November

Nebel streicht zärtlich an Straßenzeilen

Und starren Kommata aus Stahl entlang

Macht Augen zaudern, und Hände verweilen

Ein Theater, stumm, nur ein leerer Rang

Lautlos in Kurven sammelt sich Traumweiß

Wie gemalt einem See gleich aus Staub und Verdruss

Nächte und Sterne, eiseiserne Kreise

Nur noch ein Nachhall, kein Wunder im Fluss

Und hinterm Horizont warten Wolken

Auf endliche Wahrheit, auf die Geister darin

Denn vor dem Regen kommt immer der Nebel

Und alle Taten fallen hin