöde Antwort und erntest einen Klassenbucheintrag!"

Wieder zog es Sebastian vor zu schweigen. Er wollte das Fass nicht zum überlaufen bringen. Glücklicherweise erklang in diesem Augenblick die erlösende Schulglocke.

Es folgte der Deutschunterricht. Als die Lehrerin die Klasse betrat, fiel Sebastian siedend heiß ein, dass er vergessen hatte, seine Hausaufgaben zu machen.

„Wie gut, dass ich nicht bestraft worden bin um jeden Preis die Wahrheit sagen zu müssen", dachte er. Die Begegnung mit der Nixe hätte ihn zum allgemeinen Gespött gemacht.

„Wo sind deine Hausaufgaben?"

Die Lehrerin sah ihn an wie die Spinne die Fliege.

"Ich war krank", sagte Sebastian und versuchte ein unschuldiges Gesicht zu machen, „Ich habe den ganzen Abend mit Fieber im Bett gelegen", stammelte Sebastian.

„Entweder du bringst mir Morgen ein Attest mit", erwiderte die Lehrerin unbeeindruckt, „oder du schreibst als Strafarbeit einen Aufsatz zum Thema Ein Erlebnis im Wald."

„Aber warum muss ich eine Strafarbeit schreiben?" wollte Sebastian wissen. „Ich habe doch nichts getan!"

„Genau darin liegt das Problem. Du hast keine Hausaufgaben gemacht."

Endlich erlöste ihn das Pausenläuten Sebastian auch von dieser Unterrichtsstunde. Sebastian stürmte aus der Klasse. Auf dem Schulhof belog er seine Klassenkameraden nach Strich und Faden.

Es läutete erneut. Die Schüler strömten zurück in die Klassenräume. Um weitere Peinlichkeiten zu vermeiden, beschloss Sebastian zu desertieren.

Er schlenderte, wie zufällig immer näher an das Tor. Dann huschte er um die Ecke und rannte so schnell er konnte um den Häuserblock. Sein Puls raste, als er es wagte, sich umzudrehen. Erleichtert atmete er auf. Er hatte es geschafft! Niemand war ihm gefolgt. Zwar wusste er, dass ihm die nächste Strafarbeit sicher war, aber dies war nichts gegen den Ärger, den er bekommen würde, wenn der Vormittag so weiterginge.

Sebastian war kaum wieder zu Atem gekommen, als er etwas sah, dass ihm nicht gefiel. Der freche Peter kam ihm entgegen. Unmöglich, jetzt noch auszuweichen. Offensichtlich schwänzte auch er die Schule und er trug drei leere Eimer mit sich herum. Das verhieß nichts Gutes.

„Warum bist du nicht in der Schule?" fragte Peter. Sein Gesichtsausdruck war provozierend.

„Das geht dich nichts an", gelang es Sebastian zu sagen, obwohl dies keine Lüge war.

„Entweder du hilfst mir beim Trauben stehlen oder ich rufe deine Mutter an", sagte der andere Junge mit einem unverschämten Grinsen.

Sebastian wusste, dass Peter ihn in der Hand hatte. Um nicht wieder eine unsinnige Geschichte von sich geben zu müssen, nickte er stumm.

Fatalistisch, wie ein verurteilter Verbrecher trottete Sebastian dem Erpresser hinterher, bis die beiden Jungen zum Weingut Neubauer kamen. Sie kletterten über den Zaun, der das Weinfeld umgab und pflückten solange reife Trauben, bis die Eimer randvoll waren.

Plötzlich kam ein großer Hund durch die Rebstöcke getrottet. Er bleckte die Zähne und knurrte gefährlich. Dreimal rannte er um die Traubendiebe herum. Dann begann er so laut zu bellen, als wollte er den ganzen Ort alarmieren.

Sebastian verfluchte sein Pech. Dies war das erste Mal in seinem Leben, dass er Obst stahl und schon kläffte ihn dieser Höllenhund an!

