Meine Vorhaben

in diesem Jahr

Vor ein paar Tagen rief ich meine Schwester an, um ihr ein gutes Neues Jahr zu wünschen. Natürlich haben wir uns dann auch eine ganze Weile miteinander unterhalten. Sie war verschnupft und hustete - genau wie das letzte Mal, als wir miteinander sprachen. Ein Schnupfen und Husten, der, wie sie erklärte, nicht wegzubekommen sei. Mal ginge es besser, dann wieder schlechter. Zum Arzt geht sie jedoch nicht damit, genau wie meine Tochter Vanessa, die im Augenblick das gleiche Problem hat.

Ich erzählte meiner Schwester von meinem Wunsch, an einem Yogakurs teilzunehmen, vorausgesetzt, er sei für ältere Menschen wie mich geeignet, denn das könnte doch nur gut tun. Ausserdem würde ich gern hier an meinem neuen Wohnort die Bekanntschaft anderer Menschen machen.

Meine Schwester lachte (und hustete): "Hier gab es mal einen Französischkurs, eine meiner Freundinnen nahm daran teil. Zuerst wurde fleissig französisch gelernt und gesprochen, aber dann trafen sich die Teilnehmer, die sich angefreundet hatten, auch privat. Anfangs sprachen sie noch Französisch miteinander, aber dann schlich sich immer mehr auch das Deutsche ein, und schliesslich sprachen sie nur noch Deutsch miteinander."

Jetzt lachten wir beide, und ich musste an den Malkurs denken, an dem ich teilnahm, als ich im Sommer vorübergehend bei meinem Exmann Toan und seiner Lebensgefährtin Nicole lebte (meine Geschichte "Der Malkurs"). Auch da unterhielten wir uns mehr miteinander, als dass wir malten. Leider gibt es keinen Malkurs hier, aber "La Magie des Mots" (Der Zauber der Worte) könnte vielleicht interessant sein. Da werde ich mich mal erkundigen. Drückt die Daumen, dass die Zeiten nicht mit meinen Enkel-Beschäftigungen kollidieren.

Fortsetzung folgt...