Die Heimat

Heimat gibt es doch nur einmal, denn nur wo

Du wächst und gedeihst und dich an Freunden und

Familie erfreust, da strahlt die Heimat in ihren gelben und

Buntbesteckten Blüten, die durch die Sommertage wehen

Und in Winter in Schnee verwandeln um mit dem Himmel wettzustreiten

Wer wohl weißer ist, doch tragend dich sanft im Winterlein eher ins Zimmer hinein

Um nicht zu erkälten, denn das Herz müsset warm verweilen,

sonst würd das Herz für den Sommer zu kalt seien,

Sommer genießend, Winter verhassend und dem schlechten Wetter zum Trotze

Benebeln Gedanken, der Weite und der smogenden Städte, in

denen die Nebel ihre Kreise ziehen um die glöckende Kirche und das schillern

Der Autos und das dröhnen der Züge,

die dich nicht mehr weglassen und dich deiner Heimat entziehen,

doch auch Gedanken der Reise, der ewigen Reise,

nach London, nach Sydney, oder nach Burka,

nach Mali oder auf die herrliche Peleponnes, wo´s auch grüne gedeiht,

doch auch dort ist nicht immer Sommer und nicht weht alles im richtigen Standpunkte,

daher verweile im stillen Ort und lebe ein Leben

ohne Hektik, auch wie ach es reizet, und lebe ein Leben voll Spaß und Freud,

beim besteigen der Berg, beim Schwimmen im See

und beim Tee mit der Familie, denn reisen kannst, kurz oder lang,

doch die Heimat bleibt Heimat für immer und dann.