Es kam, wie es kommen musste: Das Gebell alarmierte den Winzer. Mit der Schrotflinte in der Hand kam er auf die Jungen zugestapft. Als er die Traubendiebe erreicht hatte, richtete er sich zu seiner ganzen, beachtlichen Körpergröße auf. Wutentbrannt starrte er auf die Jungen herunter, die nicht wegrennen konnten, da der bösartig knurrende Hund sie weiterhin umkreiste. Sebastian kam sich vor wie ein Schaf auf Abwegen.

„Wie heißen eure Eltern?" brüllte der Winzer die Jungen an. „Ich werde Ihnen raten, euch besser zu erziehen! Das wird ein Nachspiel haben!"

„Ich habe keine Eltern mehr. Alle die ich gekannt habe, sind schon lange tot", antwortete Sebastian mit träumerischer Stimme. „Auch ich bin schon vor Jahrhunderten gestorben. Ich bin an einer Fischgräte erstickt, die mir im Halse stecken geblieben ist."

Es war unmöglich zu sagen, wer von beiden verblüffter dreinblickte, der Winzer oder Peter.

„Ja weiß, ich sehe aus wie ein ganz normaler Junge, aber ich bin ein verwunschener Königssohn, der für seine Naschsucht bestraft worden ist."

„Deshalb bist du so dick", bemerkte Peter und Sebastian hätte ihm am liebsten eine eingehauen, aber er beherrschte sich.

„Als ich noch unter den Lebenden weilte, habe ich mich nicht damit begnügt in der königlichen Speisekammer Marmelade zu naschen, sondern ich bin fast jeden Tag über die Zäune der Nachbarn geklettert, um von ihren Beeren zu essen. Selbst die ärmsten Bauern habe ich nicht verschont, aber sie wagten es nicht, sich über den Sohn des Königs zu beschweren, zumal mein Vater als brutal und grausam galt. Dann kam die große Hungersnot. Die Bauern und Winzer flehten um Gnade, aber vergeblich! Vor ihren hungrigen Augen kletterte ich auf ihre Bäume, um die süßesten Kirschen zu naschen. Dann plünderte ich ihre kargen Reben."

Sebastian legte eine Kunstpause ein.

„Nach meinem frühen Tod hat keiner der Untertanen meines Vaters eine Träne vergossen. Sie haben mich im Leben verflucht und im Tod nicht betrauert. Daher fand ich auch im Grab keine Ruhe. Alle sieben Jahre muss ich auf die Erde zurückkommen und Trauben stehlen. Trauben und Erdbeeren waren nämlich meine Lieblingsspeise."

„Bin ich der Erste, der dich dabei erwischt hat?" brummelte der Winzer. Sebastian bemerkte mit Erleichterung, dass er etwas einfältig wirkte.

„Nein! Ich werde immer erwischt! Das ist Teil meiner Strafe", antwortete Sebastian und stieß einen melodramatischen Seufzer aus. „Mir ist die Aufgabe zuteil geworden, Winzer auf die Probe zu stellen. Durch mich erhalten Geizkrägen die Gelegenheit zu demonstrieren, dass ihr Herz nicht völlig verhärtet ist. Die Tatsache, dass ich zu Euch geschickt worden bin, lässt darauf schließen, dass Ihr der geizigste Winzer weit und breit seid. Also geht in Euch, damit Ihr kein so schreckliches Ende nehmt wie ich!"

Sebastian bemerkte, dass ihn Peter voller Bewunderung anblickte.

Im Gesicht des Winzers hingegen spiegelten sich die unterschiedlichsten Empfindungen. Einerseits fragte er sich offensichtlich, ob er veralbert wurde, aber andererseits schien ihn tatsächlich das schlechte Gewissen zu plagen.

