Auftauchen aus dem Chaos

endlich in meinem neuen Zuhause!

Also, da bin ich wieder, aber in welchem Zustand? Immerhin bin ich schon recht zufrieden, wenn ich mich jetzt in meiner neuen Wohnung umschaue. Und nun der Reihe nach:

Am 14. Oktober trafen Vormittags meine Möbel und die unendlich vielen Kartons mit meinen Sachen aus dem Möbellager ein. Neun Monate hatte sie dort verbracht! Meine Tochter Vanessa kam nach ihrer Arbeit vorbei um sich alles sehr kritisch anzusehen. Mit ihren jungen Augen sieht sie sofort, wenn etwas nicht in Ordnung ist, und es gab da viel zu sehen. Die Tür meiner Glasvitrine fiel gleich herunter, als Vanessa sie aufmachten wollte. Meinem Schreibsekretär ging es schon vorher nicht sehr gut, jetzt geht es ihm noch schlechter. Zwei Schubladengriffe waren von einem kleinen Möbel abgebrochen usw. Vanessa hat sofort das Umzugsunternehmen über die Schäden informiert.

Diese Nacht schlief ich noch bei Vanessa, aber am nächsten Tag machte ich in meiner Wohnung zuerst mein Bett. Es stellte eine Oasis dar inmitten all der Sachen, die ich aus den Kartons holte. Und seitdem räume und räume und räume ich.

Jetzt sieht schon alles ganz gut aus. Als Nächstes müssen die Bilder an die Wand gehängt werden, und dafür gab mir mein Bruder, den ich am Mittwoch anrief, um ihn zu seinem Geburtstag zu gratulieren, einen guten Tip: Man kann das jetzt mit Hilfe von Stahlnägeln, die man einfach mit einem Hammer in die Wand schlägt. Der grosse Vorteil: Es macht keinen Staub, im Gegensatz zum Bohren der Löchern für die Dübel.

Eine Kuriosität: Die Möbel bewegen sich noch ein wenig. Plötzlich klemmt zum Beispiel für eine kurze Zeit eine Schranktür. Aber es genügt zu warten, es kommt von allein wieder in Ordnung.

Das wär's für heute, aber...

Fortsetzung folgt