Die Ruhe des Kriegers

Ein Gedicht aus fernen Tagen

Der Prinz ist ein Krieger,

bewohnt von Sonnen und

schattenlosen Wüsten

und so viel Zärtlichkeit.

Der Prinz hat getötet

und ist so sanft in der Liebe.

Seine Arme

sind ihr Garten,

ihre Wiege,

ihre grünen Berge.

Und wenn sie

an seinem Mund

trinkt,

schliesst er die Augen

und denkt

an die Nächte vor den Schlachten,

die wilden Pferde

seiner Steppe.

Er denkt

an alle Frauen

die er geliebt hat,

und lacht

in seinem Herzen.

.

Seine Geliebte

ist auch dies für den Prinzen:

Er küsst sie auf der Strasse,

wenn er betrunken ist

und singt ihr Liebeslieder,

die schönsten,

die zartesten

seiner verlorenen Heimat.

.

Von ihr

lässt er sich

Mond und Sterne

vom Himmel holen,

lässt sich Träume schenken

und den Frieden...