„Du armer Junge", sagte er schließlich mit dem, was er für einen väterlichen Tonfall halten mochte, „wenigstens bereust du deine Missetaten. Mir soll keiner Geiz oder gar Hartherzigkeit vorwerfen können. Ihr beiden….,

Er sah Peter an, als ob er ihn jetzt erst bemerkt hätte.

„Was ist eigentlich mit dir? Bist du auch ein verhexter Prinz?"

„Nein, ich bin der Sohn seiner Amme, sein Ziehbruder. Ich habe immer Schmiere gestanden, wenn er Obst geklaut hat…"

„Und darauf bist du noch stolz?" fragte der Winzer mit gerunzelter Stirn.

„Nein", beteuerte Peter scheinheilig. Sebastian sah, dass er Mühe hatte, nicht zu lachen. „der Königssohn war mein großes Vorbild. Es kam mir gar nicht in den Sinn, dass er unrecht handeln könnte."

„Wenn du meinst, dass du dich über mich lustig machen kannst, ohne dass ich es merke…" fuhr Sebastian seinen Kumpanen an, aber der Winzer unterbrach ihn.

„Jetzt streitet euch doch nicht. Wie ich schon vorhin sagte: ich bin nicht geizig. Im Gegenteil, ich kann äußerst freigebig sein. Ich schenke euch soviel Trauben wie ihr tragen könnt."

„Wir haben schon genug geerntet", antworte Sebastian.

Er versuchte, nicht in die Augen des anderen Jungen zu schauen. Sonst musste er lachen.

„Gehen wir", sagte er zu Peter und nickte dabei gleichzeitig dem Winzer zum Gruße zu.

Erleichtert stellte Sebastian fest, dass Peter ihm folgte. Mit mühsam aufrecht erhaltener Fassung kletterte er über den Zaun. Wie auf Kommando rannten die beiden Jungen so schnell wie sie konnten in Richtung Stadt. Kaum waren sie um die nächste Ecke gebogen, blieben sie stehen und schüttelten sie sich vor Lachen.

„Das hätte ich dir nie zugetraut", pustete Peter, als er wieder etwas zu Atem gekommen war. „Du bist von nun an mein Partner."

„Unmöglich", erwiderte Sebastian, der gar nicht wissen wollte, worin diese Partnerschaft bestehen sollte. „Ich bin ein Spitzel der Polizei. Mein Auftrag war es, nachzuprüfen, ob der Winzer Kinder verprügelt. Es lag da eine Anzeige vor."

„Das ist doch völlig bescheuert", fuhr Peter ihn an. „Mir kannst du diesen Quatsch nicht auftischen. So blöd bin ich nicht."

Er hob die Faust.

Sebastian überlegte, wie er Peter loswerden könnte.

„Du kannst die ganzen Trauben behalten, aber wenn wir uns wieder begegnen, kenne ich dich nicht."

„Das ist ein faires Angebot", sagte Peter.

Sebastian ging ohne weitere Zwischenfälle nach Hause. Jetzt musste er nur noch seinem Aufsatz schreiben und dieser schreckliche Tag war zu einem glücklichen Abschluss gebracht.

Lustlos begann er: „Gestern bin ich früher nach Hause gegangen, weil mir schlecht war. Der Arzt hat mir empfohlen einen Spaziergang zu machen. Also bin ich in den Wald gegangen, aber dort bin ich von Weg abgekommen. Stundenlang bin ich zwischen den Bäumen herumgeirrt…"

Sebastian fiel nichts mehr ein. Eine bleierne Müdigkeit überkam ihn. Sein Kopf wurde schwer und, ohne es selbst recht zu merken, nickte er ein. Es träumte von einer Nixe.

„Wenn ich geahnt hätte, dass du dem armen Winzer einen solchen Bären aufbinden würdest, dann hätte ich dich doch dazu verurteil, die Wahrheit zu sagen", sagte sie, aber sie war nicht mehr wütend.