Montag, 1.3.10

Draußen scheint die Sonne

doch in mir herrscht tiefe Nacht.

Alles leer

alles sinnlos.

Irgend etwas in mir will glücklich sein.

Will das schöne Wetter genießen.

Irgend etwas in mir geht es gut.

Doch ich unterdrücke es sofort.

Will es nicht haben.

Der nächste Absturz in mir wird um so schlimmer,

wenn es mir jetzt gut geht.

In mir tobt ein Kampf

zwischen gut-gehen und schlecht-gehen.

Ich will nicht mehr kämpfen.

Ich will nicht so schnell aufgeben.

Ich will nicht, dass es mir gut geht.

Das habe ich nicht verdient.

Ich habe verdient,

dass es mir auch mal schlecht gehen darf.

Lauter Gegensätze.

Ich will schreien.

Doch diese Freiheit habe ich nicht verdient.